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Konto-Kosten und Kredit-Gebühren: Sind Sie mit Ihrer Bank zufrieden?

Ist das Geld bei der Bank gut angelegt? Für welche Leistungen muss der Kunde zahlen? Wir beantworten Ihre Fragen rund um Probleme mit Banken und Sparkassen. Unser Experte von der Verbraucherzentrale Bayern steht Ihnen zwischen zehn und zwölf Uhr hier im Chat Rede und Antwort.

  • Vielen Dank für Ihre zahlreichen Kommentare!
  • Ganz interessant: Ich habe mich bei der Redaktion ebenfalls zum Thema dieses unsäglichen Hebelsatzes gemeldet, bin aber nicht dran gekommen. Das ist schon komisch, gerade wenn ich mir das Niveau manch anderer Fragen vergegenwärtige, die behandelt wurden. Mehr und mehr drängt sich der Verdacht auf, das diese öffentlichen Sender allesamt lediglich Sprachrohre der Lobbygruppen sind und wir, wenn wir lieb bleiben auch mal etwas dazu sagen dürfen.
  • Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihre Baustellenantwort nicht so ernst nehmen kann, wie Sie sich das jetzt erhoffen als Angestellter eines Saatsbetriebes.
    Der ganz überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung würde für diese Möglichkeit des Hebels, die sich Banken durch Ihre Lobby erschlichen haben wohl eher die Bezeichnung »mafiös« finden und würde alle Gesetze dazu sofort verbieten.
  • @Rainer E.: Grundsätzlich muss bis zum Ende des nächsten Bankgeschäftstages der Zahlungsauftrag bei der Empfängerbank ausgeführt sein, die dann wiederum ihrem Kunden das Geld gutschreibt. Dies kann insgesamt bis zu drei Wochentagen dauern, weil Wochentage nicht gleich Geschäftstage sind.
  • @Karl Stängl: Nur SEPA-Auslandsüberweisungen in Euro sind kostenfrei. Bei Überweisung in Fremdwährung dürfen für Wechselkursberechnung Entgelte verlangt werden. Darauf muss auch hingewiesen werden. Solange man aber keinen Screenshot vorweisen kann, kann es Beweisprobleme zulasten des Kunden geben.
  • @Andreas Meisner: Was Sie schildern, zeigt, dass bei diesem Thema noch viele Baustellen zu bearbeiten sind. Und das ist sicher eine davon.
  • @Frau Scholz: Die Banken können unter Einhalung einer Mitteilungsfrist von mindestens zwei Monaten ihre Bedingungen - und damit auch Kosten für Konten - umstellen. Auch wenn vor Jahren mit Kostenfreiheit geworben wurde, ist dies nicht für immer verbindlich. Dem Einzelnen bleibt dann leider meist nur der Wechsel.
  • Ich habe Anfang April eine online-Überweisung von 96 CHF an die Kantonalbank Luzern zugunsten des Konzert- und Kulturzentrums Luzern (KKL) für 2 Konzertkarten von meinem Konto bei der HypoVereinsbank München (HVB) getätigt. Auf dem online-Formular war die Frage zu beantworten, ob ich die Überweisung kostenfrei für das KKL tätigen wolle, was ich bejaht habe, weil es m. E. nicht korrekt gewesen wäre, wenn die 96 CHF geschmälert um irgendwelche Bankgebühren dem KKL gutgeschrieben worden wären. Danach habe ich eine Abrechnung meiner Bank erhalten, auf der 3 EUR für die Umrechnung von EUR in CHF und 25 EUR Fremdkostenpauschale berechnet wurden. Meine Nachfrage bei der schweizer Durchgangsbank (PostFinance) und der Kantonalbank ergab, dass dort keine Gebühren in Rechnung gestellt wurden. Also hat die HVB mir diese Fremdkostenpauschale in Rechnung gestellt, obwohl sie selbst mit keinem Cent an Gebühren an die schweizer Banken verauslagen musste.
    Darf das sein? Auf dem online-Formular befand sich kein Hinweis auf den Anfall dieser Fremdkostenpauschale.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Stängl
  • @Karl Paschod: Sittenwidrig ist ein Kreditvertrag, wenn er in den Bereich des Wuchers einzuordnen ist. Von Wucher könnte man sprechen, wenn z. B. die Zinsen mindestens dem doppelten am Markt üblichen Niveau entsprechen. In Ihrem Fall kann man auf den ersten Blick davon nicht ausgehen. Sie können gerne eine Rechtsberatung bei der Verbraucherzentrale Bayern in Anspruch nehmen.
  • @freddy: Bereitstellungszinsen für abrufbare Kredite kann die Bank verlangen. Beim Dispo erscheint Sascha Straub dies jedoch fragwürdig, weil die ständige Abrufbarkeit beim Dispo ja gerade zur Hauptleistung gehört - und keine Sonderleistung der Bank darstellt. Vielleicht ist das ein Sonderfall für Selbstständige. Aus der Beratung hat die Verbraucherzentrale Bayern hierzu keine Erfahrung. Hier ist eine Beschwerde an die Kundenbeschwerdestelle unter www.bvr.de empfehlenswert.
  • Zum Thema Gebühren und Gesetze bzw. Gesetzgebung fällt mir als erstes der Hebelsatz deutscher Banken ein. Hebelsatz? Was bedeutet das? Das bedeutet, das jede Bank beispielsweise aus Ihren 1000 Euro Guthaben 100.000 Euro virtuelles Geld machen kann, diese via Dispo zu durchschnittlich 18,5 % verliehen, im ersten Jahr Ihrer 1000 Euro Anlage ganze 18.500 Euro verdient! Lassen Sie Ihre 1000 Euro im zweiten Jahr auch noch liegen, dann verdient die Bank nochmal diese Summe. Plus Zinseszins. Und im dritten Jahr so weiter. ... und wieviel gibt die Bank Ihnen davon nochmal ab?
    Wer das nicht glaubt, weil es tatsächlich so irrwitzig unglaublich klingt, der kann ja einfach mal googlen. Er/Sie wird dann feststellen, wie vertrakt der Gesetzgeber bzw. Lobby deutsche Sprache einsetzt, damit niemand etwas versteht, der es nicht verstehen soll.
  • @ Klaus E.: Das Kontoentgeld können Sie zurückverlangen. Legen Sie Beschwerde beim Vorstand ein. Ist diese erfolglos, dann wenden Sie sich an die Beschwerdestelle des Bankenverbandes.
  • @Canossa: Seit 2012 müssen die Banken nicht mehr den Namen des Kontoinhabers prüfen - nur noch Kontonummer und BLZ. Das Risiko einer Fehlüberweisung trägt damit der Kunde (z. B. Zahlendreher). Die Bank darf auch ein Entgeld verlangen für die so genannte Nachforschung von fehlgegangenen Überweisungen.
  • Mein Vater hat bei zwei Überweisungen bei der Postbank und Reiffeisenbank die Kontonummer falsch geschriebenm dh er hat eine Ziffer zusätzlich in die Kontonummer eingefügt. Die Beträge wurden von seinem Konto abgebucht sind aber natürlich beim Empfanger nicht eingegangen und wurden auch nicht zurückgebucht. Frage: Muß die Bank bei einer Überweisung nicht den Namen des Kontoinhabers mit der Kontonummer vergleichen und bei Unstimmigkeiten die Überweisung stornieren. Die Postbank verlangt für die Überprüfung 10 Euro. Ist das gerechtfertigt und gibt es einen Anspruch auf herausgabe des Geldes an jenen auf dessen Konto die Überweisung fälschlicherweise eingegangen ist?
  • Ich besitze ein Girokonto, das seit Langem als Onlinekonto geführt wird, dennoch muss ich mtl. 3,00 Euro Kto-führungsgebühren bezahlen, und das wo seinerzeit das Onlinegirokonto beworben wurde, das keine mtl. Kto-führungsgebühren anfallen würden, was einige Jahre auch der Fall war. seit letztem Jahr wurden einfach die Bedingungen umgestellt mit der Auswirkung auf mein Kto, dass ich nun 3,00 mtl. führungsgeb. zahlen muss, und pro Vertrag, den ich über meine Hausbank abschließe 1,00 Euro mtl. wieder gut geschrieben bekomme. Solche Verträge sind z. Bsp. div. Sparverträge, Versicherungsverträge (PflegeVErs.,AuslandsKV, LV über die Bankversicherung z. Bsp. Bay. Verskammer) etc. man wäre somit gezwungen, div. Verträge über die Bank abzuschließen, um in den Genuss der Erstattung der mtl. Kto-führungsgebühren zu kommen. Ist das zulässig? Leider habe ich seinerzeit bei der Ankündigung der Umstellung nicht dagegen widersprochen, was m. E. eh nichts gebracht hätte, ich hätte quasi nur das Kto. kündigen können, um mich dieser Gebühren zu entziehen.
  • Ich möchte bitte wissen, ob mein Darlehensvertrag evtl. geg. die guten Sitten verstösst. Der Vertrag wurde 11/08 geschlossen u. läuft bis 11/18. Zinssatz nom. 4,88% / 5,01 % eff., Summe 120'€. Ausschluss eines ausserordentl. Kündigungsrechtes u. von Sondertilgungsleistungen. v.S. des Darl.-Gebers. Zusätzl einmalige Kosten 0,25% pro Monat ab dem 17.01.2009!
    Danke für Ihre Bemühungen.
    MfG
    Paschold
  • Gerade einen Brief der Münchner Bank genauer gelesen … "Deshalb müssen wir jetzt … berechnen wir Ihnen für ihre nicht ausgeschöpfte Kreditlinie Bereitstellungszinsen in Höhe von 0,5% p.a." Im Klartext: Wenn ich meinen Dispo nicht brauche, zahle ich Strafzinsen. In der Regel ist der Dispo aber durch ein regelmässiges Einkommen oder bei Selbstständigen bereits durch eine hinterlegte Sicherheit gedeckt. Für's "Haben" gibt mir die Bank ja auch nichts mehr … Für mich ist die Bank einer der wichtigsten Geschäfts-Partner im Alltag, die nur auf absoluter Vertrauensbasis funktioniert (es geht um meine "Gesellschaftsfähigkeit" - ohne Geld und die Bank geht ja fast gar nichts). Ich kenne aber keine Bank mehr, die alles dafür tut, dass man dieses Gefühl bekommt und sein Geld vertrauensvoll in ihre Hände gibt … Wie seht/fühlt Ihr das?
  • Ich hatte bei der Postbank aufgrund der Beleggebühren das Konto fristlos am 31.03.2015 gekündigt. Die Bank hat sechs Wochen gebraucht, um das Guthaben auf meine Hausbank zu überweisen. Dabei hat sie Kontogebühren für April einbehalten -- aber das Konto war doch bereits gekündigt?
  • @Rainer E.: Die Dauer von Überweisungen ist ein dauerndes Ärgernis. Sascha Straub wird Ihre Frage nach 11 Uhr direkt beantworten - zur Zeit ist er noch im Studio live auf Sendung.
  • @Martin L.: Beschwerden über Umzugsservice laufen laut Sascha Straub bei der Verbraucherzentrale selten auf. Sein Tipp: Wenn es einen expliziten Umzugsservice gibt, muss sich Bank daran messen lassen - d.h. ggfs. Gebühren zurückerstatten, die sie dafür verlangt hat.
  • Ein Betrag, den ich per Klick online überweise, wird sofort vom Konto abgebucht, dagegen erhalte ich eine, von einem Schuldner an mich getätigte Überweisung erst nach 1-3 Tagen. Wie ist das zu legitimieren, wenn Daten grundsätzlich per Klick (also durch dieselbe Datenübermittlungstechnik) erfolgen?
  • Unser Experte Sascha Straub von der Verbraucherzentrale Bayern sagt: Beratung ist nicht schlechter geworden, aber Kunden sind kritischer geworden. Stellen oft fest, dass sie Verträge nicht verstehen, und bekommen teilweise dann komplexe Produkte verkauft. Besser wäre es, wenn Kunden klare Informationen bekommen, meint Sascha Straub.
  • Ich fühlte mich bei dem Wechsel zu einer anderen Bank nicht besonders gut aufgehoben. Es gibt angeblich einen Umzugsservice, aber ich musste leider vieles selbst akribisch überprüfen, da massive Fehler aufgetreten sind.
  • Ich habe das Gefühl, das die Qualität der Berater abgenommen hat.
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