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Ihre Fragen zum Stromanbieter-Wechsel, Sanieren und Energiesparen

Wände dämmen, Heizung optimieren, Stromanbieter wechseln? Wir beantworten Ihre Fragen rund ums Thema Energiesparen hier im Chat.

  • Computer brauchen viel strom. Wie kann ich den verbrauch mindern?
  • Liebes Notizbuchteam,

    wir haben ein kernsaniertes Haus von 1750 erworben. Der Vorbesitzer und Sanierer hat sich dazu entschieden Infrarotheizung einzusetzen, um komplett ökologisch zu heizen (allerdings ist keine PV vorhanden). Gleichzeitig ist ein Gasanschluss im Haus. Nun meine Frage: Sollen wir in den Einbau einer Gasheizung investieren oder empfehlen Sie die Nutzung der Infrarotheizung (in Kombination mit zwei Holzöfen).
    Herzlichen Dank, Eva Schott
  • @Herrstupka: Zum Thema Stromsparen beim Computer: Laptop ist besser als Desktop-Rechner. Alle Programme beenden und überprüfen, ob im Hintergrund noch Programme laufen. Wenn der Computer ausgeschaltet ist, wenn möglich, mit einer abstellbaren Steckerleiste ganz vom Strom trennen.
  • Ich habe schon mehrere Male gewechselt und gebe zu bedenken, dass man die sog. Durchleitungsgebühr des Grundversorgers, die nicht unerheblich sein kann, in die Preisgestaltung mit einrechnen sollte.
  • Ich habe gerade bei Ihnen gehört, dass Holzöfen ökologisch seien. Ich gebe zu bedenken, dass das darauf ankommt, woher das Holz kommt, das da dann verbrannt wird. Wenn es aus einem eigenen Wald kommt ok. Ich habe eine Sendung gesehen, die hieß: "Die Holzlüge" oder so ähnlich. Da wurde gezeigt, woher manches Holz kommt, z. B. aus Rumänien, Bulgarien oder sogar Weißrussland. Da wird dann das Holz wohl nicht so ganz ökologisch geschlagen und wertvolle Bäume oder sogar Wälder geschädigt oder vernichtet. Wie ist dieser Aspekt zu sehen?
  • Hallo,
    ich versuche den Stromanschluss meiner verstorbenen Mutter (aus einer Wohnung vor der sie vor Ewigkeiten wohnte, der Strom ist auch schon ähnlich lange abgestellt) zu kündigen. Der Stromanbieter (EnBW) weigert sich ohne ein Übergabeprotokoll mich aus dem Vertrag zu entlassen. Leider geben mir die Eigentümer keinen Zugang zu der (leerstehenden) Wohnung.
    Wie komme ich aus diesem Vertrag raus?
  • sehr geehrte frau ostner,

    der energieberater im Studio sollte doch bitte auch auf die Möglichkeit erneuerbarer Energien hinweisen, im falle der Anruferin, die sich zwischen brennwert- und niedertemperaturheizung entscheiden wollte, wäre es sicher sinnvoll auch auf z.b. eine pelletsheizung hinzuweisen. die Heizkosten wären auf dauer wesentlich niedriger, auch wenn durch umbauarbeiten ein größerer finzanzieller aufwand gegeben ist.

    mfg Norbert dürr

    www.norbertduerr.de
  • Liebe Zuhörer und Experten, ich baue gerade ein Holzhaus, dieses wird zwar gewerblich als Zahntechnik-Labor genutzt aber trotzdem ganztägig und auch am Wochenende genutzt. Allen Skeptikern zum Trotz statte ich dieses Haus mit Infrarotheizkörpern aus. Diese Investition kostet mich in Summe 3500€ und das schlägt jede andere Heizart in der Grundausstattung um Längen. Den benötigten Strom produziere ich selber für ca. 9 Cent pro KW mit einer 20 KW Photovoltaik Anlage. Ich kaufe also den Strom nicht für 25 Cent sondern prodzuiere mehr als genug und auch noch umweltfreundlich Strom für den Eigenverbrauch und für einen Stromspeicher.
  • Zu der Hörerfrage wegen der Photovoltaikanlage und dem aktuellen Stromversorger: Die Stromversorgung und die Einspeisung sind zwei völlig verschieden Verträge. Ich habe sei 8 Jahren eine Photovoltaikanlage und habe seitdem den Stromlieferanten gewechselt von E.On (Grundversorger) zu Lichtblick. Die Einspeisung läuft unverändert weiter. Inzwischen Hat E.ON ohnehin die Versorung vom Netzbetrieb getrennt. (Netzbetreiber heißt jetzt Bayernwerk). Die Einspeisung läuft über den Netzbetreiber Bayernwerk.
  • Frage an Herrn Sprenger: ein Einfamilienhaus mit ca. 160 qm Wohnfläche, Fußbodenheizung -- wie hoch könnte da der Stromverbrauch bei einer Wärmepumpe (Grundwassersonde) sein? Ich habe von ca. 4.500 kWh gehört...??
  • Sehr geehrtes Team und s g Energiesparberater,

    welche Lampen sind am energiesparendsten, neue Halogen-, "alte" Energiespar- oder Ledlampen? Gibt es eine Umrechnung von der bisherigen Wattzahl zu Lumen? Bei Leds sind ja die Preise noch recht hoch, gbt es einen Vergleich zum Preis-Leistungsverhältnis?
  • Also heute ist das "Experten"-Team stellenweise nicht hilfreich: speziell zu der Frage Stromversorger/Photovoltaik ; das sind zwei getrennte Verträge; einer mit dem Versorger (Stromlieferant) und einen mit dem Photovoltaikstrom Abnehmer - also ein Wechsel des Versorgers ist damit problemlos möglich
  • Es ist riskant über Internet-Portale wie z.B. Verivox Strompreisvergleiche zu machen. Verivox war nicht objektiv, sondern vergab die Reihenfolgen provisionsgetrieben (hallo ADAC). +++ Strompakete sind unflexibel: Wenn ich Strom spare, zahle ich trotzdem. Wenn ich mehr brauche, wirds teuer. Das ist der "Trick" der anbieter. Billig ists nur rechnerisch bei Punktlandung.
  • @ErnstLobischWeilheim: Vielen Dank für den Hinweis, wir geben diese Info weiter ins Studio.
  • @FrauBusch: Vielen Dank für ihre Frage, sie wird on Air beantwortet.
  • Sehr geehrte Frau Ostner,
    schade, dass Sie die Frau Kugelmann so rasch weggedrückt hat, kaum hatte sie eine interessante kritische Frage gestellt. Herr Sprenger setzte schon zur Antwort an, aber Sie fanden es anscheinend persönlich unangenehm, dass jemand eine andere Meinung/Erfahrung hat. Die Antwort auf die Frage würde ich gerne hören: Wie werden Heizkostenvergleiche erstellt? Bei all den ungewissen Faktoren, die Frau Kugelmann schon aufzählte.
    Danke
    C. Gruber
  • Zur laufenden Sendung: Ich habe vor sieben Jahren mein 85 Jahre altes Haus (1-2Familien) energetisch saniert, u. a. mit einer Gasbrennwerttechnik und zwei Solarzellen auf dem Dach für Warmwasser. Kosten dafür knapp 10.000,- Euro. Ich habe noch keinen Pfennig für "Wartung" bezahlt. Mein Heizungsbauer kommt, wenn ich ihn brauche. Bis auf eine telefonisch Ferndiagnose war das allerdings noch nicht der Fall. Die Heizung läuft "wie a Flötla", wie der Franke zu sagen pflegt.
  • @C,Gruber: Sehr geehrter Herr Gruber, wir haben gerade on Air noch einmal über die Aufstellung von Heizkosten gesprochen. Ab 11 Uhr wird Energieberater Peter Sprenger noch einmal im Chat darauf eingehen.
  • Wir haben eine 5 Jahre alte Gasetagenheizung in einem Mehrfamilienhaus. Sie hängt an einem gemeinsamen Kamin mit einer weiteren Gasetagenheizung die schon 30 Jahre alt ist. Der Kamin wurde vor längerem mit einem Edelstahlrohr ausgestattet. Die professionelle Aussage des Gasetagenheizungherstellers war, dass eine Brennwertanlage in dieser Konstellation nicht möglich ist.
    Ich bitte um Ihre Meinung.
  • Hallo,
    eine Frage an Frau Schönmetzler.
    Ich versuche den Stromanschluss meiner verstorbenen Mutter (aus einer Wohnung vor der sie vor Ewigkeiten wohnte, der Strom ist auch schon ähnlich lange abgestellt) zu kündigen. Der Stromanbieter (EnBW) weigert sich ohne ein Übergabeprotokoll mich aus dem Vertrag zu entlassen. Leider geben mir die Eigentümer keinen Zugang zu der (leerstehenden) Wohnung.
    Wie komme ich aus diesem Vertrag raus?
  • Wir haben Anfang der 90er Jahre ein altes Haus saniert und einen Gas-Brennwert-Kessel eingebaut. Sollte man auch diesen bald erneuern oder ist er aufgrund der immer noch sehr aktuellen Technik noch ok? Der Kaminkehrer ist immer sehr zufrieden.
  • Der Experten-Chat geht weiter, sie können uns weiterhin Ihre Fragen schreiben
  • @DianaNiebrügge: Energieberater Peter Sprenger: Bitte diese Frage mit dem Hersteller der Anlage und dem Kaminkehrer klären.
  • @Pika: Eva Schönmetzler von der Verbraucherzentrale Bayern: Ohne Sichtung der Unterlagen ist es schwierig, den Fall abschließend zu beurteilen. Sie könnten sich mit den kompletten Unterlagen an die Verbraucherzentrale wenden.
  • @JuttaLange,Kulmbach: Energieberater Peter Sprenger: Danke für Ihre Erfahrung aus der Praxis. So sollte es sein und so ist es in der Regel. Das Negativ-Beispiel von Frau Kugelmann sollte mit dem Hersteller und dem Heizungsbauer geklärt werden.
  • Wir planen den Einbau einer Ölbrennwertheizung, Gas ist nicht vorhanden. Es gibt ältere Technik mit nachgelagerten Wärmetauscher, oder aktuellere Technik, teilweise mit modulierendem Brenner. Ist diese neue Technik (seit 1 Jahr) ausgereift und wartungsarm? Was würden Sie empfehlen?
  • @C,Gruber: Energieberater Peter Sprenger: Das können Sie im Prinzip selbst mit einer Excel-Tabelle erstellen: Investitionskosten, laufende Betriebskosten, Energiekosten. Problem sind die Energiekosten. Wir können weder das Wetter, noch die Preise zuverlässig vorhersagen.
  • Ich habe letzte Woche eine neue Gasheizung mit Brennwerttechnik (Vissmann Vitodens 300)einbauen lassen. Gibt es dafür eine Förderung?
  • @HerbertBogner: Energieberater Peter Sprenger: Ja, hätte es gegeben. Antrag KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) - Förderprogramm muss vorher gestellt werden. Leider nicht mehr möglich.
  • @ErwinKettner: Energieberater Peter Sprenger: Da muss ich erstmal dem Hersteller glauben. Sie können eine zweite Meinung vor Ort vom Kaminkehrer einholen.
  • @Wetzel: Energieberater Peter Sprenger: LED-Lampen sparen 80% Strom. Sie sind allerdings noch in der Anschaffung relativ teuer. Beobachten Sie bitte den Markt, die Preise für die Lampen fallen täglich. Bitte keine alten Energiesparlampen oder Halogenlampen mehr einsetzen. Wenn sie noch welche zu Hause haben, bitte ersetzen, wenn sie ausgebrannt sind.
  • @HubertusStraßner: Energieberater Peter Sprenger: Bitte Stromrechnungen mitbringen und in die Energieberatung einer der Verbraucherzentralen kommen.
  • @Frau Schönmetzler:
    Unterlagen hätte ich auch gerne. Leider habe ich keinen Vertrag gefunden. Und die EnBW ignoriert einfach meine Kündigung und stellt mir den Betrieb des Stromzählers weiter in Rechnung. Am Telefon erfahre ich dann, warum aus Sicht der EnBW die Kündigung nicht gültig ist.
    Die Frage ist einfach die, kann ein Stromversorger für die Vertragskündigung den Kündigenden dazu verpflichten so ein Übergabeprotokoll mit Zählerstand und Unterschrift des Nachmieters/Eigentümers/wer auch immer dann für den Stromzähler zahlen soll abzuliefern? (Woran die Eigentümer einfach kein Eigeninteresse haben...)
    Oder kann ich mich nicht darauf berufen, dass die EnBW sowieso selber den Zählerstand mal ablesen kann?
    Vielen Dank.
  • @ H. Popp - Ferienhaus mit e-Speicherofen - -- Für Ferienhäuser in sonnigen Lagen ist es schon sehr interessant die Nachtspeicherheizungen in Verbindung mit Photovoltaik als "Tagspeicherheizungen" zu nutzen (mit dem sauberen Solarstrom). >> Über eine ganz simple Telefonsteuerung könnte man sie an- und ausschalten, so daß am Freitag, wenn sie ankommen, es schon warm ist. >> Infrarotheizungen laufen nachts meist mit dem schmutzigen Kohle- und Atomstrom. :-(( Es ist zu berücksichtigen, ob sie sie nur an 5 oder an 50 Tagen im Jahr nutzen.

    Ich bin nicht immer mit den Auskünften der "Experten" einverstanden. Gruß KvBirgelen, Energieberater am Bauzentrum München
  • @KlausEnglbrecht: Energieberater Peter Sprenger: Danke, sehr gutes Beispiel.
  • @FranzRoessle: Energieberater Peter Sprenger: Danke für den Hinweis, da gebe ich Ihnen Recht. Holz ist nicht grundsätzlich ökologisch. Außerdem gibt es bei den Holzheizungen das große Thema Feinstaub.
  • @KlausvonBirgelen: Energieberater Peter Sprenger: Danke für Ihren Hinweis. Das sind gute Punkte.
  • Sehr geehrter Herr Sprenger, wir beschäftigen uns gerade mit dem Auswechseln des Kessels (34 Jahre alt) und mussten einiges Lesen, um uns eine eigene Meinung zu bilden.
    Dabei haben wir viele Diskussionen mit den Handwerkern und den Herstellen geführt und haben inzwischen leider ganz andere Werte, als Sie in der Sendung so locker ausgegeben haben.
    Als Ingenieur habe ich alle Werte der Firmen nachgerechnet und bei längerer Diskussion haben auch alle Hersteller unsere Zahlen dann geteilt.
    Wir haben eine Fußbodenheizung und noch 6 Radiatoren. (gemischter Betrieb).
    Die Angebote für die komplette Insatllation für 10 kW (170 qm Wohnfläche, gut isoliert) inkl. Schornsteinveränderung liegen bei ca. 10 T€. Unsere Heizungskosten inkl. Wasser liegen bei 1800 €.
    Rechnet man ca. 15% Einsparung kommen wir auf ca. 30 Jahre Amortisation. Auch eine Erhöhung der Einsparung auf 20% ändert fast nichts.
    Kein Wirtschaftsunternehmen würde solch eine Investition machen.
    Leider kann man Ihren Empfehlungen in der Sendung (immer Brennwert-Heizung)nnur dann folgen, wenn man ein Umwelt-Verbesserungs-Verlangen hat.

    a. Die Heizung läuft bei gemischtem Betrieb im kalten Winter nur wenig im Brennwertbereich.(Rücklauftemperaturen oberhalb Kondensations-Punkt)
    b. Wartungskosten (vor allem bei den Hängegeräten) sind wirklich sehr viel höher, als bei atmosphärischen Kesseln.
    b. Messen lässt sich die Wirksamkeit der Brennwert-Anlage auch an der Menge des Kondensats. da erleben viele Nutzer dann ihr "blaues Wunder". Statt vielen Litern pro Tag ergeben sich teilweise nur einige wenige Liter/tag

    Fazit: Die Erwartungshaltungen müssen realistisch sein, sonst gibt es große Enttäuschungen.

    1. Warum erhöhen Sie durch Ihre Argumanetation die Erwartungshaltung so stark?
    2. Warum erwähnen Sie nicht die Probleme bei Beteiligung von Radiatoren?
    3. Bei gmischtem Betrieb ist auch der hydraulische Abgleich deutlich schwieriger zu erreichen und teilweise eine Farce.
    4. Aus meiner Sicht hatte die Anruferin mit ihrer Schilderung durchaus Recht und es handelt sich sicherlich nicht um einen Einzelfall.
    4. Haben Sie Informationen zu den Voll-Brennwert-Heizungen? Da bekomme ich von den Handwerkern und den großen Herstellern ellen nie Informationen.
  • @ClausOtto: Energieberater Peter Sprenger: Danke für Ihre ausführliche Darstellung mit wirklich interessanten Punkten. Meine Aussage war auch mehr pauschal und für ca. 80% der Fälle gemeint. Für den Rest gibt es sicherlich eine sehr viel differenziertere Aussage. Sie haben dazu richtige und wichtige Punkte erwähnt. Nur als Beispiel: Ich kenne aus meiner Tätigkeit eine 25 Jahre alte Heizung mit atmosphärischem Gasbrenner, die zuverlässig und sparsam läuft, ein Austausch wäre in diesem Einzelfall kein wirklicher Gewinn.
  • Energieberater Peter Sprenger: Nochmal ein Hinweis zur Photovoltaik (PV): Aufgrund der Preisstrukturen ist es heute sinnvoll, den erzeugten Strom nicht einzuspeisen, sondern möglichst viel davon selbst zu verbrauchen. Dies ist allerdings in einem normalen Haushalt nicht immer möglich: Tagsüber, wenn die Sonne scheint und Strom erzeugt wird, ist meist kein Nutzer im Haus. Und die stromintensiven Tätigkeiten wie Waschen und Geschirrspülen sollten demnach eigentlich möglichst auf die Sonnentage verlegt werden - was natürlich nicht immer möglich ist...
  • Vielen Dank für Ihre Teilnahme und die interessanten Beiträge und Kommentare. Damit beenden wir unseren Chat.
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