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Restalkohol

Mike Werner ist Videothekar – und nun auch Filmproduzent. Die Grundidee war ganz einfach: "Ich wollte für meine Videothek einen eigenen Film, den ich verleihen kann." Mit "Restalkohol" hat er sich diesen Wunsch jetzt erfüllt. Aus privaten Mitteln produziert, fast ohne professionelle Unterstützung, ist "Restalkohol" ein Projekt, das viel Freizeit und Mühen gekostet hat, und seit einigen Wochen in den Kinos rund um Passau läuft.

Die Geschichte basiert auf einem Roman, verfasst von Mike Werners Bekanntem, dem Kabarettisten Hubert Denk. Darin fällt der Mittdreißiger Horst in eine Sinn- und Lebenskrise. Job weg, Freundin weg, nur Kumpel Bertl hält zu ihm. Regelmäßig versumpfen die beiden alten Schulfreunde in der Kneipe ums Eck und geraten von einem Schlamassel in den nächsten.

Restalkohol Trailer 2 [www.restalkohol-derfilm.de]
by kino kino via YouTube

Trockener Humor, das niederbayerische Lebensgefühl, und die Landschaft direkt vor ihrer Haustüre – "Restalkohol" soll eine Hommage sein an Werners und Denks Heimat. "Am Anfang waren wir ganz schön blauäugig, was das Ausmaß so eines Filmprojekts angeht", sagt Mike Werner. Aber er nahm 15.000 Euro aus dem Privatvermögen in die Hand, fand regionale Sponsoren und so wuchs die Filmcrew immer weiter an. Schauspieler, Kameramann, Technik und Regie: Alle arbeiteten ehrenamtlich. 30 Drehtage und viele Stunden Arbeit an der fertigen Schnittfassung später feierte "Restalkohol" Ende September Premiere.

Kino Kino hat die Macher besucht und mit dem Team über die Liebe zum Spielfilm, das nötige Maß an Selbstausbeutung und die irrwitzigen Hürden während der Dreharbeiten gesprochen.

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