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Tagesgespräch: Diskussion über Bundeswehreinsatz in Syrien

Was meinen Sie?

    Nein! Aber wir werden wahrscheinlich von den USA, Frank-reich und Großbritanien dazu genötigt (gezwungen) werden. Auch einige Teile unserer politischer Eliten (industriell militär-ischer Komplex)sind wahrscheinlich dafür.

    Wir sollten uns auch nicht an den Kosten für den Aufbau Syriens beteiligen, sondern die, die diesen Konflikt herauf-beschworen haben.Aber es gilt wieder das oben geschrie-bene.

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    Ist in der besagten Stadt nicht auch die Hochburg der IS und sonstigen wie auch immer genannten ( gemässigten ) Rebellen - hat man nicht den IS gemeinsam bekämpft !
    Die Türkei unterstützt ja ( wie auch schon vorher ) die IS und die Rebellen wenn die Berichte glaubhaft sind.

    Sind unsere Politker jetzt von allen guten Geistern verlassen und wollen sich auch noch an diesem hirnverbrannten Einsatz beteiligen .

    Der Westen hat vom Irak, Lybien usw. die jeweiligen Krisen nur noch verstärkt das gleiche gilt natürlich auch für Syrien.
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    Deutschland darf sich unter keinen Umständen beteiligen. Denn: Sollte die "Strafaktion" gegen Syrien tatsächlich stattfinden, wäre das wieder so ein Fall, in dem das Völkerrecht mit Füssen getreten wird. Die "Koalition der Willigen" unter Führung der USA, die sich da abzeichnet, hat in keiner Weise ein Mandat für ein militärisches Eingreifen. Außerdem: Den Menschen in Idlib, die von den Bomben der syrischen und russischen Streitkräfte bedroht sind, hilft ein Angriff von USA und Co. überhaupt nicht. Es ginge wieder mal nur um eine westliche Machtdemonstration gegenüber Assad. Der syrische Diktator ist in der Tat schlimm, aber das kann nicht heißen, dass man den Teufel mit dem Beelzebub austreibt.
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    Wenn ich mich richtig erinnere, hat es noch nie einen aktiven Einsatz der Deutschen Luftwaffe gegeben, aber irgendwann ist immer das erste Mal. Nach und nach mutiert die einstige Verteidigungsarmee zu einer weltweit agierenden Einsatztruppe. Es fehlt nur noch der erste aktive Militärschlag, wie es uns die Franzosen, Engländer oder die USA vormachen. Ja, dazu braucht es ein UN Mandat und ein Mandat des Bundestages, aber ich bin mir sicher, dass eines schönen Tages auch der Bundestag solchen Einsätzen grünes Licht geben wird. Denn Herr Gauck hat es ja gesagt, Deutschland muss schließlich eine aktivere Rolle in der Welt spielen. An was erinnert mich das nur? Und, wenn es nach Frau Merkel gegangen wäre, wären wir schon 2003 aktiv im Irak Krieg dabei gewesen. Die Folgen sind bekannt.
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    Ich habe ein Problem mit der völkerrechtlichen Legalität eines solchen Einsatzes ohne UN-Mandat, wenn er auch legitim erscheint.
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    Womit soll sich Deutschland denn an einem Militäreinsatz in Syrien beteiligen ?
    Mit Nachtflug-untauglichen Jagdflugzeugen ?
    Mit flugunfähigen Helikoptern ?
    Mit defekten U-booten und Fregatten ?
    Oder mit im Bogen vorbeischießenden Maschinenpistolen ? Oder mit Soldaten, die in der Manöver-Schießausbildung ,mangels richtiger Munition , gelernt haben PENG PENG zu rufen ?
    Wer von den kriegslüsternen Politikern ist eigentlich so geil drauf, wieder Särge in pietätvollen Gottesdiensten zu betrauern ?
    Hört dieser elende Kriegs-Schwachsinn eigentlich nie auf ??
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    In Deutschland sollte man zuerst einmal darüber nachdenken, wer Assad überhaupt in die Lage versetzte Giftgas zu produzieren. Hier wäre eine vollständige Aufarbeitung notwendig. Auch, wer die Exporte genehmigt hatte. Das würde ein ganz anderes muß aufgearbeitet werden!
    Wenn man bei einem Angriff auf Syrien den Russen noch auf die Füße tritt, dann löst man möglicherweise auch noch den 3. Weltkrieg aus.
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    Wer in den Krieg zieht und/oder Waffen exportiert, MUSS auch die daraus resultierenden Flüchtlinge aufnehmen - ohne wenn und aber!
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    Nein, Deutschland sollte sich keinesfalls an Luftschlägen gegen Syrien beteiligen.

    Erstens:
    Das vorgeschobene Argument der Humanität...
    ..greift in's Leere, da der Angriff der russischen Streitkräfte und der syrischen Armee [unter Beteiligung iranischer Spezialkräfte] allein auf die Beseitigung der radikalen islamistischen Söldner (auch bekannt als “Terroristen”) zielt. Letztere benutzen Zivilisten vor Ort als Schutzschild und ihre Tötung (durch wen und was auch immer) als Beleg für die Grausamkeit der Regierungsarmee.
    Wenn es bei den Kriegen im Nahen Osten um “Humanität” ginge würden sofort die saudi arabischen Luftangriffe im Yemen gestoppt; wenigen ist bekannt dass die schon existierende humanitäre Katastrophe dort (im Yemen) diejenige, die in Idlib drohen könnte bei weitem an Brutalität und Todesopfer übertrifft.

    Zweitens:
    Militärisch...
    ..macht die Beteiligung keinen großen Sinn, da sowohl französische, israelische, britische und US amerikanische Kampfjets zur Bombadierung syrischen Staatsgebietes bereit stehen; das reicht aus, um die militärische Infrastruktur der Syrer zu zertstören.

    Drittens:
    Strategisch...
    .. wäre eine Beteiligung im Syrienkrieg ein falsches Zeichen. Zwar ist mir nicht bekannt, inwiefern sich Deutschland schon jetzt im Rahmen des NATO-Einsatzes gegen Syrien an den Kriegseinsätzen beteiligt, da die obskuren hierarchischen NATO Strukturen eine Einschätzung unmöglich machen.
    Der Einsatz wäre auf jeden Fall fatal, da sich Deutschland in diesem Fall ohne Not und triftigen Grund als Kriegspartei positioniert.
    Wenn die weltpolitsche Lage sich verschlechtert, wäre es mir lieber, Deutschland würde zumindest
    nach au��en hin Neutralität demonstrieren.
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    Ja-ausschließlich auf Grundlage der unumschränkt geltenden, verbindlichen, friedensbewahrenden, souveränitätsachtenden, deeskalierenden Bestimmungen des Völkerrechtes sowie der einschlägig existierenden UN Bestimmungen!!!

    Mein ja bezieht sich auf die aktive Vermeidung durch Enthaltung von und Verhinderung angestrebter gewalttätiger ,,Lösungsansätze'' im Namen von ,,ich erfind schon einen Grund und Anlass...'' - schau dazu das vielfach in Wirtschaft und Regierungen angewandte organisationssoziologische Konzept der ,,brauchbaren Illegalität'' nach N. Luhmann!
    Sehr erhellend für viele zeitgenössischen Gegenwartsrätsel, der nur dem Worte nach aber inhaltlich befreit von Ethik und Moral handeln Wollenden.

    In den 70-iger Jahren gab es den auch und gerade von deutschen Regierungen mitgetragenen Helsinkiprozess. Das Motto lautete: Wandel und Frieden durch Annäherung und vertrauensbildende Maßnahmen (Kommunikation über Bedürfnisse auf Augenhöhe). Die folgenden positiven epochalen Ergebnisse jener Ära werden durch schiere Machtpolitik in atemberaubender Geschwindigkeit wieder zerstört. Kann das im Sinne einer internationalen Friedensordnung sein. Mir erscheinen die Allgemeinkosten durch ,,brauchbare Illegalität'' nicht nur zu hoch sondern schlicht unakzeptabel!!!

    Deutschlands angestrebter Sitz im Weltsicherheitsrat sowie seine mitgetragene Machtpolitik im Allgemeinen ist mir dies nicht wert.
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    Nein.

    1. Ein Einsatz in Syrien wäre ein Einsatz gegen Syrien - gegen eine demokratisch gewählte Regierung, gegen einen souveränen Staat, der weder Deutschland noch einen der NATO-Partner angegriffen hat.

    2. Es wäre ein weiterer Angriffskrieg von deutschem Boden ausgehend. Das sollte in der Geschichte nach 1945 der Vergangenheit angehören.

    3. Wer gegen die syrische Armee kämpft, der kämpft auf Seiten des IS und seiner islamistischen Verbündeten, der kämpft zusammen mit terroristischen Halsabschneidern von der Sorte, die Anschläge auf Charlie Hebdo, Bataclan und Breitscheidplatz auf dem Gewissen haben.

    4. Deutschland und andere NATO-Staaten wurden vom IS militant angegriffen, nicht von Syrien. Also muß sich gegen IS & Co verteidigt werden, nicht gegen Syrien und seine Verbündeten. Dass Medien und Politiker willkürlich diese Rollen vertauschen, trägt zu den 52% im Volk bei, die den Medien nicht mehr vertrauen.
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    Leider haben Obama, die UN, die EU, die deutsche Regierung zu Beginn des Aufstands komplett versagt.

    Da wäre entschiedener Einsatz - im Sinne von Humanität, für die Bevölkerung - angezeigt gewesen.

    Jetzt ist es zu spät.
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    Es kann doch nicht sein das deutsche Soldaten in Syrien kämpfen sollen während junge wehrfähige Syrer in Deutschland Asyl bekommen.Das alles wird immer irrer....
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    Sarin ... das wurde doch schon 1914-18 eingesetzt oder ...)
    Ich war damals nicht dabei.
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    Eines dürfte sicher sein: Um Menschen, um Humanität und gar Friede geht es sicher nicht.
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    Deutschland sollte sich in diesen Krieg nicht militärisch einmischen!

    Zunächst mal weil er fast vorbei ist. Ein weiterer Kriegsteilnehmer könnte das absehbare Ergebnis der Befriedung von Syrien unnötig in die Länge ziehen. Außerdem könnte man mutmaßen, dass das sowieso schon schwierige Verhältnis mit Russland dadurch nicht gerade unterstützt würde. Russland hat mit seiner Unterstützung des Bündnispartners Syrien bzw. des Assad-Regimes vielleicht kein militärisches aber ein moralisches Prestige im Arabischen Raum erringen können.

    Ich will auch darauf hinweisen, dass - wie bspw. bei der Kriegserklärung der Sowjetunion an Japan 1945 - vermutlich ein Kriegseintritt von Deutschland kurz voer Kriegsende nur langfristige strategische Ziele (z.B. Einfluss in Vorderasien vergrößern, Annäherung an Ölfördergebiete, etc.) hätte.

    Schließlich denke ich, dass die Politik des Regime-Change mit Mitteln wie Wahlkampfeinmischung, Sabotage, Cyberwar und Krieg nicht länger die Zielsetzung sein darf. Das hat im Irak und Lybien nur Despoten gestürzt, aber weder die Lage der Länder verbessert noch (um es mal aus der eigennützigen Perspektive von Europa) uns in eine harmonischere Beziehung zu Vorderasien bzw. mit seinen Bewohnern gebracht geschweige denn die langfristigen Spätfolgen der Kriege negiert wie z.B. Flüchtlingskorridore nach Europa.

    Mir fehlt ganz persönlich die große politische Linie in der deutschen Außenpolitik. Jeder Kanzler seit Kohl hat bewiesen, dass er bereit ist sich sowohl einer Beteiligung am Krieg zu enthalten als auch militärisch einzumischen - die Frage ist nur gegen wen es geht und was damit gewonnen wir.

    Krieg ist nur die Fortführung der Diplomatie mit anderen Mitteln - wirklich?
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    Der Krieg in Syrien dauert jetzt schon 7 Jahre und der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU spricht von e i n e r humanitären Katastrophe in Idlib. Hat irgendjemand versucht alle bisher erfolgten Katastrophen zu verhindern. Nein, alle Versuche sind fehlgeschlagen, sämtliche Vermittler haben sich erfolglos zurückgezogen und die UN ist ein Papiertiger.
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    Es gab mal ne Losung "nie wieder Krieg!" - dieser Assad hatte einen Vater - ein so genanntes Regime existiert dort seit Jahrzehnten! - das hat vor dem (Nordafrikanischen Frühling) also dem Krieg kaum jemanden interessiert. Hier liegen eine Vielzahl von politischen Interessen die nicht uunsere sind wir sollten uns auf keinen Fall einmischen - an dieser Stelle danke ich Herrn Schröder, dass er das in seiner Amtszeit verhindern konnte!
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    Das Giftgasargument halte ist nicht plausibel. Es übt lediglich einen moralischen Zwang aus.

    Tatsächlich leiden bis heute Hunderttausende Menschen an den Giftgas-Altlasten der US-Armee in Vietnam und immer noch kommen neue Opfer hinzu, die schwerst behindert oder gar lebensunfähig geboren werden.

    Da ist noch eine große historische Schuld abzutragen, ehe man sich als Tugendwächter aufspielen kann.

    Dasselbe gilt für die radiakotive Verseuchung weiter Landstriche in ex-Jugoslawien, Irak und Afghanistan durch Uran-Munition.
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    Ich höre von der Studiogästin nur, wie schlimm und böse Herr Assad ist.
    Sind die sogenannten Rebellen (man könnte auch Usurpatoren sagen) denn alle lieb und gut?
    Wäre es nicht auch ein möglicher Weg zur Verhinderung einer Katastrophe, dass diese Rebellen Idlib verlassen?
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    Informativ, differenzierend und engagiert, finde ich die Beiträge der Expertin. Gefällt mir sehr gut.
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    Wunderbar, so eine kompetente und differenziert auftretende Expertin zu so einem schwierigen Thema zu hören.
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    Ich möchte allen mal eine andere Herangehensweise nahelegen, die über Krieg und Frieden nachdenken:

    Kopieren sie sich eine physische Weltkarte. Legen sie dann in etappenweise in Klarsichtfolie eine ethnische, eine religiöse und eine linguistische Weltkarte darauf.

    Das was als Ergebnis herauskommt, sollte in der UN mit allen 197 Staaten in harter DISKUSSION und DIPLOMATIE verhandelt werden. Übrig bleiben - je nach neuer Grenzziehung - zwischen 70 und 90 große föderale Staatensysteme bzw. Staatenbündnisse.

    Alle postkolonialen und postimperialen Grenzen wären Geschichte.

    Alle könnten ohne Leid und Zerstörung in Frieden leben!
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