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Cannes Filmfestival 2015

Kino Kino ist vor Ort beim 68. Internationalen Cannes Filmfestival und berichtet von neuen Filmen, Stars, Entdeckungen und Kuriositäten aus dem Herzen des Festival von der Côte d’Azur.


  • Wir sind ab dem 13. Mai vor Ort und berichten direkt aus dem Herzen des größten Filmfestivals der Welt.


  • Cannes kann kommen! #Cannes #festival #Film #kino

  • Impressionen einen Tag vor Startschuss.

  • Filmemacherin Emmanuelle Bercot - ihr Film "La Tête haute" - im Deutschen bedeutet das soviel wie "erhobenen Hauptes"- eröffnet heute die 68. Cannes Filmfestspiele. Es ist das erste Mal seit 1987, dass das Festival mit einem von einer Frau gedrehten Film eröffnet wird. Damals war "A Man in Love" von Diane Kurys der Eröffnungsfilm.

  • Cannes beginnt ... und die Presse steht vorm Kino an. Und jetzt schon ist es heiß!


  • Starker Auftakt in Cannes

    Emmanuelle Bercot ist mit "La Tête haute" ein intensives Sozialdrama gelungen. Ihr Film handelt von einem Jungen ohne Chancen, der durch die staatlichen Institutionen, das Jugendgericht und Sozialarbeiter mühsam in die Gesellschaft zurückgeführt wird. Das ist oft erfolglos, aber vor allem die Richterin (Catherine Deneuve) bleibt immer hoffnungsvoll. 



    Beeindruckt durch sein intensives, wütendes Spiel: Rod Paradot in "La Tête haute"


    "La Tête haute": eine Aufforderung zur Verantwortung, hervorragend gespielt. Rasant inszeniert. Fesselnd. Einzig der pathetische Musikeinsatz - es gibt viel Schubert - stört manchmal ein wenig. Dennoch, der erste Film des Festivals ist starkes Kino.



  • Mit Spannung erwartet - das neue Abenteuer von Asphalt-Cowboy "Mad Max"




    30 Jahre ist es her, dass Mel Gibson als "Mad Max" im Kino für Action sorgte. Nun hat Regisseur George Miller seinem Endzeithelden ein Reboot verpasst: Tom Hardy kämpft sich als Ex-Polizist mit exzellentem
     Fahrtalent durch eine postapokalyptische Welt, in der Autos zu Festungen und Benzin kostbarer als Wasser geworden ist. Gerade wird "Mad Max: Fury Road" der Presse in Cannes gezeigt, wir haben ihn bereits gesehen. Hier unsere Meinung.
  • Kino Kino ist derzeit total im Festivalfieber: Während in Cannes die ersten Stars über den roten Teppich laufen, präsentiert sich in München die geballte Macht des Dokumentarfilms beim DOK.fest. In unserer neuesten Sendungsausgabe berichten von Höhepunkten beider Festivals. Schauen Sie rein!

  • Der „Gomorrah“-Macher wird zum Märchenonkel, bleibt aber blutig

    Matteo Garrones „Tale of Tales“

    "Salz zum Monsterherz, Herrin?", Salma Hayek in "Tale of Tales" 

    Der Abend des ersten Tages in Cannes gehörte draußen den Stars auf dem roten Teppich, im Kino lief Matteo Garrones opulenter Märchenfilm „Il Racconto Dei Racconti“ („Tale of Tales“) - das bisher ambitionierteste Opus des durch das Mafia-Drama „Gomorrha“ bekannt gewordenen 46-jährigen Römers. Gedreht in englisch mit internationalen Stars wie John C. Reilly, Salma Hayek und Vincent Cassel adaptiert Garrone sehr frei drei Geschichten des ersten großen europäischen Märchenerzählers Giambattista Basile. 


    Drei Königreiche, drei skurrile Geschichten

    „Game of Thrones“-Fans werden sich hier gut zurecht finden, Garrone siedelt seine Geschichten in drei benachbarten Königreichen an. Im Reich Selvascura sendet die Königin (Salma Hayek) ihren Gemahl (John C. Reilly) aus, ein Seemonster zu erlegen. Dessen Herz soll der König ihr bringen - sie muss es verspeisen, um endlich Kinder zu bekommen. Der König tut wie ihm geheißen, und Hayek setzt sich zum gruseligen Mahl. Sie wird schlagartig schwanger und mit ihr gleichzeitig eine Magd. Beide Frauen gebären schließlich je ein von eineiigen Zwillingen.


    Im Wald von alt zu schön gestillt - "Tale of Tales" 

    Längst nicht der einzige schrille Erzählstrang: Im Nachbarreich entdeckt ein König einen seltenen Flo und widmet sich ganz dessen Aufzucht und Hege … mit dem Erfolg, dass der Flo schließlich die Größe eines Pferdes erreicht. Das Monster stirbt, wird gehäutet … und derjenige, der erkennt, zu welchem Tier die Haut gehört, darf die Prinzessin heiraten.

    Und dann ist da noch ein altes Waschweib, das vom lüsternen König (Vincent Cassel) verstoßen wird. Im Wald wird sie von einer dubiosen Frau gestillt und dadurch verjüngt. Nun verfällt ihr der König sofort mit Haut und Haaren und nimmt sie zur Frau …



    Schrill, magisch, skurril - ein Film wie ein Traum

    Die „Tale of Tales“, die „Geschichte aller Geschichten“ ist ein schriller Mix aus bekannten Märchen: Ein wenig „Hänsel und Gretel“ hier, ein bisschen „Die Schöne und das Biest“ dort, auch Anleihen an „Der Prinz und der Bettelknabe“ sind erkennbar, klare Strukturen gibt es nicht. „Tale of Tales“ ist schwer zu entschlüsseln. Das macht den Film unvorhersehbar, und das ist seine Stärke. Optisch wird zudem viel geboten: magische, opulente Bilder und Dekors und eine wirkungsvolle, wunderbare Filmmusik entführen in eine Zauberwelt, die man so vorher noch nicht gesehen hat. Denn hier regiert der Moment, die Mannigfaltigkeit des Augenblicks, nicht die Geschichte dahinter. „Tale of Tales“ - ein Film wie ein Traum. Großartig.




  • Der zweite Festivaltag gehörte ... Mad Max! (Video s.u.)


    Sehen Sie hier Impressionen vom roten Teppich und Statements der Filmemacher! 


  • Im Cannes-Wettbewerb: "The Lobster"

    Zweisamkeit oder Du wirst zum Tier!

    Yorgos Lanthimos stellt mit "The Lobster" (der Hummer) heute eine ungewöhnliche Zukunftsvision im Cannes-Wettbewerb vor. Seltsam ist hier Programm. Total. Seltsam sind in diesem Film nicht nur die Menschen und ihr Umgang miteinander, seltsam ist auch die Inszenierung, die nur in Andeutungen die Strukturen einer emotional erkalteten Gesellschaft erklärt, in der die Menschen gezwungen werden, eine Lebensgemeinschaft miteinander zu bilden. Colin Farrell spielt David, einen Mann um die 40, der in "Das Hotel" gebracht wird - ein Ort für Singles, die hier 48 Tage Zeit haben, vor Ort einen Partner zu finden. Gelingt das nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt. David wählt den "Lobster" - die sind ewig fruchtbar und haben blaues Blut, was für Adel steht", so erklärt er seine Wahl. Zum Sport gehen alle Hotel-Gäste immer wieder auf die Jagd auf sogenannte "Einzelgänger" - im Wald lebende freiwillige Exilanten, die sich bewusst für ein Leben allein entschieden haben. Bei den Einzelgängern ist genau das verboten, was das System verordnet: eine Liebesbeziehung. David merkt schnell, dass es ihm nicht gelingen wird, in der kurzen Zeit unter den weiblichen Gästen eine adequate Partnerin und wahre Liebe zu finden. Er flieht in den Wald und trifft dort auf die Einzelgänger, die trotz ihres Codex dennoch lose als Gruppe organisiert sind. Hier lernt er die "Kurzsichtige" (Rachel Weisz) kennen ... und sie verlieben sich. Doch nun sind sie auch bei den "Einzelgängern" nicht mehr sicher ... und fliehen.


    Colin Farrell und Rachel Weisz auf der Flucht 
    "The Lobster" hat eine höchst interessante erste Stunde, doch dann geht Lanthimos' düsterer Zukunftsvision zusehends die Puste aus. In der ersten Hälfte ist es noch aufregend zu entschlüsseln, wie das System dieser Welt funktioniert. Amüsant die fast krampfhaften Versuche einer völlig emotionslosen Gruppe Menschen im Hotel, die höchste aller Emotionen, die Liebe zu finden und zu leben. Doch als David im Wald ankommt und das andere Extrem seiner Welt, die bewusst Lieblosen, kennenlernt und gerade dort die Liebe endlich findet, verlangsamt sich das Tempo, fällt der trockene Humor gänzlich weg. Der Romanze, die sich zwischen Farrell und Weisz entspinnt, fehlt es an Wärme. Gewiss, wie diese Zwei, die nie wirklich geliebt haben und das verbale Ausdrücken von Emotionen nur als hohle Phrasen kennen, sich annähern, hat seinen Reiz. Doch lässt Yorgos Lanthimos sein Paar immer wieder aus den Augen, versucht auch noch eine kleine Revolutionsgeschichte beizumischen - die Anführerin der "Einzelgänger" (Léa Seydoux) plant den Umsturz des Systems und attackiert die Hotelleitung. Dabei wäre es viel interessanter gewesen, zu beleuchten, wie das System zu dem wurde, was es ist, warum die Emotionen verloren gingen und nun staatlich verordnet werden müssen. Aber lieber wird in langen, redundanten Szenen zelebriert, was schon gesehen wurde - krampfhaftes, ungelenkes Lieben. Den Schauspielern kann man nichts vorwerfen, das ganze Ensemble, angeführt von Rachel Weisz und Colin Farrell, spielt gut. Lanthimos hat auch visuell und akustisch gute Einfälle - die erste Jagd der Hotelgäste im Wald auf die "Einzelgänger" in Zeitlupe ist herausragend gelungen. Die Filmmusik mit ihren Staccato-Celli-Figuren suggerieren das Verkrampfte im Tun aller Beteiligten. Doch ist das Endergebnis kein schlüssiges Ganzes. Und das ist gemessen an der starken ersten Filmstunde schade.

  • Natalie Portman in Cannes auf Erfolgskurs

    Natalie Portman erstmals im Regiestuhl 

    Die junge israelisch-amerikanische Oscar-Preisträgerin wird - so berichtet der Hollywood Reporter - bald als Jackie Kennedy auf der Leinwand zu sehen sein. "Jackie" wird gerade auf dem Filmmarkt von Cannes angeboten. Außerdem verhandelt sie gerade über "Annihilation", ein postapokalyptisches Horrorstück von Alex Garland ("Slumsog Millionäre", "Ex Machine"). 

    Der heutige Tag ist für Portman jedoch aus einem anderen Grund wichtig: Sie stellt ihr Regiedebüt "A Tale of Love and Darkness" in Cannes vor, zu dem sie auch das Drehbuch geschrieben hat. "A Tale of Love and Darkness" ist die Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Amos Oz, der darin seine Jugend und das enge Verhältnis zu seiner Mutter (gespielt von Portman) im Jerusalem nach 1945 beschreibt. Portman schrieb ebenfalls das Drehbuch.
     
    "A Tale of Love and Darkness" - Filmszene 


    Unser Eindruck: 
    Ein vor allem inszenatorisch solides Debüt, das mit kraftvollen Bildern tief in die jüdische Seele eintaucht. Portmans Gespür für Bildkomposition und ihre eigene darstellerische Kraft trösten darüber hinweg, dass "A Tale of Love and Darkness"dramaturgisch eher holprig in die Gänge kommt und die Geschichte öfters durchhängt. Dennoch, man verlässt das Kino mit großen Bildern im Kopf und den eindringlichen Kommentaren von Amos Oz, die Portman aus dem Off sprechen ließ.
  • Cannes-Statement "Mr. Allen, wenn Sie noch mal von vorn beginnen könnten, was würden Sie bei Ihren Filmen anders machen?"

  • Woody Allen, Emma Stone, Colin Farrell, Léa Seydoux - Impressionen vom gestrigen Roten Teppich in Cannes


  • Benicio Del Toro und Tim Robbins haben „A Perfect Day“

    Grandioses Kino in der Quinzaine des Réalisateurs

    Die Quinzaine des Réalisateurs, der kleine India-Bruder des Cannes Filmfestivals, behauptet sich im ersten Festivaldrittel mit einem hochkarätigen Film: „A Perfect Day“ des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Fernando León de Aranoa („Familia“, „Barrio“, „Princesas“) war heute das Tagesgespräch im Festival-Palais. Der Film spielt 1995 am Ende des Jugoslawien-Krieges und erzählt einen Tag im Leben von zwei freiwilligen UN-Helfern (Benicio del Toro und Tim Robbins). Eine ihrer Aufgaben: eine Leiche zu bergen, die die Serben in einem Brunnen geworfen haben, um das Grundwasser zu vergiften.

    Tim Robbins und Benicia Del Toro in "A Perfect Day"  ©Quinzaines des Réalisateur

    Fernando León de Aranoa erzählt hier von modernen Abenteurern, kleinen Helden, die mehr oder weniger ehrenamtlich in Krisengebieten einer schweren Arbeit nachgehen, erzählt davon, wie sie ticken. Wie sie Humor nutzen, um sich von dem täglichen Gräuel zu distanzieren. Und das filmische Ergebnis fasziniert. Selten war Kino, das sich nicht zuletzt mit den Folgen eines Krieges befasst, so witzig, lässig und spannend zugleich.

    Fernando León de Aranoa ©Quinzaine des Réalisateurs 

    Die Balance aus Humor und Lässigkeit auf der einen und dem Ernst der Lage auf der anderen Seite - immer wieder geraten die Figuren im Krisengebiet kritische Situationen, bei denen man als Zuschauer nicht weiß, ob es gut ausgehen wird - diese Balance war selten so ausgeglichen. Dafür sorgt auch das melancholische, desillusionierte Ende, wenn die UN an der örtlichen Bürokratie scheitert und gerade bei denen Misstrauen erntet, denen sie helfen will. Eine mutige Entscheidung von Fernando León de Aranoa, seinen ernsten und doch durch und durch unterhaltsamen Film so zu erden. Ein weiterer großer Wurf für den Goya-Preisträger und einer der Höhepunkte dieses Cannes Filmfestivals.

  • Premiere heute in Cannes: 

    Doku über den Aufstieg, Fall und frühen Tod der Jazz-Sängerin Amy Winehouse



    Unsere Meinung:

    "Ein kraftvoller, größtenteils stimmiger Film mit grandiosen Aufnahmen ihrer frühesten Auftritte, darunter ein Vorsingen bei einer Plattenfirma, dass einem Gänsehaut über Gänsehaut verursacht. "Amy" funktioniert nicht nur als ausführliches (manchmal etwas zu ausführliches und deshalb langatmiges) Künstlerporträt, sondern auch als Blick auf die Schattenseiten des Showbiz. "Amy" hält den Medien und nicht zuletzt uns in unserer Lust nach Sensation den Spiegel vor. Denn nicht nur die Drogen und ihre selbstzerstörerische Ader - so suggeriert der Film - haben Winehouse zerstört, es war auch der Rummel um ihre Person ... und ihren Verfall. Dazu kann man stehen wie man will, das große Verdienst von "Amy" ist das Abbilden ihrer Kunst. Immer, wenn Amy Winehouse im Film den Mund aufmacht und singt, bleibt die Welt für einen Moment stehen. Auch im Kino. Das ist sehens- und hörenswert."


  • Rocky in Nizza ... als Maler! Sylvester Stallone​ lud gestern zu einem besonderen Event, aber nicht nach Cannes, sondern in die Nachbarstadt. In Nizza zeigt er seine Malereien. Unter dem Titel "Sylvester Stallone Real Love: Paintings 1975-2015" stellt das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Kooperation mit der Schweizer Galerie Gmurzynska über 30 Werke des Hollywoodstars aus.



  • Todd Haynes bleibt einer der stilsichersten Regisseure dieses bislang beeindruckenden Wettbewerbs. Mit seiner Patricia-Highsmith-Verfilmung "Carol“ bietet er zwar keine visionäre, waghalsige oder gar neuartige Filmkunst, im Gegenteil: Haynes verbeugt sich vor dem klassischen Melodram des 50er-Jahre-Hollywoodkinos und frönt seiner Leidenschaft für Douglas Sirk.

    Perfekt in Szene gesetzt von der Kameralegende Ed Lachman, lässt Haynes die Liebe und die Leidenschaft zweier Frauen, Carol (Cate Blanchett) und Therese (Rooney Mara) langsam aber sicher bis zum Siedepunkt kochen. Blanchett und Mara wirken optisch wie Zwillinge von Lauren Bacall und Audrey Hepburn, die Kühle und die Zarte. Haynes inszeniert dieses gegensätzliche und doch so harmonische Paar nuanciert, zurückhaltend und meisterlich, und zeigt den Konflikt des lesbischen Paars mit den Konventionen der Zeit und mit Carols wütendem Ehemann, der ihr das Sorgerecht um die gemeinsame Tochter entziehen will. Keine Platitüden, keine überdramatisierten Szenen: „Carol“ ist hohe Schauspiel- und Dialogkunst. Ein Triumph für Todd Haynes. Einer der stärksten Filme in Cannes.

  • Cate Blanchett kam nach Cannes ... und mit ihr die Stars: Impressionen vom roten Teppich am Sonntagabend

  • Megaflop des Festivas: Gus van Sants "The Sea of Trees"

    Während Todd Haynes mit "Carol" in Cannes Triumphe feierte, hat der zweite amerikanische Wettbewerbsbeitrag eine gewaltige Bruchlandung erlitten: Gus van Sant kam mit "The Sea of Trees" und erntete eine Welle an Buhrufen, wie sie beim Festival seit Jahren nicht zu hören war. Mieseste Kritiken, hämische Kommentare: Selbst die so eher gediegenen Fachblätte wie "Hollywood Reporter" haben Schaum vorm Mund. "Wie viel schlechte Filme kann man in einen einzigen Film packen?", schimpft "Variety".


    Matthew McConaughey als depressiver Uni-Professor will in Japan Selbstmord begehen 


    Und sie haben leider recht. Gus Van Sant erzählt hier die Geschichte des Universitätsprofessors Arthur Brennan, der nach Japan fliegt und den riesigen Aokigahara-Wald betritt, um dort Selbstmord zu begehen. Doch wie zu erwarten, kommt alles ganz anders. Van Sant packt sülziges Melodram, Tränendrüsen-Hirntumor-Drama, meditatives Selbstmord-Selbstfindungs-Egofilmchen und Kitscheinlagen über wandernde Seelen, die sich als Orchideen niederlassen, zusammen. Dazu lässt er Matthew McConaughey in minutenlangen tränenreichen Monologen über die Schwere des Lebens faseln. Dass ausgerechnet Gus Van Sant dies alles verbrochen hat, schmerzt umso mehr. Unterirdisch.




  • Jubel an der Croisette - Pixar präsentiert sein neues Animationsabenteuer "Inside Out"

    Der neue Pixar-Film "Inside Out" (der deutsche Verleihtitel ist "Alles steht Kopf“) wurde bei der Premiere in Cannes frenetisch bejubelt - und das zu Recht. Regisseur Pete Doctor hat nach "Oben“ und "Die Monster AG“ wieder gezeigt, dass dieses Animationsstudio seinen Konkurrenten meilenweit voraus ist.


    Angst (l.), Freude und Ekel in der Schaltzentrale 

    Originell, berührend und sehr komisch ist dieser Blick in den Kopf eines elfjährigen Mädchens. Mitten im Gehirn, in der Schaltzentrale kümmern sich fünf Gefühle sich um das Wohlbefinden von Riley: Glück, Trauer, Wut, Angst und Ekel. Als nach einer Verkettung chaotischer Umstände Glück und Trauer in entfernte Region des Gehirns und des Erinnerungsvermögens geschleudert werden, gerät das Mädchen aus dem Gleichgewicht und die Gefühle müssen sich auf den langen Weg voller Hindernisse machen, um zurück in die Schaltzentrale zu gelangen. 

    Wie die Gefühle miteinander ringen, Erinnerungen (die in kleinen Kügelchen gespeichert sind) anzapfen, einen imaginären eingebildeten Freund aus Rileys Kleinkindertagen treffen und sogar kurzzeitig als abstrakte Gedanken zu picassohaften, kubistischen Gebilden werden ist Animationskunst auf höchstem Niveau. Jede Szene ist mit überbordenden Details, liebevollen Querverweisen und einer hohen Gagdichte angereichert, so dass "Alles steht Kopf“ sich einreihen kann in die Liste der durch und durch gelungenen Pixar-Werke. 

  • Harte Drogenfahnder in Cannes


    Emily Blunt​, Benicio del Toro​ und Josh Brolin​ präsentierten heute das harte Thrillerdrama "Sicario" im Wettbewerb. Blunt spielt eine FBI-Agentin, deren moralische Überzeugungen bei einer Undercover-Ermittlung gegen ein Drogenkartell auf die Probe gestellt werden. Unser erster Eindruck: Beklemmender Thriller mit großartigem del Toro als Mann mit Geheimnissen und Rachegedanken. Vor allem das wummernde Sounddesign zerrt an den Nerven und sorgt für Hochspannung.
  • Caine & Keitel - Glanzstück zweier Altmeister

    Michael Caine und Harvey Keitel stellen heute mit Regisseur Paolo Sorrentino das Drama "Youth" und haben damit einen der besten Filme des diesjährigen Wettbewerbs im Gepäck


    Hier geht noch ganz viel: Michael Caine und Harvey Keitel in "Youth" @Cannes Filmfestival 2015 

    Die beiden mehrfach preisgekrönten Schauspieler mimen zwei Jugendfreunde, die, inzwischen fast 80 Jahre alt, gemeinsam ihren Urlaub in einem Hotel in den Alpen verbringen. Vorhang auf für eine große Reflexion über die Last des Alters, Erinnerungen und den Sinn generell. Das ist originell, ironisch und mit leichter Hand inszeniert. 

    Paolo Sorrentino, der vor zwei Jahren den Oscar für "La Grande Bellezza" als bestem ausländischen Film gewann, stürmt wider Erwarten im Eiltempo der Goldenen Palme entgegen. Ihm gelang der intelligenteste und visuell aufregendste Film bislang in dem ohnehin starken Wettbewerb. Die Karten für die Gewinner am Sonntag wurden gerade noch mal neu gemischt!


  • Emily Blunt, Benicio del Toro, Josh Brolin und der "High Heels"-Zwang in Cannes

  • Unsere Kino-Kino-Zwischenbilanz aus unserer aktuellen Sendung vom 20. Mai

  • Sophie Marceaus "Cannes Bad Hair Days"



  • Tim Roth und sein Plädoyer für Sterbehilfe

    Schauspieler/Regisseur Tim Roth spielt in dem Wettbewerbsfilm „Chronic“ den Palliativ-Pfleger David. Während er für seine Patienten und deren Familienangehörigen eine vor allem emotionale Stütze ist, kämpft David mit seiner schweren familiären Vergangenheit. 


    "Chronic" Filmszene @fdc 2015 

    Auf der Pressekonferenz in Cannes machte sich der Londoner für Sterbehilfe stark, die bis heute in seiner Heimat Großbritannien verboten ist: „Es ist verrückt, dass Sterbehilfe nicht legal ist“, so Roth in Cannes. „Ich bin total dafür. Absolut. Aber das Ganze ist eine so komplizierte Angelegenheit für manche Regierungen.“. Roth habe sich eingehend mit Sterbehilfe und Palliativ-Pflege befasst, für die Vorbereitung seiner Rolle viel mit Krankenschwestern und Pflegern gesprochen. Je tiefer er in die Materie eintauchte, desto klarer wurde ihm, wie wenig wirksam derzeitigen Gesetze in seiner Heimat seien, so der Schauspieler. Roth hätte bei seinen Recherchen erfahren, dass viel mehr Sterbehilfe geleistet würde, als bekannt ist. 

    "Chronic“ wurde von dem Mexikaner Michel Franco inszeniert. Inspiriert wurde Franco durch seine Großmutter, die vor ihrem Tod monatelang bettlägrig war und von einer Palliativ-Krankenschwester gepflegt wurde. Franco war fasziniert von einem Leben, das sich permanent mit dem Tod beschäftigt. "Chronic" ist der vorletzte Film, der dieses Jahr im Cannes-Wettbewerb gezeigt wird, gefolgt nur noch von der Shakespeare-Adaption „Macbeth“ mit Michael Fassbender in der Titelrolle.


  • Ein starker „Macbeth“ beschließt den Wettbewerb

    Der letzte Film des Festivals setzt einen wuchtigen, blutgetränkten Akzent. Shakespeares Macbeth, mit einem wie so oft brillanten Michael Fassbender in der Hauptrolle, hier angesiedelt in der rauen, nebeligen, endlos windigen, schottischen Landschaft: Es sind die Stammeskriege des 11. Jahrhunderts, Macbeth hat sich als tapferer Kämpfer im Dienste des Königs (David Thewlis) verdient gemacht, aber die Kriegsgräuel und der Tod seines Sohnes haben ihre Spuren hinterlassen. Als ihm die drei Hexen vorhersagen, er werde König, wachsen Gier und Ambition in ihm.  Diese zusammen mit seiner persönlichen Trauer und den Kriegstraumata werden Macbeth und seine Frau in den Abgrund reißen. 

    Vom Krieg gezeichnet: Michael Fassbender als "Macbeth" ©FdC 2015 

    Anders als beispielsweise Roman Polanski legt der australische Regisseur Justin Kurzel - er stellte in Cannes 2011 seinen knallharten Erstling "Die Morde von Snowtown" vor - die Figur des Macbeth ambivalenter an, weniger offensiv böse. Und das macht die Stärke dieser Version aus. 

    Marion Cotillard als Lady Macbeth ©FdC 2015 

    Marion Cotillard dagegen als Lady Macbeth spielt ehrenwert, bleibt aber blass im Vergleich zum grandiosen Michael Fassbender in der Titelrolle. Die Schlachtszenen sind roh, blutig, und hochstilisiert unterbrochen durch extreme Zeitlupen, die dem Treiben ein tödliche, gnadenlose Poesie verleihen. Kurzel nutzt die schottische Landschaft, um den Film mit maximaler Mystik aufzuladen, bis hin zum von einer Feuersbrunst rot gefärbten Finale. Diese Shakespeare-Verfilmung braucht sich vor der großen Konkurrenz (Polanski und Orson Welles) nicht zu verstecken.

  • Unsere letzten Cannes-Interviews: Fassbender und Cotillard über "Macbeth"

  • Sex in 3D ... ja und? Gaspar Noés Cannes-Enttäuschung "Love"

    "Love" Filmszene  ©FdC 2015 

    Es hätte der große Skandalfilm des Festivals sein können: Gaspar Noés "Love". Pornographische Liebesszenen, in 3D gedreht, Regelbrüche weit jenseits der Schamgrenzen, Kino, das herausfordert, in jeglicher Form. All das hätte man Noé zugetraut, der bereits 2002 mit dem Vergewaltigungsdrama "Irréversible" in Cannes einen Film zeigte, der das Festival nachhaltig erschütterte und kontrovers diskutiert wurde. Noés Filme waren bislang immer harte Bretter, die Zuschauern Extremes abverlangen, sei es "Menschenfeind", "Irréversible" oder sein Drogenexzess "Enter the Void". Und nun also "Love". Das Interesse war riesig, die Schlangen vor der Mitternachtspremiere im Palais du Festival ewig lang. Und dann öffnete sich der Vorhang, und Noé zeigt in der Tat gleich in der ersten Einstellung expliziten Sex, in langen, erlesen ausgeleuchteten Einstellungen feiert er den Liebesakt in allen möglichen Varianten. In 3D wird sogar dem Publikum das Sperma direkt ins Gesicht respektive auf die Leinwand geschleudert.

    "Love" Filmszene  ©FdC 2015 
     

    Die Geschichte, die "Love" erzählt, ist weniger experimentell. Ein Mann, ein Frau, eine intensive Liebe, zu der sich eine blutjunge Nachbarin gesellt. Heiße Schäferstündchen zu dritt, zu zweit. Ein Kondom reißt, die Nachbarin wird schwanger. Die große Liebe zerbricht. Einen sentimentalen Film über die Liebe und die Sexualität wollte Noé machen, ausgerechnet Noé, der in seinen Filmen bislang alles zeigte, nur keine Sentimentalität. Dazu hat er diesmal eine Hauptfigur geschaffen die wie ein jüngeres Alter Ego seiner Selbst wirkt, ein egoistischer, extremer Filmemacher, der sein Baby am liebsten Gaspar nennen würde. Doch diese Hauptfigur ist das große Problem des Films. Murphy ist ein arroganter, komplett langweiliger, hohler Trottel, den der Amerikaner Karl Glusman zwar mit - nun ja - vollem Körpereinsatz, dafür aber auch völlig ohne Charisma spielt. Dazu darf er Banalitäten über die Liebe absondern und entweder emotionslos oder furchtbar wütend dreinschauen. Auf weit über zwei Stunden mäandert sich der Film durch seine Sexszenen, unterbrochen durch Rückblenden, monotone innere Monologen, und kreischend laute Streitereien, denen jegliche Subtilität oder Zwischentöne abgehen. “Love“ ist Gaspar Noés bravster Film geworden. Und sein schlechtester.  
  • Klaustrophobische Bilder - Jacques Audiards "Dheepan"


    "Dheepan"-Filmszene  ©FdC 2015 

    Ehe am Abend in Cannes die Palmen verliehen werden, muss man sagen, es war ein überdurchschnittlicher Jahrgang, bei dem aber vor allem die vielen Franzosen in Wettbewerb hinter ihren Erwartungen zurückblieben. Einzig Jacques Audiard konnte die Kritiker in großen Teilen überzeugen. Audiard, der in früheren Jahren in Cannes mit „Ein Prophet“ und „ Der Geschmack von Rost und Knochen“ begeisterte, präsentierte diesmal das Flüchtlingsdrama „Dheepan“ über eine Scheinfamilie aus Sri Lanka, die vor dem Bürgerkrieg nach Frankreich flieht. 
    Weder Dheepan und Yalini sind ein Paar, noch ist Illayaal ihre gemeinsame Tochter. Es ist eine Notgemeinschaft, um der Hölle daheim zu entkommen und in Paris ein neues Leben zu beginnen. Da aber die zugewiesene Wohnung in einem sozialen Brennpunkt liegt, dauert es nicht lange, bis der Drogenkrieg vor der Haustür zwischen zwei Gangs auch Dheepan und seine Familie erreicht.
    Audiard erzählt in düsteren, klaustrophobischen Bildern von der Katastrophe des Migranten-Schicksals ohne Rückhalt in Tradition oder Sprache. Verlorene in einer neuen Welt, deren Gesetze roh und brutal sind. Obwohl sich alle bemühen, Dheepan arbeitet als Reinigungskraft und Elektriker, seine Frau als Haushälterin bei einem Bandenchef und die Tochter behauptet sich in der Schule, gibt es kein Entrinnen.
    Allein das Ende des Films zeigt in rosigen Bildern eine Zukunft, der man nicht gerne folgt. Zu harmonisch, zu friedlich. 
    Dennoch: „Dheepan“ ist ein gekonnt inszenierter Film mit Gespür für die Grenzbereiche unserer Gesellschaft, der aber Audiards bisherigen Filmen an Vielschichtigkeit hinterherhinkt.

  • Die Preisträger stehen fest - "Dheepan" zum "besten Film" in Cannes gewählt

    Jacques Audiard hat für sein Drama „Dheepan“ die Goldene Palme der 68. Internationalen Filmfestspiele von Cannes erhalten - ein Überraschungssieger, der die hochfavorisierten Werke „Youth“ von Paolo Sorrentino und „Carol“ von Todd Haynes ausgestochen hat. „Dheepan“ folgt der Flucht dreier Tamilien aus Sri Lanka, die vorgeben eine Familie zu sein, und in einem französischen sozialen Brennpunktviertel landen. Ein ruhig erzähltes, weniger zugängliches Werk als Audiards brillante Vorgänger „Ein Prophet“, der in Cannes den Großen Preis der Jury erhielt, und „Der Geschmack von Rost und Knochen“. „Dheepan“ ist dennoch ein würdiger Preisträger, auch wenn in der Kino Kino-Redaktion die Wahl auf „Youth“, Paolo Sorrentinos bewegende Studie über die Last des Alters and Alterns gefallen wäre. 

    Szene aus "Dheepan" ©FdC 2015  

    Der „Große Preis der Jury“ ging an „Son of Saul“, das wuchtige, in seiner gnadenlosen Inszenierung für die Zuschauer nur schwer erträgliche Holocaust-Drama des ungarischen Regiedebütanten Laszlo Nemes. Ein Film, der durch seine brillante Kameraarbeit einen direkt in die Hölle der industriellen Menschenvernichtung im Konzentrationslager wirft und eineinhalb Stunden nicht mehr loslässt. Ein hochverdienter Preisträger, 60 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz aktuell und wichtig. 

    Der „Preis der Jury“ ging an eines der schrägsten Werke des Festivals: „The Lobster“ von Yorgos Lanthimos. Die surreale, dystopische Liebesgeschichte über eine Zukunft, in der Alleinstehende als Aussätzige der Gesellschaft gesehen werden, gejagt und gnadenlos bestraft werden hat irrwitzige, grandiose Szenen und einen wunderbaren Colin Farrell in der Hauptrolle. Ein Film, der auch spaltet, der aber die Jury überzeugen konnte. 


    Großer Preis der Jury für "Saul Fia"  ©FdC 2015 

    Weitere Preise:

    Agnès Varda („Mittwoch zwischen 5 und 7“, „Vogelfrei“) erhielt als erste Frau den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk, einen vom Festival nur sporadisch verliehenen Preis, der zuvor an Woody Allen, Clint Eastwood und Bernardo Bertolucci ging. 

    Für das beste Drehbuch durfte der Mexikaner Michel Franco auf die Bühne, der im Wettbewerb sein düsteres Werk „Chronic“ mit Tim Roth präsentierte, ein sprödes, aber in der Tat präzise geschriebenes Drama um einen Krankenpfleger, der Patienten im Endstadium betreut und selbst mit den Dämonen der Vergangenheit kämpft.  

    Die „Camera d’Or“ für den besten Erstlingsfilm ging an einen Beitrag aus der Nebenreihe Semaine de la Critique: den kolumbianischen Spielfilm „La Tierra y la Sombra“ (Land und Schatten).


    Vincent Lindon gewann als bester Schauspieler in "Le Lois Du Marché" ©FdC 2015 

    Bei den Schauspieler-Preisen setzte die Jury keine überraschenden Akzente: Bester Darsteller wurde Vincent Landon, der Stephane Brizés eher durchschnittlichen Wettbewerbsbeitrag „La Loi de marché“ (The Measure of a Man) im Alleingang tragen musste, und als Arbeitsloser, der sich unter unwürdigen Umständen zurück ins Arbeitsleben kämpfen muss, überzeugte. Ein durchaus verdienter Preis für den immer soliden, berührenden Landon. 

    Beim Preis für die Beste Schauspielerin konnte sich die Jury nicht auf eine Kandidatin einigen und prämierte zwei großartige Leistungen, die auch in der Kino Kino-Redaktion hoch im Kurs standen. Zum einen Rooney Mara, die im lesbischen Beziehungsdrama „Carol“ sich neben der flamboyanten Cate Blanchett mit einer ruhigen Präzision behaupten konnte und dem Film sein eigentliches, bewegendes Herz verlieh. Wild und überbordend dagegen die zweite Preisträgerin: Emmanuelle Bercot lieferte sich im Beziehungsdrama „Mon Roi“ wilde, oft frei improvisierte Streits mit Vincent Cassell und zeigte die Höhen und vielen Tiefen einer Ehe über den Zeitraum von zehn Jahren. Bercot, die auch als Regisseurin des Eröffnungsfilms „La tête haute“ überzeugte, gilt als einer der großen Entdeckungen des Festivals. 

    Der Preis für die Beste Regie ging an den Taiwaner Hou Hsiao-hsien, der - nach ruhigen Arthouse-Filmen - mit seinem ersten Martials-Arts-Film „The Assassin“ eine wahre Bilderflut entfachte. Kann man auszeichnen, aber bei Glanzleistungen wie Sorrentino, dessen Film „Youth“ komplett leer ausging, eigentlich ein unverständlicher Preis. 

    Abgesehen davon hat die Jury rund um die Präsidenten Joel und Ethan Coen die Glanzlichter des Festivals mit verdienten Preisen bedacht, und beschließen so einen überdurchschnittlich guten Wettbewerbsjahrgang, in dem wenig absolute Überflieger, kaum Aussetzer, dafür aber viele filmische Erzählungen vertreten waren, die zum großen Teil ihre ganz eigene, unnachahmliche Stimme fanden. Auf diese Filme kann sich das deutsche Publikum in den kommenden Monaten zurecht freuen. 

  • Palmen, Stars und fliegende Haie - unsere Festival-Bilanz (Kino Kino vom 27. Mai)

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