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Einmischen oder raushalten?

Wie sollen Eltern mit den Beziehungen ihrer Kinder umgehen?

    Eindeutig raushalten! Es sei denn es geht um die Existenz oder um schwerwiegende Verfehlungen, wie Mißhandlung. Wir wollten das auch nicht und wir sind gut damit gefahren.
    Ich habe immer versucht, meine Beziehungen vor meiner Mutter geheim zu halten - eben weil ich keine Lust auf Einmischung hatte. Im erwachsenen Alter mit eigenem Kind ist das nicht mehr möglich - leider, denke ich manchmal. Viele Kommentare meiner Eltern, die ich immer gleich als Einmischung verstehe, würde ich mir gerne ersparen ...
    Meine Beziehungen gehen meine Eltern REIN GAR NICHTS an!!!
    "Wir sind die vor denen uns unsere Eltern gewarnt haben" - die 68ger und Hippies können sich noch erinnern. - Einmischen? - Ja, wenn Du siehst, dass ein Mensch ins offene Messer rennt, ansonsten - nein.
    Das kommt immer auf den Einzelfall an, und hängt natürlich auch mit dem Alter zusammen. Es gibt keine einheitliche Richtlinie, aber gewisse zeitliche Grenzen sollte man schon setzen. Normalerweise sollten aber Eltern sich nicht direkt einmischen, aber immer ansprechbar und erreichbar sein.
    Das kommt wohl darauf an, wie die Qualität der Eltern-Kindbeziehung gewachsen ist. War diese überwiegend von Respekt, Vertrauen, Wohlwollen, Wertschätzung und Bedingungungslosigkeit geprägt, dann sollte dieser gemeinsame Erfahrungsschatz auch eine Integration von Partnern und deren Familie ermöglichen können. Dieses soziale Kapital vermehrt sich ja erst durch permanente, unterschiedslose Pflege und Zuwendung. Erzwingen lässt sich in dieser Sache aber nichts. Guter Wille und Einsicht auf diesem gemeinsamen Weg sind meiner Meinung nach Grundvoraussetzung.
    Die Einmischungen meiner Eltern liegen mir auch nach fast 40 Jahren noch so im Ohr, dass ich mir jegliches Einmischen und jeglichen Kommentar spare.
    In Beziehungsthemen der Kinder ... liebe Eltern, raushalten, raushalten, raushalten. Erstens geht es euch nichts an und zweitens schafft ihr euch Probleme für die Zukunft in der Beziehung zu euren Kindern.
    Wer mit wemwelche Partnerschaft eingeht ist in JEDEM Lebensabschnitt allein das Thema des jeweiligenm Menschen/Kindes. Ich kenne das aus meiner Jugend, in der sich meine Mutter nicht nur einmal eingemischt hat, weil sie eine hanz andere Sichtweise bzgl. einer "passenden" Partnerin für mich hatte. Einmal habe ich mich beeinflussen - ich weiß heute nicht, ob das nicht vielleicht doch die Frau meines Lebens gewesen wäre.
    Mein Vater hat sich dann später bei meiner langjährigen Partnerin eingemischt. Was soll das?
    Aber zurück zu wirklich jungen Menschen. Sie müssen die Erfahriungen bzgl. "Liebe" und verliebt sein selbst durchleben, sonst lernen sie den Unterschied nie kennen. Außerdem werden sie nie wirklich frei, wenn sich Eltern in jedem Lebensbereich einmischen.
    Was allerdings wichtig ist: geht eine Bezihung zu Bruch, dann ist es wichtig für sein Kind da zu sein und es aufzufengen, ihm das Gefühl der Geborgenheit und das es in Ordnung ist, so wie es ist, zu geben. Das Stärkt die Bindung und das Vertrauen zu den Eltern.
    Sprüche wie, "das habe ich dir gleich gesagt/gedacht" oder "der/die ist es gar nicht wert" oder "du bist doch ein Mann/Junge, die weinen nicht, etc" geflissentlich unterlassen, weil sie kontraproduktiv sind. Der Schmerz muss raus, im Ernstfall an einem Boxsack ;-), aber auch mit Tränen.
    Einfach nur da sein, nicht bedrängen, aber das Gefühl geben, dass das KInd jederzeit kommen und sein "Leid" ausschütten kann, wenn es will, ohne das sagen zu müssen, das ist die richtige und wichtige Gradwanderung.
    Ich denke, wie auch andere bereits gepostet haben, dass raushalten eindeutig besser ist. Wenn Kinder ihre Beziehungen und deren Probleme mit den Eltern besprechen wollen, kommen diese von selbst auf die Eltern zu - im Idealfall. Wenn die Eltern-Kind-Beziehung gestört ist, kann eine gutgemeinte Einmischung schlimme Auswirkung haben. Eine böswillige Einmischung bedarf wohl keines Kommentars!
    Ich hätte abolut nix dagegen, wenn meine 17jährige Tochter eine Beziehung beispielsweise zu einen Griechen, Franzosen, Holländer oder Ungarn hätte.
    Eine Beziehung zu einen Türken, Afghanen odetr Syrier mit Muslimischen Glauben würde ich allerdings, im Rahmen meiner Möglichkeiten, strikt untersagen.
    Begründung:
    Im Muslimischen Glauben gibt es nunmal keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
    Eltern sollten sich auf jeden Fall auch um die Beziehungen der Kinder kümmern. Gerade heutzutage, wo immer wieder Mädchen und junge Frauen Opfer von Gewalttaten ihrer Ex-Freunde werden.
    Bevor aus Spaß Ernst wird ... und der sechs Jahre später zur Schule gefahren werden muß...heißt die Devise : Vertrauen ist ja ganz gut , aber Kontrolle ist besser !! Und viele Jugendliche gehen doch lieber unbeschwert auf Parties , ohne sich vorher einen Babysitter besorgen zu müssen und sind einem später richtig dankbar für die liebevolle vorsorgliche Einmischung in erste Beziehungen wenn sie nach der Pubertät wieder einigermaßen klar denken können.
    Seit meine große Tochter einen neuen, den 2.Ehemann hat, haben wir keinen Kontakt mehr mit ihr. Dieser Mann ist sehr wohlhabend, was meiner Tochter sehr wichtig ist, aber er ist extrem dominant und wollte uns allen Vorschriften machen, wie wir mit unserer Tochter umzugehen hätten.Keiner von uns mag ihn und so kam es, daß meine Tochter ihre Stammfamilie seit 6 Jahren ablehnt. X-Versuche mit ihr in Kontakt zu treten, auch mit Hilfe eines Mediators lehnt sie kategorisch ab.
    Sie weiß, daß wir sie lieben und die Türe immer offen stehen. Aber sie scheint nicht zu dürfen. Das tut unglaublich weh.
    Es müssen ja nicht nur die Eltern die Partner/Partnerinnen ihrer Kinder aushalten, sondern die Partnerinnen/Partner der Kinder auch die Eltern - es kann ja auch sein, dass die Eltern des Partners / der Partnerin unaustehlich sind.
    Meine Eltern haben, wenn sie meinen Freund damals nicht mochten, mir verboten ihn zu sehen, bzw, es so gut wie sie konnten den Kontakt einzuschränken (ich war unter 18 Jahre). Das hat mich nur mehr zu meinem Freund hingetrieben. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mir offen ihre Bendenken mitteilen aber dennoch meine Auswahl/Entscheidungen respektieren und dass sie immer für mich da sind. Letztendlich habe ich mich aber total verschlossen und habe nichts mehr von ihm erzählt, weil alles was ich erzählt habe negativ interpretiert wurde. Sie hatten also im Endeffekt ein Stück weit von mir verloren und wir haben uns dadurch entfremdet.
    Ich habe mich nie in die Partnerwahl meines Sohnes eingemischt. Er war auch zweimal verheiratet und jetzt wieder Single. Aber ich habe 3 hervorragende Enkelkinder. Jedes Kind muß die eigenen Erfahrungen machen können. Wenn das Kind selbst fragt, kann man Ratschläge bzw. Antworten geben. Aber zu einer Partnerin oder einem Partner zuzureden oder abzuraten halte ich für kontraproduktiv. Er wird sich häufig ins Gegenteil verwandeln. Dazu kommt, daß man die Reaktionen seines Kindes kennen sollte, ob Ratschläge erwünscht sind oder nicht.
    Ich kann auf eine interessante Radiosendung hinweisen für alle, die in Beziehungen vom Kind bis zum Erwachsenen Verletzungen und Missachtung erfahren haben und Rat suchen.
    Nachzuhören im WWW: Radio Horeb / Podcast / Lebenshilfe -->
    Titel: "Kleine verletzlich Wesen – die Hauptursachen für Beziehungsprobleme - seelisches Leiden und körperliche Erkrankungen", von und mit Peggy Paquet, Therapeutin und Logopädin nach V. Frankl.
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