liveblog

Liveblog

Liveblog Liveblog

Der multimediale Ticker mit Kommentarfunktion und Social-Media-Anbindung.

Ihre Probleme mit Telefon-Anbietern

Warteschleifen, Callcenter, Inkompetenz: Bei Telefon und Internet gibt es riesige Probleme. Kaum eine Branche hat schlechteren Service. Ihre Probleme und Erfahrungen können Sie hier loswerden.

  • Vielen Dank für Ihre zahlreichen Fragen und Hinweise und weiterhin viel Spaß im Programm von Bayern 2!
  • @Bernd: Frau Halm sagt: Grundsätzlich kann man Verträge mündlich abschließen, weil beide Parteien die Inhalte gemeinsam besprechen und eine Einigung erzielen wollen. Die Kündigung wird einseitig erklärt und bedarf keiner Absprache. Sie kann ausgesprochen werden, sobald die entsprechenden Gründe oder der Fristablauf vorliegen. Zur Absicherung, dass die Kündigung tatsächlich erklärt worden ist und dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde, dient die schriftliche Form und sollte daher immer beachtet werden. Inzwischen gibt es immer häufiger die Möglichkeit, auch per E-Mail zu kündigen. Hier empfehlen wir aber dringend, eine Kündigungsbestätigung einzufordern, da der Zugang einer E-Mail - und damit dieser Kündigung - nicht bewiesen werden kann. Bei einem Brief haben Sie die Möglichkeit, ihn per Einschreiben zu verschicken, um den Zugang zu beweisen.
  • Warum kann man an Telefon einen Vertrag abschließen aber nicht kündigen?
  • @Giorgio Zankl: Tatjana Halm sagt: Dass die Anbieter auch rechtlich klare Sachverhalte immer nur aus "Kulanz" regeln, ist uns ebenfalls ein Dorn im Auge. Zur zügigen Lösung verzichten Kunden häufig darauf, hier gerichtlich vorzugehen, um den Anbietern klar zu machen, dass hier keine Kulanz, sondern ein rechtlicher Anspruch besteht. Es wäre auch für uns wünschenswert, wenn diese Unsitte nicht mehr weiter betrieben würde und die Anbieter ihre Pflichten klar akzeptieren würden. Insgesamt ist das Kundenmanagement verbesserungswürdig.
  • @Contandina: Um einen künftigen Verstoß zu vermeiden, empfiehlt Tatjana Halm, zunächst die Zugangsdaten zu ändern. Was das Schreiben des Anwaltes angeht, haben Sie natürlich die Möglichkeit, den Nutzer zu nennen, jedoch ist der Sachverhalt in der Regel sehr komplex, sodass wir Ihnen eine rechtliche Beratung empfehlen. Bei der Auswahl des Anwaltes ist es wichtig, darauf zu achten, dass sich derjenige mit Urheberrechtsfällen auskennt und dass die Kosten im Vorfeld klären.
  • Sehr geehrte Frau HAlm!
    Der Vertrag im Shop war natürlich schirftlich geschlossen worden. Das Problem liegt sicher nicht beim Shopbetreiber, der sich im Laufe der Auseinandersetzungen immer wieder um Aufklärung bemüht hat. Das Problem liegt bei inkompetenten O2-SachbearbeiterInnen und bei anmaßendem BEschwerdemanagement ("Kulanzgründe"). Die Einzugsermächtigung ist schlicht verschlampt worden.
    MfG
    Giorgio Zankl
  • @Elke: Vielen Dank für den wichtigen Hinweis! Tatsächlich sehen auch die Verbraucherzentralen die Probleme mit E-Mail-Spam als immer gravierender an. Tatjana Halm sagt: Die technischen Möglichkeiten verbessern sich auch leider immer mehr, hier Missbrauch zu betreiben. Daher warnen wir regelmäßig vor konkreten Beispielen und veröffentlichen diese im "Phishing-Radar".
  • @BB: Auch hier empfehlen wir, den ganzen Sachverhalt schriftlich zusammenzufassen und an das Beschwerdemanagement zu senden. Sie brauchen eine grundsätzliche Lösung und nicht jeweilige Einzelfallregelungen. Hier wird der Nachweis des genauen Vertragsinhaltes vermutlich schwer fallen, da Sie anscheinend den Vertrag mündlich abgeschlossen haben. Setzen Sie eine Frist zur Klärung des Sachverhaltes und behalten Sie sich gleichzeitig vor, die zu hohen Beträge zurückzubehalten. Auch bei der schlechten Netz-Leistung empfehlen wir, diese tatsächlich zu dokumentieren (wenn möglich anhand eines Protokolls) und schriftlich die Behebung des Mangels einzufordern - ebenfalls mit Fristsetzung. Sollte der Mangel nicht behoben werden, kommt eine Kündigungsmöglichkeit in Betracht. Dies müsste dann noch einmal genauer geprüft werden.
  • @Tina: Es besteht die Möglichkeit, beim Anbieter der Betroffenen die so genannte Rufnummernsperre einrichten zu lassen. Damit kann verhindert werden, dass teure Sondernummern angerufen werden. Somit wird das Risiko, zusätzliche kostenpflichtige Rufnummern zu wählen, reduziert.
  • @Toni: Leider ist es uns nicht möglich, hier in der Kürze der Zeit eine rechtlich fundierte Beratung zu leisten. Dazu wäre es erforderlich, den Sachverhalt im Einzelnen zu prüfen und gegebenen Falls Unterlagen einzusehen. Da uns das nicht möglich ist, müssen wir uns auf allgemeine Hinweise und Handlungstipps beschränken. Die Verbraucherzentralen geben Ihnen gerne Auskunft über konkrete Ansprechpartner und Telefonnummern - auch per E-Mail.
  • Wir haben jemanden unsere Internetzugangsdaten gegeben mit der eindeutigen Belehrung, nichts illegales oder kostenpflichtiges anzustellen. Nun kam ein Schreiben einer seriösen (!) RA-Kanzlei bzgl. illegaler Tsuschbörse: es wurde eine Serienfolge heruntergeladen. Kosten: ca. 560 €. Keiner hatte zu dem Zeitpunkt das Internet benutzt außer die betreffende Person. Er gibt es nicht zu allerdings... Was kann man tun? Da die IP-ADRESSE ständig wechselt, können wir ihn hierdurch nicht überführen. Das Anschreiben der RA-Kanzlei ist korrekt lt. Polizei und ARAG. Diese ist bekannt und hat in der Vergangenheit nur berechtigt angeschrieben.
  • Tut mir leid, hab grad schnell PC hochgefahren....
    Der vorletzte Anrufer hatte das Problem eine Film-Download abonniert zu haben und hat das Problem bei seinem Telefonanbieter gesucht.
    Da er sagte, E-Mail-Zugang zu haben: vielleicht warnen Sie bitte auf diesem Weg vor E-mail-SPAM. Ich kenne den Absender, er hat mich auch zugespamt und mich aufgefordert einen in der E-mail angegebenen Link anzuklicken, um die weiteren Bedingungen zu erfahren. Wenn er gemacht haben sollt, hat er auf diese Weise bestimmt dieses Abo ausgelöst.
    GANZ WICHTIG: Sollte er in seinen Einstellungen haben "Anhang automatisch öffnen", muss er noch nicht einmal den Link anklicken, um etwas auszulösen.
    Es werden auch ständig "Telecom-Rechnungen" mit Mahnung verschickt, wo im Anhang angeblich die Ursache und Höhe der verursachten Kosten aufgelistet stehen. Das ist alles hochgefährlicher SPAM.
    Danke!
  • Guten Tag,
    ich bin seit Sept 2015 Mobilfunkkunden bei Vodafone.
    Ich habe bisher keine Rechnung erhalten, die den Vertragsbedingungen entsprach.
    zB wird ein Vertrag abgerechnet, den ich nicht abgeschlossen habe!
    Die Rechnungen werden abgebucht. Ich überprüfe jede Rechnung, begebe mich dann mit meiner Beanstandung und Münchener Flagshipstore.
    Hier bemüht man sich freundlich und stellt richtig, aber die nächste Rechnung enthält wieder Positionen, die nicht dem Vertrag entsprechen.
    Ich sehe die Vertragsbedingungen seitens Vodafone nicht eingehalten und möchte den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen. Möglich??
    Ich habe in meinem Haus sehr schlechtes Netz ( 1 Punkt -bis kein Netz). Was kann ich hier unternehmen?
    Danke für eine AW.
  • Guten Tag,
    Ich habe folgende Frage:
    Ich habe eine Angehörige, die aufgrund psychischer Beeinträchtigung nicht ind er Lage ist, kostenpfliichtige Rufnummern kontrolliert zu nutzen. Infolgedessen kam es zu überhöhten Telefonrechnungen und anschließend zur Sperrung des Anschlusses. Der Umsti auf ein Mobiltelefon war aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

    Meine Frage:

    Gibt es garkeine Möglichkeit, einen Anschluss einzurichten, der nur reguläre Verbindungen erlaubt, die im Rahmen einer Flatrate abgedeckt sind?

    Ich danke Ihnen!
    Mit freundlichen Grüßen
  • @Gerd Meyer: Grundsätzlich erfolgt bei einem Umzug rechtlich tatsächlich der Abschluss eines neuen Vertrages, da sich die Leistung hinsichtlich des Leistungsortes ändert. Es gibt gesetzliche Regelungen, die ein Mitnehmen eines Vertrages ermöglichen. Sie können hier mit der Telekom verhandeln, Ihren Vertrag zu übertragen. Es hängt davon ab, ob dies technisch am neuen Wohnort erbracht werden kann. Da Sie von einem Telekom-Anschluss geschrieben haben, gehen wir aber davon aus. Insofern sollte es möglich sein, Ihren Vertrag mitzunehmen, ohne dass sich an der Laufzeit und an dem Tarif etwas ändert. Lassen Sie sich das am besten auch schriftlich bestätigen.
  • @Zankl: Folgende Hinweise zu Ihren Anmerkungen: Was man mündlich im Shop vereinbart, lässt sich in der Regel nicht beweisen, sodass man sich im Nachgang nicht darauf berufen kann. Dieses Vorgehen ist seitens der Shop-Betreiber nicht in Ordnung. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es empfehlenswert, sich schriftlich abzusichern. Das Lastschrift-Problem hätten Sie sofort schriftlich regeln sollen, da hier eine Unterschrift benötigt wird. Anscheinend ist es beim ersten Mal nicht weitergeleitet worden. An den Hotlines erreicht man hier in der Regel nichts. Ob Ihre weiteren Kosten erstattet werden können, hängt davon ab, ein Verschulden bei dem Anbieter nachweisbar festzustellen. Das ist in der Regel unmöglich, wenn es mündlich besprochen wurde. Hier hätten Sie zwar möglicherweise die Rechte, aber Sie werden sie kaum durchsetzen können.
  • Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie wirklich Hilfe anbieten. Die Antworten sind dermaßen schwammig und allgemein gehalten, dass sich die Anrufer die Anfrage hätten sparen können. Nennen Sie doch mal konkrete Telefonnummern und Adressen an die man sich wenden kann.
  • Meine Frau und ich ziehen in einem Monat um; in der bisherigen Wohnung hatten wir einen Telekom-Altvertrag nur für Telefon mit Grundgebühr und Einzelgesprächsabrechnung, was uns die Nutzung von Call-by-Call-Anbietern erlaubte. Wir befürchten, beim Umzug von der Telekom in einen anderen Tarif mit Flatrate gedrängt zu werden. Besteht die Möglichkeit, den alten Vertrag in die neue Wohnung "mitzunehmen"? Vom Vormieter wurde der Telekom-Anschluss dort nicht genutzt, da er über einen Kabelanbieter telefonierte. Vielen Dank!
  • Wir haben bisher jeden Anbieter namentlich in der Sendung genannt. In etwa 15 Minuten wird Frau Halm versuchen, Ihre Frage so konkret wie möglich zu beantworten.
  • HAbe DSL/Festnetz von Telekom nach O2 gewechselt, im O2-Shop Vertrag unterschrieben. O2 schickte einige Wochen später eine Auftragsbestätigung, in der die im O2-Shop vereinbarten VErgünstigungen (keine Anschlussgebühr, keine Routerkosten, 10€/Monat für die ersten 3 Monate) nicht berücksichtigt waren. Trotz meines rechtzeitig erfolgten Widerspruchs wurden mir online-Rechnungen gestellt, die die VErgünstigunen nicht berücksichtigten. Eine von mir bei VErtragsabschluss unterschriebene Ermächtigung zum Einzug von Lastschriften wurde nicht durchgeführt, sodass die Rechnungen nicht beglichen wurden und mir schließlich Festnetz- und Internetzgang gesperrt wurden. LEtzteres wurde zwar 3 Mal nach Telefonaten mit der Hotline (10-20 Minuten jeweils) wieder kurzzeitig aufgehoben, aber dann doch immer wieder in Kraft gesetzt, sodass insgesamt über einen Zeitraum von 2 Monaten Telefon und Internet gesperrt waren, was mich als Freiberuflicher durchaus beeinträchtigte. Viele Schreiben an O2, auch an die Geschäftsführung auf Anraten der VErbraucherzentrale BAyern, führten zwar nach Monaten zu einer Gutschrift von O2 "aus Kulanzgründen", die die vereinbarten VErtragskonditionen berücksichtigte. Aber meine sonstigen Kosten, wie z.B. die Beratung bei der Verbraucherzentrale oder die Porto- und Druckkosten der Schreiben wurden nicht ausgeglichen, geschweige die vielen Stunden, wohl sogar Tage, wenn ich alle Zeit rechnen würde, die ich mit der Bearbeitung zugebracht habe. Es ist ein Unding, dass VErbraucher sich so etwas gefallen lassen müssen und auch die VErbraucherzentralen dagegen machtlos sind! Nennen Sie wenigstens Ross und Reiter in Ihrer Sendung und sprechen Sie niocht immer verharmlosend von Providern und Anbietern!
    Mit freundlichen Grüßen
    Giorgio Zankl
  • Vielen Dank für den Hinweis! Wir geben es an die betroffene Hörerin weiter.
  • sehr geehrte Damen und Herren, ich habe auch mnet als Telefonanbieter, und bei mir ist sehr wohl ein vorinstallierter Anrufbeantworter am Telefon...
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform