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Abschuss der Wildschweine: Schützt das vor der afrikanischen Schweinepest?

Was meinen Sie?

  • Die Schweinepest wird durch direkten Kontakt mit infektiösen Wildschweinen oder durch weggeworfene Speisereste und -abfälle, Brozeiten, Jagdausrüstungen, Kleidung etc. übertragen.
    Hier muß man ansetzen.
    Wildschweinrotten wahllos zu bejagen ist kontraproduktiv.
    Wird die Leitbache getötet, explodiert die Population, da nun ALLE weiblichen Tiere Nachwuchs bekommen.
    Die Frage ist daher: wird bei entsprechenden Jagden wirklich ganz genau hingeschaut? Ich befürchte, eher nicht....
  • Na, wenn die armen Wildschweine sowieso warscheinlich zu Tode kommen, braucht man sie doch nicht abzuschießen.
    Und wie wär's in solchen Fällen mal mit einem Importstopp?
  • Neben dem drohenden totalen Zusammbruch der Schwarzwildpopulation (bis zu 90% in Regionen Weisrusslands) in Folge der Infektion mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist vor allem ein hohes Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko für Hausschweine gegeben, welches durch die Massentierhaltung und in Folge europaweiter Tier- bzw. Fleischtransporte erst recht gesteigert wird. Die Wildbestände würden sich wohl erfahrungsgemäß von selbst nach einer regionalen Durchseuchung erholen, wenn nicht ständig wieder Neuinfektionen durch jene kritikwürdigen Tiertransporte aus gerade frisch infizierten Gebieten erfolgen würden. Treibjagden würden nur das Verbreitungsrisiko durch den Ortswechsel des Wildes erhöhen. Hygiene und Einrichtung von Schadensfonds zur unmittelbaren Schadensbegrenzung sowie ein grundsätzliches Überdenken der industriellen agrarischen Großstrukturen empfiehlt sich von selbst. Vielleicht tragen die Fleischindustrie und die Massentierhalter ihr eigenes Risiko mal zur Abwechslung selbst? Sie können diese Kosten ja ganz marktwirtschaftlich einpreisen. Vielleicht schrumpft dann der Unterschied zu Bioprodukten und diese wären auch preislich eine echte Alternative!?
  • Für Landwirte und Jäger sicher eine wichtige und informative Sendung. Für Verbraucher: Wenn man ängstlich ist, muss man ja
    weder Wildschwein- noch Schweinefleisch essen. Mir kommt da gleich wieder die BSE-Hysterie in den Sinn.
  • @Lars Herr Vocke will erst darüber nachdenken wenn es zu spät ist. Wenn die Schweinepest erst einmal bei uns ist dann ist es zu spät. Lieber hütet und mästet er seine Trophäen. Wildschweine zu schießen ist nicht die einzige Lösung, aber wenn erst einmal die Schweinepest in Bayern ist müssen zehntausende Schweine einfach getötet werden.
  • Könnte man mit dem gleichen finanziellen und logistischen Aufwand nicht einen kleinen Zaun entlang der Grenze ziehen? Das wäre doch wesentlich effektiver, was die Seuchengefahr betrifft.
  • Wenn die Monokultur wie z. B. der Maisanbau reduziert wird, wird sich auch die Wildschweinpopulation dezimiert. Man muss sich nur mal Niederbayern anschauen. Ein Maisfeld neben dem anderen. Viel Futter für die Wildschweine. Vielleicht sollte sich einfach mal die Landwirtschaft ändern.
  • Herr Vocke ist ein glasklarer Lobbyist, der seit Jahren die Modernisierung der Jagd zugunsten der traditionellen "Heger" verhindert. Diese Heger sind doch mitverantwortlich für die hohen Sauenbestände. Jeder will dieses tolle Wild in seinem Revier haben. Teilweise wird pro Jahr für jede erlegte Sau ihr Lebendgewicht an Mais als Anfütterung in das Revier geworfen, bis zu 200kg.
    Das sollte jeder Interessierte mal bei einem Spaziergang an den Hochsitzen überprüfen. Die Untere Jagdbehörde müsste mit viel höheren Ordnungswidrigkeitenstrafen dagegen vorgehen!
  • Hier ist immer von Tierschutz die Rede. Daß es für die meisten "Haus"-Schweine eine Erlösung von Ihren schrecklichen Lebensbedingungen sein wird, wenn Sie getötet werden müssen, ist fast ein Trost.
  • In Berlin laufen die Wildschweine seit Jahrzehnten z.B.in Schlachtensee in den Gärten herum, ich hab noch nicht gehört, dass da bejagt wird. Polen ist nicht weit weg, wie soll man sich die Prävention durch Bejagung vorstellen? !000 schiesst man ab, das 1001 überträgt die Krankheit...illusorisch oder?
  • Eine sehr interessante, sachbezogene Informationssendung ist das heute.
    Auch die unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen finde ich gut, dass sie dargestellt werden.
  • Wenn diese ASP so ungefährlich für den Menschen ist, dann wird der Schweinefleisch Preis sicher einbrechen, das Fleisch kann ja gegessen werden.
  • Bei diesem Thema zeigt sich wieder einmal das alte Problem, dass Mensch und Wildtier um den selben Lebensraum konkurrieren. Die Frage lautet: Wieviel wilde Tiere verträgt unsere moderne Gesellschaft ? Eine zweite Frage lautet: Hat die Wirtschaft Vorrang vor dem Tierschutz ? Den Abschuss der Wildschweine fordern doch in erster Linie Landwirte, die Schweinezucht und Schweinemast betreiben. Sie fürchten wirtschaftliche Einbußen. Es ist wie bei dem Bären "Bruno", dessen Abschuss vor allem von Schäfern gefordert wurde, die um ihre Schafherde bangten. Die Politik wird eine Entscheidung fällen. Es darf angenommen werden, dass sie zu Ungunsten der Wildschweine ausfallen wird. Wie bei dem Bären "Bruno".
  • @Pete: Da sehe ich schon einen Unterschied: Beispielsweise Wölfe, die brutal und vorhersehbar andere Tiere jagen und leidvoll töten, will ich bei uns überhaupt nicht haben.
    Da gibt es schon einen Unterschied zu "Tierkrankheiten".
  • Als Jägerin weiss ich, dass Maisanbau nicht die Ursache der Massenvermehrung der Wildschweinvermehrung ist. In Maisäckern sind Schweine schwer zu schießen, das ist klar. Aber als Nahrung nutzen die Schweine einen Maisacker nur in extrem kurzen Zeiträumen. Einmal etwa ein bis zwei Wochen nach der Saat und zum zweiten in der Phase der Teigreife die im August oder September auch noch einmal ein bis zwei Tage dauert. Müssten sich die Schweine nur von Mais ernähren hätten wir kein Problem. Der Waldumbau mit mehr Buchen und Eichen wirkt sich viel stärker auf die Population aus.
  • Keine Handbreit den Befürwortern einer vernünftigen Landwirtschaft! So geht das. Das war ja klar, dass der Herr vom Bauernverband nicht einmal bereit ist, auch nur ANSATZweise zuzugestehen, dass unsere idiotisierte Landwirtschaft mit ihren Mais-Monokulturen IRGENDwas mit der heftigen Vermehrung der Wildschweine zu tun haben KÖNNTE. Nein, nein, das ist viel zu kurz gesprungen. Wir Dummerchen springen ja alle immer VIEL zu kurz, wenn wir Kritik an der Landwirtschaft und dem Bauernverband üben. Fehlt nur noch, dass er fordert, jetzt müssten flächendeckend Buchen und Eichen gefällt werden, weil DIE ja in Wahrheit die Nahrung für die bösen bösen Wildschweine zur Verfügung stellen. Wahnsinn, diese Leute.
  • Laut einer Veröffentlichung der Uni Rostock erhöht sich der Wildschweinbestand durch Bejagung:
    So gesehen sind die Jäger mit schuld an der hohen Population.
  • Wenn man sich die explodierenden Bestandszahlen der letzten Jahrzehnte in Bayern ansieht, erkennt man, dass die Jägerschaft mit Ihren Mitteln keine Reduktion der Bestände erreichen kann. Bricht die ASP aus, wird an der Pille fürs Schwarzwild kein Weg vorbei führen.
  • Bisher ist noch kein Schwein von selbst von Afrika nach Europa gereist. Schuld ist auch hier mal wieder der Mensch mit seiner saudummen Globalisierung
  • Die Aussage dieses Herrn Wurster , wie er DIESES MISTVIEH los wird,
    macht deutlich, wie es bei viele Jägern um den Respekt gegenüber der Natur steht.
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