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Gefangen in der Höhle: Hatten Sie schon mal Todesangst?

Wie sind Ihre Erfahrungen?

    Ja, damals vor 4000 Jahren, als ich starb.
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    Was treibt eigentlich Leute in eine Höhle oder auf einen Berg? Wissen die nicht, dass das gefährlich ist? Das wird sich mir wohl nie erschließen.
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    Ja - ich kenne das, wovon hier versucht werden wird, zu sprechen. Nie aber habe ich das zusammen in einer Gruppe erlebt. Ein Beispiel ist unter anderem Gewalterfahrung mit einem Vergewaltiger ( in Griechenland ) - neben Unfällen bzw der Gewalterfahrung in der familie als Kind.
    Was ich erfahren habe - ist - dass das Hirn auf Autopilot schaltet und dabei zu einer ausserordentlichen Intelligenz fähig ist. So habe ich beispielweise die Gewalt eines Mannes in Griechenland überlebt.
    Der Punkt ist, dass die irreversibel ( zunächst) erscheinenden Folgen wie manch eine manchmal chronifizierte Poattraumatische Belastungsstörung einen manchmal auf immer in diesem Leben prägt und einem andere ´Lebensaufgaben´stellt als Menschen , die solches nie erleben müssen ; Ich bin sehr froh, dass man inzwischen auf psycvhologischer ( emotionaler) , mentaler ( hirnspuren/ Epigenetik etc) wie auch in spiritueller Hinsicht ( Akzeptanz des Geschehenen) inzwischen ein etwas reiferes Augenmerk Bewältigungen richtet.
    Alerdings kritisch sehe ich es, wenn das Max Planck Institut beispielsweise Soldaten - vor/ während oder nach Kriegseinsätzen medikamentös bzw per De-hypno vom Trauma ihrer Einsätze ´befreit´psychisch - sozusagen.
    Das heutige Thema ist ein sehr sehr komplexes ´Thema´- sowohl für ein mit-fühlendes Miteinander als individuell.
    Vom " überleben zum Leben" nenne ich es und das kann als Lebensaufgabe ein ganzes Leben bestimmen.
    Herz-liche Grüsse - und ich hoffe sehr dass die junge Truppe in Thailand bald körperelich gerettet wird und dass sie gute Nachsorge erfahren darf !
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    Ja, meine Familie (damals waren unsere Kinder 4, 5 und 6 Jahre alt) und ich lebte über 1 ½ Jahre mit der Todesangst. Diese war auch berechtigt. Der damalige Täter setzte seine uns angedrohte Tat, im Sommer 2016 um. Er versuchte seinen neuen Nachbarn mit Messerstichen umzubringen.
    Die Folgen für uns:
    Wir lebten eingeschränkt und erhielten zum Schluss auch Polizeischutz. Die Freunde unsere Kinder durften uns nicht mehr besuchen. Ihre Eltern waren Lehrer und kannten den Täter von der Schule. Sie hatten Angst um ihre Kinder. Wir hatten ständig Angst, Angst um uns und unsere Kinder!!!
    Er nach dem Herr Röthlein eingeschalten wurde, erhielten wir Schutz und wurden auch von der Polizei ernst genommen.

    Heute: Es gibt immer noch Situationen wo wir Angst haben, unsere Kinder fahren jeden Tag in ein entferntes Gymnasium. Die Schulen informieren wir mit jeder neuen Todesdrohung. In gewissen Situationen reagiere ich sehr streng. Man verdrängt die Todesangst von damals. Ich weiß aber auch, sobald wieder ein Brief von ihm kommt, breche ich wieder zusammen. Gleichzeitig muss ich wieder die „Informationsmaschine“ betätigen, inzwischen nimmt die Polizei es auch ernst.
    Was uns Hilft, ist die Gemeinschaft im Dorf. Jeder weiß hier, dass dieser Horror real war. Der Glaube an das Rechtssystem ist den meisten, während dieser Zeit, verloren gegangen. Warum wird einer geschützt der ein ganzes Dorf, Schule usw. bedroht und quält.

    Diese Todesangst wird uns immer begleiten, ob wir wollen oder nicht
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    Ich hatte tatsächlich schon mal Todesangst. Als Kind mit meinen Eltern im Italienurlaub am Meer. Da ich schon schwimmen konnte,
    bin ich ins Wasser. Allerdings war es ein stürmischer Tag mit etwas hohen Wellen. Ich wollte an Land zurück, hatte aber nicht die Kraft, da mich die Wellen immer wieder ins Meer zurückzogen bzw. in den sandigen Boden drückten. Wahrscheinlich wäre ich ertrunken, hätte nicht meine Mutter meine rote Badekappe nicht mehr gesehen und zwei Männer alarmiert. Die zogen mich dann aus dem Wasser. Ich hatte noch tagelang Sand in den Ohren.
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    Ich bin bei einer Schitour abgestürzt, ein Schi u d ein Stock blieben an mir hängen. Ich sah nur den endloslangen Hang und nochts, das mich stoppen könnte. Da erfasste mich unendliche Wut, die mir letzendlichen geholfen hat, die nötige Kraft zu bekommen, um nach ca 300 Metern, stehezubleiben. Gelernt hab ich, dass ich doch viel Kraft habe! Daran denke ich immer wieder, es ist ca 3ü Jahre her.
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    Bin gespannt auf den Kommentar des angekündigten Höhlentauchers.
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    Nach einer Notoperation inklusive Vollnarkose erlitt ich nach dem Erwachen einen Delir. Alpträume, Halluzinationen und Verfolgungswahn vermischten sich und ich hatte Todesängste auszusteihen .Ich dachte die Ärzte wollen Mi CC h vergiften und der Fussboden besteht aus lauter Würmern und Heuschrecken . Wenn man bedenkt das ca. 28% der Narkose Patienten einen Delir erleiden, bin ich sicher nicht der einzigehier, der diese Höhlenquallen erleben musste. Geholfen haben mir dann Gespräche mit meinem Lieben.
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    Dass man ein schreckliches Ereignis, dessen Ausgang noch nicht feststeht, zum Anlass eines solchen Tagesthemas nimmt, empfinde ich als nicht angemessen und zeugt von mangelnder Empathie
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    Ja, Danke für das Bekenntnis des vorherigen Anrufers: "wirliebenbayernzwei": yeas_that's its. // Ich wurde (bei Kreta ? oder Italien ?) mal am Sommer-Strand von 1 sehr starken Welle ("Unterströmung"?) erfaßt und unter der Welle "'rundherum-gewirbelt". Ich hatte (gefühlt) Atemaussetzer; bin dann wieder hochgewirbelt worden und ("nur") die Haarspange war weg. Am Strand lag dann eine andere. "Hoppla!!", dachte ich, "DAS war's dann jetzt also..." Puh. //
    Das Thema "Trauma" muß-möchte bitte-bitte-bitte sehr viel öpfter öffentlich thematisiert werden; nicht verarbeitete Traumata, posttraumatische Belastungsstörungen; Trauma-Folge-Störungen; man "tickt" dann einfach anders; man "tickt" wirklich aus; Thema Demenz.//
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    Als Studentin, war ich mal eingeschlossen in der Höhle Cetatile Ponorului in den Westkarpaten in Rumänien. Ich war getrennt worden vom Rest der Gruppe, hatte keine Lampe, und saß auf einem Felsen umringt von Wasser und ohrenbetäubenden Wasserfälllen. Es war ganz dunkel, die Zeit verging und ich begann Songs aus Jesus Christ Superstar zu summen, um etwas zu tun.
    Vielleicht nach 1-2 Stunden (oder einer Ewigkeit?) kam eine Gruppe polnischer Ausflügler oder Höhlenforscher vorbei und befreiten mich. Vielleicht liest es einer von ihnen und ich kann mich nochmal bedanken... Es war circa 1973-1975.
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    1998 fuhr ich sonntagsmorgens mit Tempo 140 auf der rechten Spur eines Autobahnzubringers. Bei Hanau führt eine kilometerlange Brücke über Fluß, Stadt und Bahngelände, am Ende eine 90°-Linkskurve, ca 800m weiter ein Abzweig zur Autobahn nach AB, weitere 800m geradeaus zweispurig auf die vierspurige A66. Da ich die Strecke nur Sonntags fuhr, war mir nicht bewußt, daß in der 90°-Kurve eine Auffahrt war. Ein alter Golf GTI mit zwei jungen Burschen fuhr auf, und ohne Nutzung der Beschleunigungsspur direkt vor mich auf die rechte. Beim Ausweichen auf die linke Spur kam ich ins Schleudern, sah die Gefahr über die Mittelleitplanke in den spärlichen gegenverkehr zu geraten, und lenkte gegen. Ich kurbelte und kurbelte und merkte zuerst keine Reaktion, dann zog der Wagen stark nach rechts, wo ich wieder gegenlenkte. Ich krachte mit der Breitseite meines Kadetts gegen die Leitplanke, und anschließend wurde es sehr laut. Ich beschloß, nicht zu bremsen, sondern den Wagen auf der Standspur ausrollen zu lassen, und notfalls erst 500m weiter direkt vor der Abzweigung einen Bremsversuch zu wagen. Es war wahrscheinlich besser so, der rechte vordere Kotflügel war eingedrückt, das Rad blockiert. Eine Vollbremsumg hätte also höchst unterschiedlich gewirkt.Soweit zum Ablauf. Was ging mir dabei durch dn Kopf? 1. Das war's wohl. Hoffentlich geht es schnell, und ich lande nicht im Rollstuhl. Und dann machte ich mir Sorgen um meine Eltern, die 1985 meine 4 Jahre jüneren Bruder durch unverschuldeten Verkehrunfall verloren.Ich hatte keine lähmende Panik, aber soviel Adrenalin, daß ich nach dem Aussteigen Schwierigkeiten hatte zu stehen. Die Unfallveruracher hielten als Unfallzeugen hinter mir, und ich bat sie, die Polizei anzurufen. Konnten sie nicht, weil sie kein Guthaben auf ihrem Prepaid-Handy hatten. Ich hatte mir deren Kfz-Kennzeichen auch nicht gemerkt, weil ich an anderes dachte als den Unfallhergang.Mein Bruder überfuhr am 15. Okt 1985 auf eine Bundesstraße kurz vor Ansbach ein totes Reh. dasschon eine halbe Stunde da lag, die Polizei hatte besseres zu tun. Der Unfallverursacher, ein US-soldat, meldete sich zwei Stunden später bei der Polizei, wegen der Versicherung. Er hatte sich nicht getraut es von der Strasse zu räumen, weil es noch lebte. Einige andere riefen die Polizei an, statt selbst was zu tun. Und noch mehr fuhren einfach weiter. Mein Bruder stieß wohl beim Überfahren mit dem Kopf ans Wagendach, und fuhr hoffentlich bewußtlos über eine Strecke von 150m ohne Bremsspuren auf die Gegenspur, und kollidierte versetzt (Meifahrerseiten) mit einem entgegenkommenden BMW. Ein Unfallzeuge half meinem Bruder beim Aussteigen aus dem Golf, der Notarzt kümmerte sich zuerst um den BMW-Fahrer. Anschließend versuchte er meinen inzwischen verstorbenen Bruder wiederzubeleben.
    von Hermann bearbeitet von tagesgespraech 7/6/2018 10:53:45 AM
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    Vor längerer Zeit verunsicherten mich sehr unregelmäßig auftretender, heftiger Drehschwindel sowie anfallartiges Herzrasen. Die Diagnose lautete Pannikattacken.
    Das Schlimmste für mich war in diesen Momenten die Erfahrung des Kontrollverlustes wegen der mir unbekannten, unvorhersagbaren, vernichtungsartigen Körperreaktionen. Mir bleibt dies bis heute ein Rätsel.
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    Hat einer, der sich aus Gründen von Naivität oder um des Nervenkitzels willen willentlich in Gefahr begeben hat, schon mal dran gedacht, dass er seine Helfer in Gefahr bringt?
    Sich mit Kindern wo weit in diese Höhle zu begeben, ist eine schwere Straftat!!
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