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Tagesgespräch: Krisen, nichts als Krisen: Muss sich Deutschland in der Welt stärker engagieren?

Was meinen Sie?

    Deutschland muss sich nicht stärker in den Kriegen und Krisen engagieren. Die meisten Konflikte sind regionale Konflikte, ohne dass dabei deutsche Interessen direkt betroffen sind. Manche dieser Konflikte sind geostrategische Konflikte zwischen den größeren militärischen Mächten USA, China, Rußland und weiteren. Warum soll sich Deutschland da einmischen ? Noch dazu mit einer vergleichsweise schwachen Bundeswehr, die ursprünglich einmal nur der Landesverteidigung diente ?
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    Mehr engagieren? Wo soll das enden? Der Verfassungsauftrag lautet Landesverteidigung! Ich finde es immer wieder interessant, wie man sich oftmals auf die Verfassung beruft, wenn es in den Kram passt. Im Fall ausländische militärische Einsätze nimmt man es aber nicht so genau.
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    Man sollte zuvorderst mal klarstellen, dass wir (auch weltweit gesehen)
    mit in den sichersten Zeiten bisher in der Weltgeschichte leben.

    Damit will ich nicht sagen, dass nicht immer Spielraum für Verbesserung besteht. Aber nur weil wir von jeder Katastrophe unmittelbar notiz nehmen heißt das nicht dass die Krisen zugenommen haben.

    Zu Deutschland:
    Deutschland ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder der westlichen Welt. Als solches kommt Deutschland auch eine besondere Verantwortung zu, auch wenn wir aus historischen (verständlichen) Gründen ungern eine Weltweite Führungsrolle einnehmen.
    Aber manchmal muss man da auch aus dem Schatten springen.
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    Das Problem, dass doch deutsche Politiker haben, is, dass die Amis vermutlich einfach viel zu viel Kompromat am Start haben (und trotz Trump-Effekts angenommen wird, dass Dieses noch Wert hätte, btw.)

    wäre dem nicht so , könnte man bsw. in Afghanistan eine viel eigenständigere Rolle verfolgen - wer Thilo Jungs Ausflug nach masar-i-Sharif verfolgt hat, weiß, was dieser EInsatz bringt : nada ! Soldaten, die nicht aus ihrer Kaserne dürfen -> na toll!

    Dass es in Afghanistan jedoch auch anders geht, zeigt das erfolgreiche Engagement der Kinderhilfe Afghanistan, dass laut Erös jedoch nur Erfolg hatte, weil man "explizit" ausländische Soldaten gebeten hat, jeglichen Kontakt mit der Privatinitiative zu vermeiden, wodurch die Akzeptanz bei der Taliban stieg.

    Von daher : andere Wege suchen und solche reinen Vasallendienste wie das militärische Engagement in Afghanistan und Incirlik sein lassen.

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    kann sich die EU nicht einfach neutral erklären ? wenn Europa eigenständig sein möchte, muss es sich doch im Endeffekt neutral erklären , oder ? würde doch auch passen, is ja auch in der geografisch in der Mitte. Und wenn man s mal genau anschaut, ist und war doch die NATO immer ein verkapptes Konstrukt, dass der Umsetzung geostrategischen, amerikanischen Hegemonialinteressen dient ( siehe das Stratfor-Interview auch YT ) und von seiner ursprünglichen Schutzfunktion längst abgekommen ist. Den derzeitigen West/OST-Konflikt hat sie durch ihre Ost-Erweiterungspläne selbst verschuldet und dies ganz bewußt ( zur Erinnerung : das Nuland´sche "Fuck the EU" ) -

    von daher : ich fänds gut, wenn EU muss neutral werden würde , sämtliche EU-Länder aus der NATO aussteigen und diese im Anschluß aufgelöst würde, wie es schon 1990 hätte sein sollen.
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