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Gewalt gegen Frauen

Was meinen Sie?

    Wen verwundert das ? Im TV werden doch Gewalt und Verbrechen regelrecht zelebriert. Vielleicht sollte man mal die Programmverantwortlichen bei den ÖR-lichen austauschen, oder auch die Intendanten.
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    Es gibt sie aber auch, Frauen mit schlagenden Argumenten. Schon selbst erlebt. Wie verhält Man(n) sich da ? - " Gut, Schatz, hast Du schön gemacht " ?
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    Erschreckend ist nicht nur die Gewalt gegen Frauen, erschreckend sind vor allem die Zahlen. Das die Täter überwiegend Deutsche sind, versteht sich von selbst ca. 80% der hier lebenden sind Deutsche. Sollte man allerdings mal eine Statistik aufmachen, wie es mit Gewalt gegen Frauen in den Bevölkerungsschichten mit Migrationshintergrund aussieht, wird man wahrscheinlich feststellen das da die Gewalt gegen Frauen wesentlich höher ist. Also sollte man den Fokus auch darauf richten. Also der Zusatz in Ihren Eingangszeilen, dass es sich hier um überwiegend deutsche Täter handelt, ist mehr als überflüssig und ich frage mich was das soll.
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    Was ist mit diesen gewalttätigen Männern los ? Diese Frage kann man berechtigt stellen. Wer (s)einer Frau Gewalt antut, ist kein Mann, sondern ein unzivilisiertes Lebewesen. Eine Lebenspartnerin haben solche Leute nicht verdient. Sie sollten auf ewig alleine leben müssen. Vielleicht sollten sich viele Frauen überlegen, ob sie wirklich eine Ehe mit einem Mann eingehen wollen, oder ob sie nicht eine Frau heiraten, oder als "Single" leben wollen. An die Männer: Lernt mal wieder Manieren !
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    Bevor hier laufend Meinungen abgesondert werden, wäre eine Klärung der Sachlage notwendig. Zahl der Fälle; Tendenz steigend, gleichbleibend, sinkend. Soziale, biographische, soziologische, ökonomische Faktoren.
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    Es wäre sinnvoll, anonymisierte Aussagen von betroffenen Frauen zu hören.
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    Gewalt geht, glaub' ich, meist mit mangelnder Intelligenz einher.
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    Inwieweit spielen sozioökonomische und ethnische Hintergründe eine Rolle? Juristisch unterscheidet man zwischen situationsbedingten Affekthandlungen und struktureller, ritualisierter Gewalt. In meiner Kindheit war der Gebrauch innerfamiliärer Gewalt und Gewalt in der Schule durch Lehrkräfte gleichsam 'normal' und fester Bestandteil des "sozialen Lebens".
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    Meiner Meinung nach sind Frauen je selbstbewusster und finanziell unabhängiger - weniger bedroht von Gewalttaten als diejenigen, die sich nicht in dieser glücklichen Situation befinden. Deshalb ist wohl der wichtigste Punkt, Frauen in jeglicher Hinsicht zu stärken. Solange Männer (nicht alle sind damit gemeint) uns nicht als gleichwertig ansehen, gilt in deren Augen immer das Recht des Stärkeren.
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    Warum Gewalt gegen Frauen, hier sehe ich mehrere Gründe. Ausdruck von Macht und Dominanz, die Unfähigkeit mit Worten umzugehen, Frust an Schwächeren abreagieren usw. Auf jeden Fall sind Männer die ihre Frauen schlagen der letzte Dreck. Aber es gibt auch Frauen die durch ewiges Gestichel und harsche Worte, Abweisung und Demütigung ihre Männer in einen psychischen Ausnahmezustand versetzten dass ihnen der Kragen platzt und sie zuschlagen (ich erzähle jetzt nicht von daheim) Männer neigen oftmals eher zu körperlicher und Frauen zu seelischer Gewalt, was bei Männern zu Alkoholmissbrauch und sonstigen Symptomen führen kann. Aber das wird statistisch nicht erfasst
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    Meine Schwester hat mir am Wochenende eine interessante Geschichte erzählt. Sie wohnt in einem kleinen Dorf in Oberbayern und da scheint es einen ältern verheirateten Bewohner zu geben der auf sämtlichen Festen die Damen massiv sexuell belästigt und als eine der umklammerten und befummelten Damen seine Grau um Hilfe bat hat diese nur den Kopf eingezogen und sich ängstlich umgedreht. Das ganze Dorf weiß von dem perversen Verhalten dieses Menschen, aber außer dass man sein Verhalten belächelt passiert nichts
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    Die Menschen sind böse, sie denken an sich. Nur ich denk' an mich.
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    Wie sehen dieses Phänomen der Gewalt gegenüber Frauen Biologen, Anthropologen und Psychologen? Wie Theologen (katholische, protestantische, islamische)?
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    Gibt es schichtensoziologische Erkenntnisse?
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    Es geht doch hier um das von SPD-Ministerin Giffey angekündigte Förderprogramm und die kurz zuvor veröffentlichte Studie? Also tatsächliche Lösungsversuche oder einfach nur links-grünes Kampfthema?

    Die Fragestellung suggeriert, dass Frauen besonders oft von Gewalttaten betroffen sind. Aber stimmt das überhaupt? Wird das Anfassen der Brüste / des Hinterns schon als Gewaltakt eingeordnet? Für mich hat das ein ähnliches Ziel (wenn auch aus einer vmtl. anderen Richtung) wie die These kriminelles Verhalten sei einzig (!!!) auf eine ausländische (nichtdeutsche) Herkunft zurückzuführen. Sind also Männer grundsätzlich (wg. Genen & Hormonen) gefährlich? Oder ist es nicht eher so, dass Männer häufiger, schneller, leichter explodieren aber Frauen sicherer zerstören?

    Die Zahlen die ich in den Medien aufgeschnappt habe, kreisen um die 150.000 Fälle (120.000 Tote durch Tabakkonsum / 75.000 Tote durch Alkoholkonsum). Deutschland hat rund 83 Mio. Einwohner (davon 72 Mio. mit deutscher Staatsangehörigkeit, ergo 11 Mio. mit anderer Staatsangehörigkeit - 52 Mio. mit christlichem Bekenntnis, 4,5 Mio. mit islamischem Bekenntnis) - davon sind vermutlich 41,5 Mio. Frauen. Das würde bedeuten (falls ich richtig gerechnet habe und die Quellen echt sind - ohne Gewähr) aufgerundet 0,4% der Frauen sind betroffen. Hiernach müsste man mindestens herausfinden, wie viele dieser Frauen sind
    a) Partnerinnen / Ehefrauen (als Opfer ihrer Partner / Ehemänner)
    b) ausländische Frauen (auch im Zusammenhang mit organisierter Zwangsverheiratung oder innerkulturellen Konflikten)
    c) sexuelle Dienstleisterinnen (auch im Zusammenhang mit Zwangsprostitution als Opfer von gewalttätigen Kunden / Zuhältern)
    d) drogensüchtige / kriminelle Frauen (als Opfer ihrer Dealer / Kunden / Komplizen)

    Die Erkenntnis die ich aus Zahlen zu diesem Thema herausgelesen habe ist, dass Männer wesentlich seltener als Frauen Opfer von körperlicher Gewalt durch den Partner werden. Eine Untersuchung über den Anteil von provozierendem Verhalten als Auslöser von Gewalt wie auch eine Differenzierung im Schweregrad von Gewalt findet nicht statt. Subjektiv ordne ich jedoch psychische Gewalt viel schwerwiegender als physische Gewalt ein, da sie subversiv-konspirativ angewandt wird, schwer zu beweisen und noch schwerer zu bekämpfen ist (Fragen sie bspw. die vielen jungen Leute, die gerade über Mobbing klagen.). Bitte vergessen sie in diesem Zusammenhang nicht den Prozess des Herrn Mollath, der jahrelang in einer psychiatrischen Anstalt gefangen gehalten wurde, letztlich nur weil seine Partnerin - von böswilligem Verhalten angetrieben - vor den zuständigen Behörden scheinbar glaubwürdige Aussagen machte. Oder erinnern sie sich noch an den Fall der Frau Lohfink? In beiden Fällen hatte man das berühmte Brett vorm Kopf.

    Als ketzerische Bemerkung kann ich noch anfügen, dass durch das größere Interesse von Frauen z.B. an PC-Kampf- und Kriegsspielen ebenso wie beim Kampf- und Schießsport sowie die Zunahme von homosexuellen Partnerschaften die Zahl an männlichen Gewaltopfern wohl langfristig erhöhen wird.

    Da ich kein grundsätzliches Allheilmittel anbieten kann und will, sie jedem (egal ob Männchen oder Weibchen) empfohlen gewaltlos und friedlich zu leben, auch wenn das vielleicht nicht hundertprozentig funktioniert. Vielmehr besteht die Kunst des Zusammen-, Miteinander-, Nebeneinanderherlebens darin, den Alltag möglichst Konfliktfrei zu gestalten.
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    Ich will Zahlen nach Ethnie und Religion! Ist das fremdenfeindlich oder sticht man da in ein Wespennest. Abgesehen davon sind Männer auch Söhne. Söhne von Frauen, die die Kinder erziehen und mit ihnen auch heute noch mehr Zeit verbringen als die Väter. Erzieht eure Söhne zu Menschen mit Empathie und hackt nicht auf den Schwiegertöchtern herum!
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    Zu Gewalt in einer Beziehung gehören zwei unglückliche Menschen, die nicht das bekommen, was sie sich von der Beziehung versprochen haben. Es sind meist Menschen, deren erste Liebe schon enttäuscht wurde, sei es durch Mutter, Vater oder erste Liebschaft. Dann liegt Glück und Leid so nahe beieinander, daß es schnell kippt und Leid mit Liebe konnotiert wird.
    Dann kommt das Verzeihen auch noch ins Spiel: wenn ich DAS verzeihe, muss die Liebe ja sehr groß sein …
    Von Außen bzw. staatlich kann man dem nichts entgegensetzen. Men kann nur als Mitmensch versuchen, die Verwechslung aufzuzeigen und klarzumachen, daß es in dieser Kombination niemals anders werden wird.
    Und möglichst viele Anlaufstellen und Unterbringungen schaffen, damit eine Flucht überhaupt möglich ist. Und das zu jeder Zeit.
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    Bitte noch einen Expertensoziologen und/oder eine junge grüne Abgeordnete azuschalten, die bestätigen, dass nach allen Forschungsergbnissen Gewalt gegen Frauen nichts mit Bildung oder Zuwanderung zu tun hat.
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    Definitiv wird häusliche Gewalt gegen Männer extrem verharmlost, vor allem wenn eine Frau die Täterin ist. Dazu kommt, dass Männer wesentlich mehr Hemmungen haben, Hilfe zu suchen, und wenn sie Hilfe suchen, finden sie keine. Würde man sich wirklich ernsthaft mit häuslicher Gewalt beschäftigt, müsste man vorurteilsfrei endlich mal auch der Konstellation - Männer als Opfer von physischer, psychischer Gewalt und als Opfer falscher Anschuldigungen in Partnerschaften - wesentlich mehr Aufmerksamkeit als bisher schenken. Die Dunkelziffer mag bei Frauen als Opfern hoch sein, bei Männern als Opfern ist die Dunkelziffer noch viel höher. Männer werden häufig, wenn sie es tatsächlich schaffen, Hilfe zu suchen, von den entsprechenden Institutionen abgewiesen, ausgelacht, lächerlich gemacht, als unglaubwürdig hingestellt. Ganz abgesehen davon, dass es in den meisten Städten hierzulande überhaupt gar keine Ansprechpartner für diese Männer gibt.
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    In Deutschland sind 2017 insgesamt 404 Morde passiert. Wenn die Annahme des BR: " Jeden dritten Tag tötet ein Mann eine Frau im eigenen Haushalt" richtig recherchiert ist dann werden ca.120 Frauen Zuhause ermordet. Wo finden dann die restlichen ca.280 Morde in Deutschland statt? Gibt es noch einen unsicheren Ort? Ich dachte bisher immer das Beziehungstaten die häufigste Mordursache sei. Ich Spende jedes Jahr etwas Geld an das Frauenhaus in unserem Landkreis, damit die Frauen die Möglichkeit haben einen sicheren, geheimen Unterschlupf zu finden wenn sie ihre feigen, erbärmlichen Männer verlassen.
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    Das heutige Thema triggert mich zu sehr. Daher werde ich heute abschalten und auch keinen Kommentar verfassen.
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    In Zeiten von Pussy Grappern wie Präsident Trump ist es leider wieder mehr usus Frauen zum Gehorsam zu zwingen und nicht nur verbal zu zuschlagen.
    Ich sehe den Trend der Demanzipation schon lange, aber jetzt zeigt es sich auch in den Statistiken.
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    Man lese mal bei Wikipedia über den spanischen Komponisten Enrique Granados nach. - Das war Liebe !
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    Mit Thema häusliche Gewalt, soll wieder mal geschickt vor dem weitaus wichtigeren Brennpunkt-Thema, Gewalt u. Vergewaltigung in der Öffentlichkeit abgelenkt werden.
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    Prävention "was ist mit den Männern los" - man hört so wenig über Prävention zu diesem Thema, natürlich muss man was für die Frauen tun, keine Frage. Kann man nicht schon früher ansetzen, was kann man tun, damit es gar nicht zu dieser Situation kommt. Prävention in Schulen? Gibt es dazu Ansätze?
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    "Und was ist mit den Männern los?"

    Nun, dazu kenne ich keine konkreten Untersuchungen. Wenn man die Aussagen der Statistiker zur Flüchtlingsgewalt zugrunde legt und diese auf die deutsche Bevölkerung überträgt, dann ist es wohl so, dass Männer grundsätzlich gewaltbereiter sind. Denn der überproprtionlae Männeranteil bei den Flüchtlingen ist die Ursache für die überproportionale Kriminalität in dieser Gruppe, zumindest laut den Statistikern.

    Das lässt den Rückschluss zu, dass Männer eben grundsätzlich gewaltbereiter sind und dies wohl einer entwicklungsgeschichtlich bedingten Veranlagung entspricht.
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    Jeder einzelne dieser Morde ist schrecklich und wir dürfen das niemals tolerieren. In Deutschland ist kein Platz für solche Taten. Aber wir dürfen auch nicht zulassen, dass diese furchtbaren Verbrechen instrumentalisiert werden.
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    Heute früh kam auf BR 5 die EINMALIGE Nachricht, daß ein 9jähriger Bub zu Tode geprügelt wurde, weil er seine Hausaufgaben nicht machen wollte. Seine älteren Geschwister setzten einen Notruf ab, er erlag seinen Verletzungen.

    Im Gegensatz zu den Erwachsenen ( auch Frauen sind gewalttätig gegen Männer) haben Kinder viel mehr zu ertragen. Bitte darüber eine Sendung.

    Tja, unser Gesellschaftsmodell, wo der, der die härteren Ellbogen hat der Gewinner ist, birgt unmenschliche Früchte.

    Die Schwächeren lernen dreisprachige Gedichts Analysen, statt Selbstverteidigung, Konfliktstrategien, deeskalierende Kommunikation etc.

    So legt das Schulwesen fest, welches Wissen dem Leben dient.
    Ein Armutszeugnis für unseren ach so gepriesenen Rechtsstaat.
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    Dass es die häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder noch gibt, war mir bewusst. Dass es allerdings noch in diesem hohe Maße geschieht erschreckt mich schon. Es sind also nicht nur Menschen Täter, die aus anderne Ländern zu uns kommen. Gut, dass darüber gesprochen wird - um Bewusstsein auch dafür zu bilden.

    Es kann aber nicht nur daran gehen, den Opfern Schutzmöglichkeiten zu geben, es muss im Wesentlichen darum gehen, herauszufinden, was die Ursachen bei den Tätern sind. Strafen allein helfen hier nicht, Täter müssen sich so weit wieterentwickeln, dass sie sich ihrer eigenen Reaktion in der jeweils auslösenden Situation klar werden und hier mit verhindernden Strategien ansetzen können.

    Das bedeutet Arbeit, ja, aber Veränderung ist immer mit Aufwand verbunden´!

    Und die eben geäußerte "Bewertung" "da musst du wohl was gesagt haben, das ihn dazu gebracht hat so zu reagieren" ist die dümmste Aussage ever. Es gibt viele Möglichkeiten verärgert zu reagieren. Gewalt ist jene, die absolut überhaupt nicht geht - und damit meoine ich auch psychische Gewalt!

    Apropos - es gibt auch Männer, die physischer oder psychischer Gewalt ausgesetzt werden. Das soll bitte nicht vergessen werden.
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    Da muss ich dem älteren Herrn aber heftig widersprechen!
    In unseren Schulen wird sehr wohl ein angemessener Umgang vermittelt!
    Schule kann nicht alles reparieren, was woanders zerstört wird.
    Allerdings kann man immer noch mehr tun!
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    Verstehe die Verunglimpfung menschlicher Sexualität immer noch nicht. Mord und Totschlag im TV sind aber wohl gelitten.
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    Ich danke der Anruferin von eben. Viele Frauen könnten aus der Opferrolle fliehen, scheinbar ist aber jammern einfacher. Das soll aber Gewalt nicht entschuldigen
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    Warum sind Sie jetzt überhaupt nicht auf die freie Verfügbarkeit von Pornos eingegangen? Die Dame hat das so gut formuliert: 98% aller Pornos sind mit Dominanz und Macht sowie meistens Gewalt und Überlegenheit konnotiert. Und jedes Kind kann sich das ansehen.
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    Gewalt als solche hat verschiedene Aspekte. Sie ist eine von vielen möglichen! menschlichen Verhaltensweisen. Man unterscheidet deswegen bei der Strafverfolgung und Urteilsbemessung auch jüngstens nicht mehr nach einem besonderen Tätercharakter und menschlichen Ausnahmeschwächen. Damit trägt man der menschlichen Mehrdeutigkeit Rechnung, womit wir alle potentielle Täter seien-es kommt nur auf die Umstände an! Einmal Opfer - immer Opfer stimmt so nicht. Nicht selten überkompensieren Menschen ihre gewaltvollen, als ohnmächtig erlebten Opfererfahrungen indem sie ihr Selbstkonzept eben dadurch wiederherstellen, erlebte Gewalt dadurch zu heilen, indem anderen diese Gewalt zugefügt wird.
    Es gibt aber auch kulturell und in Gesellschaften verankerte Gewalt zur staatsbegründenden Herrschaftsausübung. Diese tägliche Demütigung des Selbstwertes des Einzelnen durch ein gewaltgeprägtes zwischenmenschliches gesellschaftliches Umfeld in Wort und Tat sowie in Recht gegossene Gewaltandrohung färben unvermeidlich aufs Privatleben ab. Die überall erlebte Ohnmacht verkehrt sich beim passenden Anlass in ihr Gegenteil. Tradierte kulturelle sowie religiöse Rollenbilder des Mannes als durchsetzungsstarkem Führer, setzen ihn einerseits selbst unter Handlungsdruck und andererseits unter Erwartungsdruck von außen. Diese oft unbewusste Gemengelage und die erlernte Erfahrung, dass Gewalt in ihren Facetten oft genug funktioniert, macht es so schwierig Gewaltfreiheit als erstrebenswerten Dauerzustand zu leben. Einen sogenannten guten Grund findet doch in unserer ,,Zivilisation'' fast Jeder, um seine Impulskontrolle und Frustrationstoleranz auf ein Minimum zu reduzieren. Genau das kann aber Jeder einüben. Die Verantwortung dafür lässt sich nicht delegieren. Auch tatsächliche oder eingeredete Opfererfahrung oder behauptete Notwehr nicht...!

    Mein Mitgefühl gilt allen ihrer Würde beraubten: Ohnmächtigen und deren Peiniger. Beide leiden an ihrer entmenschlichenden gemeinsamen Gewaltbeziehung, meine ich.
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    Von einem "Femizid" zu sprechen, wie es teilweise getan wird, führt in die Irre. Wenn auch ein größerer Teil der Opfer häuslischer Gewalt weiblich sind, so ist ja nicht deren Weiblichkeit an sich das Motiv der Täter. Es handelt sich um individuelle Beziehungsdramen und nicht etwa um eine Art -ismus, wie es z.B. bei rassistischen Taten der Fall ist.

    Es wird so der falsche Eindruck erweckt, hier finde eine Art übergeordneter Agenda statt, welche zum Resultat das wahllose Töten von Menschen habe, nur weil diese einem bestimmeten Geschlecht angehörten.

    Das wird den Tatsachen nicht gerecht und dient auch in keinster Weise der Aufklärung.

    Jede Beziehungstat ist eine Einzeltat und wird auch juristisch angemessen behandelt.
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    In Amerika trauen sich Männer nicht einmal mehr Fahrstuhl zu fahren, wenn da schon eine Frau drin ist, aus Angst vor Sex-Klagen.
    von Matthias bearbeitet von tagesgespraech 11/22/2018 11:53:37 AM
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