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Spontan oder geplant: Wie erlebt man mehr im Urlaub?

Wie ist Ihre Meinung?

    Ich mache heuer nur kleine Radtouren in der näheren Umgebung um die Umwelt zu schonen Längere Fahren mit dem Auto, Schiffreisen oder gar Flugreisen kommen da nicht in Frage. Stehen mir wahrscheinlich auch nicht zu (Rentner).
    Gruß
    Auch ich mache Urlaub auf Balkonien und mache spontan mal eine Städtereise mit dem Zug.
    Seit 1990 mit Fahrad und Zelt (sehr oft frei-zeltend) "ddr" = durch Deutschland radelnd. Rund vierzig Jahre war der Osten für Westdeutsche mehr oder weniger tabu bzw. nicht möglich. In den 90er Jahren hochinteressant wegen der noch älteren Architektur, der kleineren und größere Städte. Die Landschaft zum großen Teil leider agrar-industriell verwüstet. Kosten pro Tag 10 bis 15 Euro, mit Campingplatz halt rund 10 Euro mehr.
    Ohne jemand Urlaub, Erholung etc. zu missgönnen .... aber mir kommt hier vieles als "Luxusproblem" vor. Was machen Arbeitslose, Menschen mit Mindestlöhnen, Alleinerziehende etc.?
    Reisen bildet ... ich muss lachen: Es geht nur um massenweisen Konsum. (Wieviel Reisende beherrschen z.B. die Sprache des bereisten Landes wenigstens elementar?)

    Eine in vielfacher Hinsicht große Katastrophe: Die Massenkreuzfahrten. (In den letzten Wochen etliche Artikel in SZ, WELT; FAZ)
    Ich bin nicht sehr spontan und würde meinen Urlaub auch eher planen. Daher denke ich, dass ein Individualurlaub dem Pauschalurlaub vorzuziehen ist, wenn man sich kulturelle Orte ansehen möchte. Wenn es einfach um Party und Saufen geht, kann man ruhig auch einen Pauschalurlaub auf den Balearen oder in Dalmatien machen. Die Frage ist doch eher, wer sich Urlaub leisten kann. Viele die unter dem Durchschnittseinkommen liegen (Hartz IV, viele Rentner, auch oft Studenten) machen wohl eher mal einen 'Kurzausflug'.
    Mit dem Motorrad durch die Alpenregion geheizt. Südtirol und Dolomiten. Tour war eine Mischung zwischen Fest geplant und spontanen Abstechern. Jede Übernachtung in einem Anderen Ort spontan gebucht. Interessante Gespräche mit den Einheimischen an Stammtisch. Planen ist das Ersetzen des Zufalls mit dem Irrtum.
    mein Urlaub ist immer im Vorraus geplant.seid 25 Jahre auf einer kleinen Insel in Griechenland,Individualtourismus ist mir wichtig und nicht überlaufen.
    trotzdem ist alles durchgeplant,weil ich dort seit 17 Jahren Kastrationsaktionen für Streunertiere durchführe.D.H. ich nehme Tierärzte mit und ich fange die Tiere ein.Nach der op behalten wir die Tiere für ca 24 Std. und bringen sie nachher wieder an ihrem angestammten Platz zurück.Durch diese regelmässigen Kastrationen hat sich das Leben für die Tiere dort sehr zum Positiven gewendet.
    Das alles ist ein ziemlich teures Unterfangen,weil ich alles aus eigener tasche zahle.Aber es ist jeden Euro wert,die Tiere im nächsten Jahr wieder gesund zu sehen.Denn jetzt wird nicht mehr soviel vergiftet,was vorher als Geburtenkontrolle üblich war.
    Manche Leute finden es ziemlich gaga was ich mache,aber die gesunden tiere im nächsten Jahr wieder zu sehen, ist eine große Freude für mich
    Vle le Grüße
    Barbara Funk
    Als Reisender nach Möglichkeit nicht auffallen, alle Massenorte meidend, möglichst geringer Aufwand (kein Konsum-, Fress- und Entertainement-Urlaub), ökologisch reisen: keine Flugreisen, keine Kreuzfahrten (nicht einmal geschenkt!), fürs Ausland Bedingung: Grundkenntnisse der Landessprache.
    Mich wundert: Hat niemand die vielen Artikel gelesen, die die Folgen des (Massen)Tourismus beklagen? Siehe dazu etwa der aktuelle SPIEGEL!
    Für viele Orte, Gegenden, für die dort lebenden Menschen ist der Tourismus eine Katastrophe!
    Empfinde den Tourismus als Seuche, ist wie die Pest. Den Leuten geht es doch zu gut.
    Reisevermittler können ja den Urlaub leichter und günstiger machen, indem man eine gewisse Zeit im Voraus bucht und den richtigen Ansprechpartner findet. Die Planung der Reise durch eine Fachperson führt doch zur Optimierung der Zeit im Urlaubsziel und daher Budget und Erlebnissmäßig vorteilhaft.
    von Edvan Hetzinger, Reisevermittler Glück Brasil Tour 8/13/2018 10:44:22 AM
    Ich gebe zu: Ich hätte viele Reisewünsche (das Geld einmal unberücksichtigt) ... aber ich habe Skrupel, meinen Anteil an diesem zerstörenden Massentourismus beizutragen.
    Es gibt nichts Schöneres, als Spontanurlaub zu machen. Man lernt viel mehr nette Menschen und vor allem Land, Leute und Kultur kennen. Meist ist es auch noch billiger. Ich habe auf diese Weise 6 Wochen in Indien verbracht von Delhi im Norden bis ganz unten in den Süden. Es war wunderschön. Man wird von Privatleuten zu Essen und Übernachtung eingeladen und...und.. Ich habe in meinem Leben eine einzige Pauschalreise gemacht. Es war grauenhaft. Es ist überhaupt kein Problem nur den Flug zu buchen und sich selbst eine Unterkunft zu suchen oder einfach mit dem Zug drauflos zu
    fahren. Ich würde nie mehr Pauschalreisen buchen. Deshalb sind mir auch so organisierte Reisen oder Kreuzfahrten verhaßt.
    Für mich bedeutet Urlaubszeit weitgehend die Befreiung von ,,verplanter'' Zeit und damit auch eine angestrebte bedingungs-und vorurteilslose Auffrischung durch Ermöglichen meiner sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit.
    Den Alltag strukturierende Selbstverpflichtungen und abweisbare konkrete Erwartungen seitens Dritter, versuche ich bewusst zu identifizieren, auf ihre Sinnhaftig- und Zweckmäßigkeit zu prüfen und ähnlich beim Fasten in der Fastenzeit zu meiden.

    Generell sollte Lebenszeit doch überwiegend Qualität im eigenen Empfinden und in sozialen Beziehungen ermöglichen und einander nicht abstumpfen lassen?!

    Lebendig und bewusst verbrachte Urlaubszeit ist deshalb für mich der Katalysator meines Jahreskreises.
    Deshalb achte ich darauf, während meines Urlaubes so viel als möglich abenteuerliche Zeit für Unwägbarkeiten und Ungeplantes einzuräumen. Dies verschafft mir Intensität ohne Frust und Ärger...!
    Ich empfehle zur Lektüre den Leitartikel aus der SZ vom 07.08.2018:
    Schmutziges Geschäft / Von Jan Schmidbauer
    (Es geht um die Folgen der Kreuzfahrten)
    Urlaub zu hause ist nicht nur ökologisch, sondern auch erholsam, preiswert und vielschichtig.
    Wunderbar , da wird in gefährlichste regionen gereist - falls probleme werd ich schon auf kosten des steuerzahlers herausgeholt werden!
    Eine Woche Türkei für unter 500€ , all inklusive im 5 Sterne Hotel . Sonne, Strand, Meer, baden,sonnen , faulenzen und auch Mal einen über den Durst trinken. Einfach wunderbar. Ich liebe den Pauschal Urlaub. So kann auch ein Hunger leider wie ich einmal im Jahr Luxus genießen .
    Man redet über Massentourismus und umweltbewusst Reisen, aber jeder will in sein Auto einsteigen und seinen Beitrag zur Umweltverschmutzung leisten. Zudem wollen die günstigste Flugtickets kaufen und vor Ort nur billige Unterkünfte buchen. Nachhaltigkeit ist hier nun völlig egal.
    von Edvan Hetzinger Glück Brasil Tours 8/13/2018 10:58:37 AM
    Einen Urlaubstraum habe ich noch. Den Goldsteig mit dem Mountainbike abfahren, soweit erlaubt
    "Spontan" oder "geplant" - so viel ich bisher gehört habe (leider nur ca 20 Min), bedeutet bei vielen Kommentaren "geplant" Pauschalreise und Massentourismus.
    Wir als Familie mit fünf Kindern fahren nicht spontan, weil wir uns außer nach den Ferien unbedingt nach einer möglichen (also groß genugen und bezahlbaren) Unterkunft vorher umschauen müssen.
    Wir informieren uns auch im Internet, was es so an Möglichkeiten vor Ort gibt - entscheiden im Urlaub selbst aber spontan, was wir machen. Kultur muss ebenso dabei sein wie chillen, damit jeder ein Gefühl von Urlaub hat.

    "Geplant" kann also auch relativ individuell sein, und nicht jede/r, die nicht von jetzt auf gleich egal wie lange irgendwo hin fährt, ist Massentouristin und macht alles kaputt.
    Für uns als Familie kommt niemals ein Cluburlaub oder eine Kreuzfahrt in Frage - viel zu langweilig für uns.
    Ebenso wenig einer der Billigflüge innerhalb Europas.
    Jeder Airline-Angestellter hat das "Privileg" verbilligt in Urlaub fliegen
    zu können (Meistens für 10% des Normalpreises)....allerdings nur wenn noch leere Sitzplätze zur Verfügung stehen. Diese sogenannte
    "Stand-by" -Fliegerei ist praktisch ein "geplanter Spontan-Urlaub" .
    Man sucht sich ein Urlaubsziel aus,
    muß dann aber schauen, wie und wann man da hinkommt....und vor allem, wie man auch rechtzeitig zum Arbeitsbeginn wieder zurückkommt, damit der Chef nicht meckern kann.
    Ich stand mal zwei Abende am Frankfurter Flughafen mit dem Ziel : Neuseeland. Leider vergeblich, da die Flüge nach Australien ausgebucht waren.Am dritten Abend sah die Buchungslage nicht schlecht aus....allerdings eine halbe Stunde vor dem Abflug erschien eine größere Gruppe japanischer Touristen...und wieder war die Maschine voll.
    Ich schaute eigentlich mehr als Spaß in die Runde am Flugsteig und bemerkte, daß ein paar Meter weiter das Abfluggate für einen Flug nach Bangkok noch offen war und da das
    auch so in etwa die Richtung nach Australien war, versuchte ich dort mein Glück. Ich bekam zwar gleich den Hinweis,daß die Maschine 70 Passagiere auf der Warteliste hatte,
    es also praktisch völlig aussichtslos war, noch einen Platz zu bekommen,
    aber es war der letzte Versuch an dem Abend. Minuten später wurden allerdings die ersten Passagiere von der Warteliste aufgerufen, da offenbar eine Zubringermaschine ausgefallen war und so kam ich tatsächlich als Stand-by-Passagier Nr.71 noch an Bord und war 10 Stunden später in Bangkok...weitere 7 Stunden später auf einem Flug nach Sydney und habe meinen Anschlußflug nach Neuseeland nur um eine halbe Stunde verpasst.
    Am nächsten Tag klappte es auch mit dem Flug nach Auckland und mit einem sagenhaft schönen Urlaub in Neuseeland.
    Ich denke schon, dass man spontan mehr erlebt. Aber vor Jahren habe ich für mich und meine Familie, damals noch mit Baby, einmal drei Wochen eine Ferienwohnung gebucht. Als wir ankamen, hat uns zwar die Wohnung, nicht aber die Umgebung gefallen. Nun war sie aber gebucht, große Spontanität war nicht mehr möglich und so sind wir auch dort geblieben. Haben halt ein paar Tagesausflüge in die Umgebung gemacht, im Meer gebadet, Essen gegangen, die Stadt angeguckt und so. Und: Das wurde einer meiner erholsamsten Urlaube. Denn dieses eigentlich ein wenig langweilige Immer-am-gleichen-Ort bleiben hatte nach zwei Wochen so einen wunderbaren Effekt des Runterkommens!
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