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Ignorieren oder einmischen?

Wie reagieren Sie auf Rassismus im Alltag?

    Oh, wieder mal ein heißes Thema, passend zur sommerlichen Hitze.
    Dazu hätte ich schon eine Meinung, die ich aber nicht sagen möchte. Als Alteingesessene darf man ja nichts mehr sagen, ohne dass gleich die Rassismuskeule geschwungen wird.
    Nicht jede Kritik ist gleich Rassismus . Dennoch sollte sich jeder weiße Deutsche bewusst machen, das er in diesem Land dadurch ein großes Privileg genießt , nur weil er die vermeintlich "richtige" Hautfarbe hat. Der weiße Mann und die weiße Frau können sich gar nicht vorstellen, wie es ist nur wegen seines Aussehens, seiner Ausprache oder des Namens anders behandelt zu werden.
    Stichwort "Rassismuskeule" ...
    Wer äußert was? In welchem Zusammenhang? Werden Sachverhalte beschrieben? Werden Menschen beurteilt/verurteilt? Wer entscheidet, ob etwas Rassismus ist, rassistische Züge hat oder nicht?
    Warum wirft man jemand 'Rassismus' vor?
    Rassismus beginnt um die Ecke. Der neue Nachbar iss a Preiss. Man muß Gott für alles danken, auch für einen Mittelfranken. Weißwurschtgrenze. In Köln gibbet die Schäl Sick, rechtsrheinische Seite, da wo die wohnen, nää - muß man nicht haben. Mainz/ Wiesbaden, Köln/ Düsseldorf, Nembärch/ Färdd, etc. - Und jetzt kommen die auch noch aus'm Ausland - haben studiert, können Swahili, Englisch und Deutsch. - sind uns da überlegen. - Gut, es gibt auch andere - Denkpause - ach ja, die gibt's aber bei uns a. Habe die Tage einen Bericht über Singapur (multikulturell) gesehen - da ist Rassismus staatlich verboten. Und es funzt. Gut - bei denen findet man auch keine Zigarettenkippen und Kaugummi auf der Straße. Das gibt mir dann schon wieder zu denken. Es lebe das Vorurteil.
    Ein solches Thema ... Anlass für eine nahezu "unendliche" Diskussion, bei der die Gefahr besteht, dass sich viele mit "ihren" Meinungen austoben ... oft unberührt und 'ungetrübt' von jeglichem Wissen. Wobei man wohl feststellen muss, dass es eben keinen verbindlichen, wissenschaftlich abgesicherten Konsens darüber gibt, was eben Rassismus ist. Vermutlich werden hier Menschen je nach Alter, Bildung, Herkunft (sozial, geographisch, historisch), nach Erfahrung, Vorurteilen etc. unterschiedliche Vorstellungen haben.
    Die Position des Studiogastes lässt ahnen, dass dies leider ein sehr einseitiges Bild ergeben wird.

    Schade, dass zur "Ausgewogenheit" nicht ein weiterer Gast mit einer deutlich anderen Sichtweise eingeladen wurde.
    Es zeugt nicht von Intelligenz, wenn jemand rassistisch denkt. Aus folgendem Grund: Rassismus bleibt einfach und oberflächlich. Das ist einfaches "Schwarz-Weiss-Denken". Viel Intelligenz braucht man dafür nicht. Treffe ich auf jemanden, der rassistisch denkt, versuche ich den Kontakt mit dieser Person auf das notwendige Minimum zu beschränken. Ich gebe zu, dass mein Verhalten nicht optimal ist. Was aber soll ich mit Leuten reden, die nicht bereit sind, ihre (rassistische) Einstellung zu ändern ? Es kostet nur unnötig Lebenszeit und Nerven. Manchen Rassisten geht es auch nur ums reine Provozieren. Da sollte man nicht darauf anspringen.
    Der Begriff "Rassismus" klingt schrecklich, doch was bedeutet Rassismus? Es wird doch jeder akzeptieren, wenn eine Mutter ihrem Kind mehr Liebe schenkt als einem fremdern, wenn wir Tiere essen, obwohl die auch Schmerzen und Gefühle haben wie wir Menschen.
    Übrigens:
    Der österreichische Verhaltensforscher und Schüler des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, Herr Irinäus Eibl-Eibesfeldt, hat festgestellt,
    daß es sich „bei der Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit) der Erwachsenen um ein anthropologisches Merkmal des Menschen“ handele, das "stammesgeschichtlich fundiert“ ist.
    Laut Eibl-Eibesfeldt sind die Menschen mit „angeborenen verhaltenssteuernden Programmen“ ausgerüstet, die die Wahrnehmung,
    das Denken und Handeln entscheidend beeinflussen.
    Vor allem rassistische Einstellungen und Handlungen sind lt. Eibl-Eibesfeld „normale“ menschliche Denk- und Reaktionsmuster,
    die unveränderlich seien und nicht mit pädagogischen oder bildungspolitischen Maßnahmen zu bekämpfen wären.
    Ich persönlich finde das alles nur noch ganz furchtbar.
    Man kann überhaupt nix mehr sagen, jeder fühlt sich gleich angemacht, gemobbt und ausgegrenzt.

    Bei uns in der Firma kann man noch nicht mal Anweisungen geben. passt das Jemandem nicht wird gleich die Mobbingkeule geschwungen und das ist alltäglicher Rassismus auch gegenüber den Arbeitskollegen und den Deutschen.
    Und unsere ausländischen Kollegen wissen das und nutzen es immer mehr aus, und lachen dann noch, weil die genau wissen das alle einen Kniefall machen.

    Ich kann das nicht mehr hören.
    Rassismus gibt es nicht nur in Deutschland, sondern in ziemlich allen Ländern der Erde. Es hängt damit zusammen, dass Menschen und Menschengruppen immer wieder versuchen, sich gegenüber anderen durchzusetzen. Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es Rassisten. Multikulturelles Zusammenleben hat als Gegenseite leider immer auch Rassismus zur Folge. Es bedarf einer besonderen Ethik, um nicht in rassistische Denkmuster abzugleiten. Diese ethische Haltung haben nicht immer alle Menschen in einer multikulturellen Gesellschaft. Weder in Europa, noch in Amerika. Leider !
    .....es hat für mich den Anschein als das wir Deutschen only rassistisch dargestellt werden. Ist es nicht auch rassistisch wenn Zugereiste von Scweinefleisfressern, Kartoffelfresser, ungläubigen oder pauschal Nazis sprechen?
    Eine Erfahrung aus der Schule, aus einem Unterrichtsprojekt. (Vor rund zwanzig Jahren)
    Anlass: Die unterschiedlichen Erfahrungen, die wir Schüler beim Schüleraustausch in verschiedenen Ländern und auf Auslandsreisen als junge "Deutsche" gemacht hatten. (Und mit welchen Vorstellungen und [Vor]Urteilen unsere ausländischen Schülergäste über Deutsche, Deutschland hierher kamen.)
    Das Projekt:
    Initiiert und begleitet von einem Lehrer, der jüdischer Herkunft war bzw. ist (dies war allen Schülern, der Schule und auch vermutlich den Eltern bekannt.) und der erklärte, dass er nur ein einziges Mal in Deutschland 1946 (er wuchs im Nachkriegsdeutschland in Waisenhäusern und Heimen auf) als "Judenlümmel" tituliert und geprügelt wurde. Das Verprügeln von Schüler war damals bei etlichen Lehrern üblich und kein Rassenprivileg.
    Das Projekt
    Wir untersuchten über 30 Ausgaben der "Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung" im Hinblick auf Darstellung/Selbstdarstellung von Juden und Deutschen in diesen Ausgaben der Zeitschrift. Um hier dem Vorwurf des "Rassismus"/der wie auch immer klassifizierten Vorurteilen zu entgehen, schreibe ich nichts von den Ergebnissen.
    Sondern machen Sie selbst einmal solche Versuche.
    Es ist Frau Dammerts ( 82 Jahre) die es mir möglich macht , mich einzuklinken in diese kommentarspalte - für dessen ´Anreizer`( ´alltäglicher Rassismus´) ich dankbar bin, wenn ich auch aus Erfahrung meine, dass dieser `Anreizer´zu eng gefasst ist.
    Immer spürbarer die letzten Jahrzehnte und die letzten Jahre insbesondere so oft bei jedem ´outdoor´Spaziergag / Erledigung etc die Erfahrung, emotional, mental und oft auch spirituell mich durch fühlbare Echoblassen zu bewegen, sprich , dass diese fast 90% der körperlich anwesenden Mitmenschen sich entweder in ihrer Internet und Social Networkblase gerade aus dem Leben ausgeklinkt haben - oder noch schlimmer: Ihr Mobile Tablett oder sonstwas manchmal als ´Waffe´benutzen , als übergriffiges High-Tec Instrument, mit dem sie sowohl ihre Wichtigkeit-Wenigkeit ´aufblasen sozuagen: dank imaginärer ´follower´auch nicht selten sich dann eben auch ( siehe Thema heute) Unverschämtheiten auf den Strassen/ Plätzen/ Einkaufzentren etc erlauben als seien sie gerade Darsteller in einem dieser unsäglichen Dschungelcamps und würden für einen ersten Platz ( und Geldbelohnung etc) sich bewerben dank massenhafter ´Telefonzuschaltungen.
    Eine Erfahrung die zum Kotzen ist muss ich sagen, denn immer weniger Menschen sind DA anwesend , wo sie körperlich anwesend sind; und wenn es zunehmenden Rassismus ( ich füge Chauvinismus deutlich hinzu u.a.) zu beklagen gibt, liegt es viel daran aus meiner Sicht, weilö Augen, Ohren, andere Sinne und Geistesgegenwärtigkeit ( so vorhanden) im Alltag mehr und mehr dem weicht, was man eine permanente Annabelung an Hightec Geräte nennen kann und muss.
    Aus meiner Erfahrung die allerletzten zwei Jahrzehnte geht sehr vieles der wirklich unangenehmen Erlebnisse auf ein solches Konto von rasch anwachsender Unbewusstheit wie der Illusion darüber was Kontakt UND Kommunikation UND Mitmenschlichkeit im Umgang eigentlich ist.

    Tut mir leid um alle so ( siehe Thema) Betroffenen - und ich gehöre auch dazu selbst wenn ich mich nur Über Ignoranz, Arroganz, Gerüchteküchen-Folgen UND Chauvinismus zu beklagen habe.

    MfG
    Nach Wissenschaftlichen Erkenntnissen sind rassistische Einstellungen und Handlungen „normale“ menschliche Denk- und Reaktionsmuster, die unveränderlich seien und nicht mit pädagogischen oder bildungspolitischen Maßnahmen zu bekämpfen wären.
    Wann werden unsere Politiker das endlich begreifen?
    In welchem sozialen Kontext wächst jemand auf? Welche Urteile/Vorurteile prägen den Menschen? In welcher Korrelation stehen familiäre, geistige und eigene soziale Entwicklung und der soziale Status zu Verhalten und Meinung über andere Menschen anderer Herkunft usw.?
    Es ist geradezu lächerlich, Rassismus zu einem "deutschen" Problem zu "boulevardisieren".
    Also ich erlebe im Alltag in der Regel keinen Rassismus. Dass jemand rassistisch beleidigt oder diskriminiert wird, beobachte ich praktisch nie. Was ich beobachte, ist ein allgemein gestiegenes aggressives, ignorantes und provokatives Verhalten, welches jeden treffen kann.
    Auch wenn es jetzt schon wieder wiederholt wird:

    Özil wurde (hauptsächlich) wegen seiner "Nähe" zu Erdogan kritisiert!!!
    Diese Kritik der Nähe finde ich bei einem Nationalspieler auch sehr berechtigt.
    Geht es wirklich um Rassismus? Meist geht es doch um erworbene kulturelle Eigenarten im Verhalten, der Erscheinung oder im Auftreten.
    von Robert Schmitt bearbeitet von tagesgespraech 8/1/2018 10:24:40 AM
    Auf allen Kanälen nur noch ein Thema - ich kann es echt nicht mehr hören. Immer dieselbe verlogene Botschaft: "Grenzen sind etwas schlechtes und alle Menschen sind gleich - egal wo sie herkommen, wie sie sozialisiert wurden, welchen Glauben, welche Ausbldung und wieviele Ehefrauen sie haben. Öffentlich rechtliches Radio ist das nächste was ich nach vielem anderen endgültig aus meinem Leben streichen werde.
    Ich erlebe im Alltag keinen Rassismus. Wenn Jeder Jedem Respekt erweist ist das kein Problem. Gastfreundlichkeit sollte aber nicht mit Füßen getreten werden. Wenn ich mich im Restaurant daneben benehme, dann darf ich gehen. Thats all.
    Auf Rassismus reagieren kommt praktisch dem Begriff Zivilcourage zeigen gleich.
    Zivilcourage der einzelnen Bürger wird vom Staat vollmundig und großspurig gefordert,
    aber leider überhaupt nicht unterstützt bzw. honoriert.
    Wenn man sich anschaut, was bei der Berliner Kippa-Attacke durch einen aggressiven Syrer seitens der staatlichen Organe grundlegend passiert ist...NULL !!
    Wenn man sich in Deutschland bei einem Fall von Rassismus tatsächlich einmischt ,sollte man am besten ein durchtrainierter Zwanziger mit einem schwarzen Gürtel einer bekannten Kampfsportart sein, da man ansonsten sehr schnell mit ein paar unschönen Stichwunden nach 3 Wochen in einer Krankenhaus-Intensivstation wieder aufwacht und
    von der Polizei gesagt bekommt..."da haben sie aber richtig Glück gehabt,
    aber warum haben sie sich überhaupt eingemischt"...und dann kommt die Krankenschwester mit der Nachricht von der Krankenkasse, daß die vollen Krankenhaus-kosten nicht übernommen werden können, da man sich ja nicht hätte einmischen müssen...also selbst schuld ist .
    Ein Mensch von der Regierung, der einem dankt für die gezeigte Zivilcourage...Fehlanzeige !Und wenn's ganz schlecht läuft, bekommt man noch die Kündigung von seinem Arbeitgeber, weil die Gesundheitsprognose sagt,daß man aufgrund der schweren Verletzungen seine geschuldete Arbeitsleistung in Zukunft nicht mehr erbringen könne.
    Und kommt dann jemand von der Regierung und unterstützt einen bei den Prozessen gegen die Krankenkasse oder den Arbeitgeber durch Bezahlung eines Top-Class-Rechtsanwalts und der immensen Gerichtsgebühren ?? Habe ich noch nie davon gehört !
    Der Staat fordert Zivilcourage....und läßt die möglichen Opfer ganz alleine....das ist die Situation in diesem Land ,das "stolz" ist im Finanzministerium eine schwarze "NULL" bei der Neuverschuldung zu
    feiern und natürlich keinen Cent für Opfer von Zivilcourage übrig hat.
    Für "bedürftige" Täter werden allerdings die Anwälte großzügig gestellt und auch die Kosten für die
    Eingliederung der Täter in die Gesellschaft spielen in unserem "Rechtsstaat ?? " keine Rolle.
    Mischt man sich bei den "glänzenden" Aussichten noch bei irgendetwas ein....?
    Oh mein Gott, was für ein Gewinsel. Es ist doch ein ganz natürlicher Reflex sich gegen Fremdes und andersartige abzugrenzen. Wenn man in ein anderes Land kommt muss man auch mal einen Spruch aushalten. Das geht ja schon los wenn man als Bayer nach Norddeutschland kommt. Die Damen aus muslimischen Ländern sollen einfach mal das Kopftücher weglassen, allein das ist doch schon ein Zeichen, das zu weniger Abneigung führt. Schließlich wird ja auch erwartet dass eine deutsche Frau in einem muslimischen Heimatland das Haupt bedeckt. Laufen sie mal mit dem Dirndl durch Teheran, dann werden sie Rassismus erleben. Und wer einen blöden Spruch nicht aushält kann ja jederzeit heimkehren. Aber diese ewige Sensibilisierung nervt.
    Bei einer Rassismus-Debatte find ich es schlimm wenn eine Gruppe ausgeschlossen wird. So können Deutsche nur Rassisten sein aber nie Betroffene.
    von Sabine Schröder bearbeitet von tagesgespraech 8/1/2018 10:27:59 AM
    zu ihrem Beispiel Frau Krüger: is mir komplett egal. das is euer Auftrag, liebe Medien. ich hab meine eigene Agenda und werd da sicher nicht meine Freizeit geschweige denn meine physiologische Integrität opfern, um so retardierte Opfer zu missionieren. abgesehen davon gilt Meinungsfreiheit und wenn die das meinen - mei .. es soll in anderen vermeintlich aufgeklärten Ländern Menschen geben, die allen Ernstes noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe und die Menschen wären von irgendso n´em weissbärtigem Typen aus Matsch geformt worden.. solang die mir nicht gefährlich werden...
    Angesichts des Themas und Ihres Gastes möchte ich in Erinnerung rufen, daß es ein, der sog. Ewigkeitsgarantie unterliegendes Grundrecht gibt, das wie folgt lautet: Art. 4
    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
    (3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
    Vielleicht könnte die Moderation mal diesen Wortlaut zur Orientierung vorlesen.
    P.S. eine extra Sendung über die im Titel genannte Stiftung wäre im übrigen sehr erhellend und lehrreich.
    Folgendes ist mir neulich passiert: Ich bin in der Straßenbahn und habe das Geld für die Fahrkarte nicht passend. Ich frage also den nächsten Fahrgast, ob er mir den 10 Euro Schein wechseln kann. Er kann und gibt mir passend raus. Ich ziehe die Fahrkarte, bedanke mich und sage noch, dass ich ja nicht schwarzfahren kann. In dem Moment dreht sich ein offenkundig aus Afrika stammender Typ um und spricht mich in aggressivem Ton an, warum ich schwarzfahren sagte. Als er ausgestiegen ist klatscht er noch mit der Faust heftig gegen die Scheibe und zeigt mir den Mittelfinger. ... Ich habe in der Schule und Uni gelernt, dass Rassismus ideologisch bedeutet das eine 'Rasse' besser/überlegener ist als eine andere. Ich frag mich jetzt ob wir in Richtung Sprachpolizei tendieren wenn man nicht mehr schwarzfahren, schwarzärgern, etc. sagen darf.
    Was ist denn bitte mit dem Rassismus gegen die deutsche Bevölkerung, die gibt es nämlich auch ziemlich oft, nur redet darüber niemand!
    Für mich ist Rassismus eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wonach sich die Entscheidungen eines Individuums sich unter Umständen nach bewusst oder unbewusst wirksamen, gruppen-bzw. massendynamischen Verhaltensweisen erklären lassen.
    Damit geht dieses Thema jeden in seiner sozialen Rolle verantwortlich an. Die Gruppenidentität hat das Bestreben, ihr Aktionsfeld nach ihren Vorstellungen zu vergrößern. Gleichzeitig schreibt sie zur inneren Festigung und eigenen Überhöhung, anderen Gruppen oder nicht assimilationswilligen Individuen mittels Projektion negative Eigenschaften und allzuoft eine Sündenbockfunktion zu!!
    Auf dieser Klaviatur spielen die Gruppenanführer und ihre Helfershelfer, wenn es ihnen für ihre Ziele als opportun erscheint.

    Mein Ausweg weist in und durch die bewusste Emanzipation des Individuums von gruppendynamischen Prozessen und die Erhöhung der eigenen Erkenntnisfähigkeit durch Verstehen von Ursachen und Wirkungen.
    Eindeutige vertrauensbildende Maßnahmen sowie ethisch fundiertes und integeres Verhalten auf den Werten Respekt, Solidarität, Kooperation, Wertschätzung, Bedürfnisorientierung aber auch auf Konsequenz gegenüber gemeinsamen Regeln und Werten aufbauend, sollten das alltägliche Miteinander bestimmen.
    Ich versuch das immer wieder- oft im Kampf mit dem eigenen Ego vergebens. Der Mensch ist verführbar und mehrdeutig. Es braucht Disziplin.
    Super Bsp. für #Rassismus, der Anrufer der behauptet, dass bestimmte Ausländer mehr Probleme machen als andere! Judith Rahner gibt genau die richtige Antwort-Danke-Das ist der typische #BesorgteBürger, der exakt den #AlltagsRassismus repräsentiert!!!
    Verzeihung ... das Ganze mutiert zu einem Allerweltsgeschwätz. Jeder scheint vor sich her zu plappern; hat seine Beobachtungen und Erlebnisse. Warum keine saubere Defitionen und klare Argumentationen?
    Nach Frau Rahner 's Darstellung ist man schon Rassistisch , wenn man aus Interesse für andere Kulturen Leute mit Migrationshintergrund fragt, woher diejenige Person ursprünglich komnt. Das ist sehr sehr schade und bedauerlich und für gutes zusammenwachsen der Gesellschaft absolut störend. Eine sehr dünnhäutige Einstellung legt Frau Rahner da an den Tag, selbst wenn sie in ihrem Leben diese Frage inzwischen annähernd 50x gestellt bekam. Schade....
    Rassismus gibt es auch von nicht Deutschen Gegen Deutsche z. B. Mein Sohn (13) hat mit dem "Kartoffel Deutscher" zu kämpfen in seiner Schule
    Ich fühle mich als Weltbürgerin und deshalb frage ich gerne aus Interesse nach der Herkunft! Ich habe mich schon in meiner Schulzeit gerne um Kinder aus anderen Ländern angenommen. Ich betreue Flüchtlinge und es ist für mich eine große Bereicherung! Ich möchte diese Kontakte nicht missen! Ich kann Rassismus nicht verstehe! Mensch ist für mich Mensch, egal welcher Religion, Hautfarbe etc.
    Wie lautet eingentlich das Thema dieser Sendung? Ich erkenne eine eindeutige Pro-Multikulti-Erziehungs-Tendenz. SO kommt keine Diskussion zustande, denn es ist NUR die eine Meinung erlaugt: ALLE MENSCHEN SIND GLEICH. Wenn Sie so vorgehen, werden Sie bald keine ehrliche Meinung mehr hören, sondern nur mehr "Brav-Meinungen". Man wird dann sofort verurteilt, wenn man differenziert diskutieren möchte. Schade. So eine "Oberlehrerhaltung" wird niemanden umerziehen, sondern sich dann schlicht in Wahlergebnissen ausdrückn. BTW, habe ich auch schon umgekehrten Rassismus erlebt!! Scheiß Deutsche..etc! Was ist damit?
    Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt sagte in einem Interview:
    „Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“
    War damit Helmut Schmidt auch ein Rassist?
    Eine wichtige Ergänzung: Eine Art "Weltherrschaft" strebte früher auch das Christentum an.
    Und dass es im Islam solche Strömungen gibt, sollte informierten Bürgern bekannt sein.
    Erdogan hatte sogar vor ein paar Jahren in einer Rede in D. selbst Einiges dazu gesagt.

    Und wichtiger: Wir haben im Jugoslawien-Krieg Izetbegovic unterstützt. Der hatte aber vorher schon einmal eine Art Manifest zur Erlangung einer islamischen Vorherrschaft veröffentlicht.

    Offensichtlich muss man sehr differenzieren, z.B. zwischen gut integrierten türkischen Mitbürgern, und solchen, die am liebsten auch in D. die Scharia einführen möchten.
    Hallo,
    mal zur Klarstellung, gegen Zuwanderung massiv zu protestieren ist kein Rassismus. Einfach mal zur Kenntniss nehmen daß Deutschland mit 80 Mio Einwohnern schon überbevölkert ist. Man denke wieviel Lebens- und Futtermittel hier aus anderen Ländern importiert werden müssen. Ab 1960 kamen schon 15 Mio Zuwanderer, das kann nicht mehrfach wiederholt werden. Es wird hier zu eng! Und das ist kein Rassimus!

    Sehr geehrte Frau Krüger,
    Rassismus ist immer nur eine Einbahnstraße. Werden Deutsche als Kartoffel oder Köterrasse bezeichnet, ist das natürlich nicht strafbar. Das darf man. Würde ich einen Türken als Vierteltöner bezeichnen, von der Musik her, wäre ich Rassist. Etwas läuft falsch.
    Wenn ich gut schwedisch spreche und man sagt mir das, fühle ich mich nicht beleidigt, sondern geehrt. Andere sind, lobt man sie ob der deutschen Sprache, eingeschnappt. Verrückt... Hier der Link zur Köterrasse. Argumentiert wird, es gibt keine deutsche Rasse. Es gibt auch keine türkische Rasse. Also sind Türken dann Vierteltöner??? Merken sie, was ich meine? Darunter fällt auch die Äußerung, Deutsche darf man vergasen... Die ist auch nicht rassistisch, Deutsche sind keine Rasse. Die Diskussion ist einseitig.
    www.mopo.de
    Stimme mit Antonius sehr überein: " ein allgemein gestiegenes aggressives, ignorantes und provokatives Verhalten", was "allgemein sehr schade ist" wie ich persönlich finde. Wie kann man DA denn ansetzen?
    Als geborene Ostdeutsche, seit mehr als 20 Jahren in München lebend, arbeitend, Steuer zahlend, meine Kinder sind hier zur Welt gekommen etc.
    Dennoch werde ich (dialektfrei) immer noch gefragt, wann ich denn "wieder zurückgehen" möchte. Möchte ich nicht! Finden Sie, das sei auch Rassismus?!?
    Bei uns ist eher das Gegenteil der Fall, worüber aber natürlich nur mit einem kleinen Bericht in der Lokalzeitung informiert wird.Ich kann Ihnen von jungen Mädels berichten, die sich alleine abends nicht mehr unbegleitet auf die Straße trauen, nachdem es mehrere Überfälle auf Mädchen von Afrikanern gab, die ein Unbehagen spüren, wenn sie abends am Bahnhof ankommen, weil dort Horden von jungen ausländischen Männern sind. Von wem geht Rassismus aus?Straftaten an die jüdische Bevölkerung werden zum Großteil doch von Personen mit muslimischem Einwanderungshintergrund begangen, die sich dem Islamismus verschrieben haben.
    Der gute Mensch muß erst noch erfunden werden.
    Auf jeden Fall einmischen! Ich finde, wir müssen auch mal viel mehr in den Vordergrund stellen, was uns verbindet. Im Alltag gibt es so viele Parallelen. Diese Pauschalisierungen wie z.B. zu sagen, dass die Moslems alle ihre Religion extrem leben stimmt z.B. nicht. Ich habe viele kennengelernt, die keinen Ramadan machen, die auch mal ein Bier trinken. Das über einen Kamm geschere bringt einfach immer soviel Einseitigkeit in Diskussionen. Nämlich auch alle Christen gehen sonntags in die Kirche oder leben ihren Glauben in Wort und Tat.
    Wieso wird in unserem Lande immer für Flüchtlinge Partei ergriffen? In den Augen der Medien haben zugewanderte alle einen Heiligenschein. Wenn hier berechtigte Kritik geübt wird ist man Rassist oder auch ein Nazi.
    Am 23.7. wurde gemeldet, dass 60% der Bürger der Stadt Kaufbeuren den Bau einer Moschee abgelehnt hatte.
    Ich höre viele Radio (BR2), aber die Meldung kam kein zweites Mal. Ich habe keine Reaktion eines Politikers gehört.
    Wird hier nicht hingeschaut?
    Ich finde es skandalös, dass ein Stadtrat sich nicht trau? Was wäre, wenn es um den Bau einer Synagoge gegangen wäre?
    Ist es denkbar, dies zum Thema eines Tagesgespräches zu machen - es ist kein tagesaktuelles Beispiel: das könnte sich in vielen Städten dauernd wiederholen .
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