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Tagesgespräch: Lügen wir uns bei der Rente in die Tasche?

Was meinen Sie?

    die umlagefinanzierte Rente ist doch ein Schneeballsystem! Immer mehr Empfänger würden immer mehr Einzahler erfordern - und das ist doch unrealistisch; wenn die Zahl der Rentner von aktuell ca. 20 Mio in den nächsten 25 J. auf 30 Mio steigt bräuchte man auch 50 % mehr Einzahler, also 60 Mio statt jetzt 40 Mio Arbeitnehmer. Eine Umstellung auf eine komplett steuerfinanzierte Rente ist m.E. also unumgänglich.
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    den Rentenexperten liegen Gegenwarts-/Zukunftszahlen vor für eine gute, nachhaltige Rentenpolitik. Mit Flickschusterei werden immer alle verunsichert und Ängste geschürt. Im Ausland werden gute Beispiele vorgelebt (Säulensysteme, staatl. Pensionsfonds, etc.) - im Gegensatz zum Lobbyberücksichtigungsbrei.
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    Ist die Rente sicher? Das perfekte Thema für Schwarzseher und Dauernörgler. Ich lebe im hier und jetzt . Wenn Ich einmal im Ruhestand bin, wird es sicher irgendeine Art von Rentenzahlung geben. Wie diese dann aussieht kann heute keiner Vorhersagen. Das Probleme von Progrossen ist, das sie in der Zukunft liegen.
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    Komische Frage. Wir lügen überhaupt nicht. Wenn jemand lügt, ist das höchstens die Regierung. Noch bekomme ich meine Rente und sie zwar nicht üppig aber ausreichend.
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    Wenn Experten und Versicherer
    fordern, daß das Renteneintrittsalter auf 69 angehoben werden soll, klingeln bei mir die Ohren.
    Reicht es nicht schon, daß die zukünftigen Rentner nur noch 47% ihres Verdienstes als Rentenbezug erhalten sollen, während die Beamten aus der Staatskasse ihre Pensionen erhalten auf Kosten des dummen Steuerzahlers?
    Warum ist es in Deutschland nicht möglich diesen Personenkreis endlich auch zur Kasse zu bitten und sie gleich wie Rentner zu behandeln? Warum funkktioniert es bestsens in Österreich wo alle einbezahlen, also Arbeiter, Angestellte, BEAMTE und Selbstständige.
    Meiner Ansicht ist es eine erschreckend neoliberaler Forderung die nichts anderes zum Resultat hat als noch mehr Altersarmut zu produzieren, weil viele Arbeitnehmer schon mit 50 oder früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden „müssen“, weil sie den Arbeitgebern „zu teuer“ sind.
    Die nächste Forderung wird sicher dann auch noch sein, daß die Menschen frühzeitig selbst vorsorgen sollen um nicht in die gefürchtete Altersarmut abzurutschen, was aber den Versicherern das Säckel füllen wird.
    Mich macht das sehr traurig, weil ich sehe, daß der Mensch als solches nichts mehr zählt und nur noch die Gier nach Reichtum regiert.
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    Wer hier lügt ist einzig die Regierung und Regierungsparteien, die seit vielen Jahren die Demografie kennen und die Folgen ständig den „dummen“ Arbeitnehmer u. Müttern auferlegen. Wieso soll ich eigentlich als „Babyboomer“ mit fast 35 Jahren ununterbrochener Arbeit u. Rentenbeitragseinzahlung und meine Frau mit 3 Kindern noch länger arbeiten für ein Land, in dem eine Regierung hier Personen aus dem Rententopf mitfinanziert werden, die nur einen Bruchteil eingezahlt bzw. beigetragen haben. Das ist kein Solidarsystem sondern nur noch ein verlogenes Ausbeutungssystem.
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    Zum Thema "ist die Rente noch sicher?" und zum Fachkräftemangel ein Kommentar unserer (SPD-) Landrätin: "Schuld sind wir selber, wir haben keine Kinder gewollt." (Zitat entnommen der PNP)
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    Österreich hat eine im Durchschnitt um 800 € höhere Rente. (Wenn die derzeitige neue Regierung das Konzept nicht zerstört.
    Deutschlands Sündenfall war die Abkehr vom Umlageverfahren.

    Die Versicherungswirtschaft hat es geschafft, ein funktionierendes Rentensystem zu knacken, und selbst riesige Gewinne zu realisieren.

    Riester zeigt, wie schlecht die private Vorsorge funktioniert.

    Wenn ich dann noch daran denke, wieviel Geld jetzt die Regierung für die Rüstung ausgeben will, sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
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    Diese "Rentenkommission" ist für mich eine ziemlich üble Sache:

    Da sitzen Leute, wie Herr Gröhe, der 0 Cent in die Rentenkasse zahlt, aber eine sehr hohe Altersversorgung bekommen wird.

    Diese Politiker und Professoren entscheiden dann für über 33 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer und 20 Millionen Rentner, wie deren (niedrige) Rente sein soll.
    Die Politiker greifen dann zum Beispiel über die "Mütterrente" auch noch in die Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen.
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    Warum haben wir in Zukunft vielleicht Probleme:

    - zu großer Niedriglohnsektor
    - Fremdleistungen der Rentenversicherung

    Wie können wir diese Probleme lösen?

    - höhere Besteuerung der "Sehr-Gut-Verdiener"
    - Erbschaftsteuerreform

    Wie können wir diese Probleme sicher nicht lösen?

    - durch private Vorsorge
    - mit der jetzigen politischen Elite

    Zur Information für Kundige:

    Herr Hagist hat bei Bernd Raffelhüschen promoviert(!),
    wurde dafür mit dem Friedrich-August-von-Hayek-Preis
    ausgezeichnet (!!) und erhielt den Walter-Eucken-Preis .

    Liberaler geht's nimmer.
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    Unmöglich Ihe Experte , wie soll eine Krankenschwester oder ein Dachdecker bis 70zig Jahre arbeiten ? Der Herr Professor kann das natürlich am Schreibtisch . Ich habe Rentenzeiten in Österreich und Deutschland, leider die meisten über 30 Jahre in D. Wäre ich die ganze Zeit in Ö gewesen würde ich doppelt soviel bekommen oder auch Aufstockung zur Mindestrente , das wäre mehr als ich jezt von D bekomme . Ich habe 3 Kinder groß gezogen und immer gearbeitet , meine Rente ist der HOHN. In Europa wird zum Teil das Rentenalter gesenkt und in D erhöht ! Unglaublich !
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    Die Sache wäre ganz einfach:
    - Alle zahlen ein
    - Rente wird, wie bei Beamten durch Steuern finanziert. Grund: Immer Weniger erwirtschaften jedes Jahr ein höheres Bruttoinlandsprodukt. Die Geldwerte, die erwirtschaftet werden, müssten nur gerechter verteilt werden. Schon wäre das Problem gelöst. Mehr dazu bei Volker Pispers: Die Rentenlüge
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    Ziel muss es sein in mehreren Schritten langsam aus dem Generationenvertrag rauszukommen. Jeder muss auf ein Konto, auf das er erst mit 65 Zugriff hat selbst einzahlen, dieser Betrag wird gleich vom Gehalt abgezogen. Das Geld wird dann anteilsweise mit einer zu erwartenden Lebenserwartung von 100 Jahren ausgezahl Und dies gilt für alle: Selbstständige, Künstler und Beamte. Wer nichts einzahlt hat halt nichts, bzw bekommen diese Leute die Reste derjenigen, die vor dem erreichen des Rentenalters versterben oder das Konto nicht aufbrauchen können. Besonders bedacht werden Leute, die wegen der Kinder zu Hause geblieben sind (Hausfrauen und -männer) und in Deutschland geboren sind. Ist dieses System sozial..nein, aber gerecht. Ein Tier das nicht jagt hat ja auch nichts zu fressen
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    Beamte und Selbständige sollten auch einzahlen- sie sind ein Teil des Sozialsystems aber benehmen sich hierantisozial. Das von Experten ausgerufene "gewachsene System" wurde stets von Besserverdienern zu deren eigenen Gunsten gebildet!!! Man muss auch an die kleinen, arbeitenden Leute denken- sonst ist dies auch antisozial!
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    In Österreich und der Schweiz werden auch Kapitaleinkommen herangezogen.
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    Herr Bogdahn, bitte sprechen Sie doch endlich das Thema "Beamte" an. Dieser Personenkreis ist privilegiert und zahlt nichts!! Das ist ein Skandal !
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    Warum muss man ausgerechnent einen INSM-Ökonomen einladen? Diese INSM gehört zu den übelsten marktradikalen oder "neoliberalen" Organistationen, die wir in Deutschland haben. Wieder und wieder die selben hohlen Vokabeln von "Sachverstand", der am Ende immer dafür sorgt, daß Reichen in die Taschen gewirtschaftet wird.
    Soll doch der Herr Professor mal einen harten Job machen und dann bis 70 Jahre arbeiten. Unfassbar, dieses immer gleiche dumme Ökonomen-Geschwätz.
    Ich finde, Unternehmer haben bei dem Thema nix mitzureden.
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    Professor Christian Hagist repräsentiert genau das Problem. Politik und andere etablierte Kräfte (wie "Junge Unternehmer") weigern sich, die Systemgrundlagen zu verändern. Wir heute produzieren pro Kopf heute ca. 20% mehr als noch vor 25 Jahren. Es gibt keinen Grund warum irgendwer weniger Rente bekommten soll als damals. Die Basis ist schmäler geworden, da die Lohnquote von über 70% auf 62% gesunken ist. Dafür sind die Einkommen aus Kapitalerträgen massiv gestiegen. Deswegen müssen z.B.
    die z.B. Kapitalerträge mit in die Rentenbasis einbezogen werden. Dann wäre das alles kein Problem - wir produzerien genug und würden auch noch Wirtschaftswachstum obendrauf bekommen, da Rentner das Geld auch ausgeben würden.
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    In einigen südamerikanischen Ländern wurde das Rentensystem vom umlage- in ein kapitalgedecktes reformiert. Die auch uns prophezeiten qualitativen und quantitativen Verbesserungen für den Einzelnen und die Volkswirtschaft haben sich laut Untersuchungen nicht erfüllt.
    Unserem historisch bewährten Umlagesystem wird bewusst die Finanzierungsbasis geschmälert. So zahlen nur Sozialversicherunspflichte und deren Arbeitgeber ein. Andere Einkommensarten bleiben außen vor. Die Lohnquote der Gesamteinkommen sinkt aber gesamtgesellschaftlich!! Gleichzeitig werden aber allgemeine Staatsaufgaben der versicherungsfremden Leistungen (ca.58-93Mrd. € je Jahr) aus ihr entnommen. Vom ursprünglich geplanten Drei Generationenvertrag nach dem Schreiber-Plan wurde leider nur ein Zwei Generationenvertrag verwirklicht. Kinderlose und Nichtbeitragszahler profitieren auf Kosten der erwerbsfähigen Elterngeneration.
    Meine Lösung wäre die Verbreiterung der Finanzierungsbasis durch Einbeziehung aller Vermögens-und Einkommensarten, Förderung selbstgenutzten Wohneigentums, Mitarbeiterbeteiligung an ihren Unternehmenserfolg durch zu entwickelnde Teilhabermodelle, angemessenes Lohnniveau zur Bildung von Altersrücklagemöglichkeit sowie planbare Lebensarbeitszeitmodelle mit arbeitnehmerfreundlichem Arbeitsrecht.
    Mich befremdet die oft einseitig risikoreiche und privatwirtschaftsfreundliche Haltung von hochdotierten Professoren (öffentlicher Dienst), die von der Ausbildung bis zur Pensionierung am meisten aus Solidarsystemen profitieren.
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    Private Vorsorge ist Unsinn

    Die problematischen und zu niedrigen Renten erhalten Menschen, die zeitlebens zu wenig Geld zum Leben haben und nicht in der Lage sind, davon Geld für eine spätere Rente abzuzweigen
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    Ich muss dem Professor entscheiden widersprechen, wenn er meint, die Rentenversicherung könne nicht revolutionär geändert werden. Sie wurde nämlich schon mehrfach revolutionär geändert. Sie war früher teilweise kapitalgedeckt, Adenauer kassierte dann den Kapitalstock um die Bundeswehr zu finanzieren. Sie war drüher getrennt in Arbeiter- und Angestelltenversicherung, die beiden wurde zusammengelegt. Bauern, Selbständige Schneidermeister die nie einen Pfennig Beiträge gezahlt (Geklebt) hatten bekamen dann später aus sozialen Gründen Rente. Die GKV sollte eigentlich sicherer sein als die privaten kapitalgedeckten Lösungen, denn da wäre ein Großteil dieser privaten Altersvorsorge für Ärzte und Apotheker weggewesen, wenn die Hypobank nicht mit Stuergelfdern gerettet worden wäre.
    Der Staat plündert die Rentenkassen dadurch, daß er immer mehr Leuten Leistungen zuspricht, die nie einen Pfennig eingezahlt haben. Die Breamtenmutter bekommt ihre Mütterrente, obwohl der Sohn keine Beiträge zahlt. Der Staat zahlt zwar Zuschüsse zum Etat der Rentenversicherung, aber nicht in ausreichender Höhe, um alle von ihm zu verantwortenden versicherungsfremden Leistungen auszugleichen.
    Suchen sie mal nach "Jährliche versicherungsfremde Leistungen seit 1957 - Teufel-Tabelle"

    Mein Lösungsvorschlag: Auflösung des Apparats der gesetzlichen Rentenversicherung, dafür Zahlung von Pension an jedermann. Vorteil: keine bzw. keinen nennenswerten eigenen Beiträge zur Altersversorgung freut die Anspruchsberechtigten, kein Rentner würde den Bezug einer Pension verweigern.
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    Sehr geehrter Herr Bogdan, wie soll denn bitte schön von einer neoliberalen Organisation eine alternative zum jetzigen Rentensystem kommen, die aus der Altersarmut führt???
    Es ist so billig, die Verantwortung auf die Gewerkschaften abzuschieben, aber gleichzeitig nicht zu erwähnen, dass immer mehr Betriebe Tarifflucht begehen, untertariflich bezahlen.
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    Mich wundert, dass immer noch die Erwerbsarbeit als das non plus ultra gesehen wird. Ob Rente, oder Resourcen es geht immer noch nach dem uraltem Prinzip, den Markt zu bedienen zur Gewinnoptimierung, der Wettbewerb auf Teufel komm raus. Als 70 jährige meine ich, es muss eine viel grundsätzlichere Debatte über das zukünftige Leben in unserem Land, in Europa und der gesamten Welt. Wie wollen die zukünftigen Generationen wirklich leben, wie sind ihre Werte, Vorstellungen etc.
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    Viele Menschen verdienen Mindestlohn. Sie können nichts/ fast nichts zurücklegen und würden 48 % Ihres Gehaltes bekommen. Das wird nicht reichen. Also läuft es auf Sozialhilfe hinaus. Das ist unwürdig im Alter. Die Rücklagen für den Ruhestand schrumpfen immer mehr, weil sie kaum verzinst sind. Die durch Fonds aufgestockte Rente funktioniert also auch nicht. Das System muss verändert werden.
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    Junge Leute müsste man warnen vor bestimmten Berufen,die auch mit 45 Jahren keine gute Rente bringen.
    Wir haben vorgesorgt,dann hat die Kommune Strassenneubau beschlossen,wir mussten Zahlen.Meine Rente liegt nun auf der Strasse.
    Und wenn mein Mann mit 50 noch umschulen müsste,wäre grauenvoll.
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    Guten Tag, ja ich finde schon das wir mit Augenwischerei ruhig gestellt werden. Ich komme aus einem Geburtenstarkem Jahrgang 1973er, ich muss jetzt schon bis 67 arbeiten und weis nicht ob mein Jahrgang nicht nochmal hochgeschraubt wird. Ich habe Verkauf im Einzelhandel gelernt, wissen Sie wie anstrengend solch ein Job mittlerweilen ist? Es ist undenkbar da bis 67 zu arbeiten, geschweige noch länger! Ich bin leider jetzt schon nicht mehr in der Lage Vollzeit noch Teilzeit zu arbeiten weil mich der ganze Stress Krank gemacht hat. Jetzt Schlag ich mich mit austragen von Tageszeitungen durch und ohne meinen Mann nicht fähig allein Leben zu können und muss dazu sagen das mein Mann beim Staat als Arbeiter angestellt ist und wir gerade so um die Runden kommen weil der Staat seine Arbeiter auch nicht besonders gut bezahlt. Da ich aber eine Krankheit habe die nicht offiziell anerkannt ist aber wohl bekannt ist und da auch immer mehr Menschen davon betroffen sind frag ich mich , wie soll es da weiter gehen? Ich werde so gut wie fast keine Rente bekommen, weil solche Menschen wie ich nicht ins System passen. Tageszeitungen austragen findet immer noch als 450,- Job statt, trotzdem der Staat immer irgendwie und irgendwo mitmischen muss. Ich werde definitiv einmal von der Altersarmut betroffen sein, weil es keinen Job gibt der einen Menschen wie mich der so massiv gesundheitliche Einschränkungen hat einstellen wird.
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    Die Auswahl des Experten ist eine Zumutung: Als INSM-Ökonom ein lupenreiner Neoliberaler, der als Einstiegssatz spricht, dass wir glücklich sein müssen, länger arbeiten zu dürfen. Das reicht eigentlich zum Ausschalten. Als eine Hörerin gute Reformen anregt, die ihm nicht passen, spricht er vom "gewachsenen System" das so wohl nicht reformierbar ist. Keine Sternstunde des Tagesgesprächs.
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    Die Bundesregierung ermuntert zu höheren Tarifabschlüssen. Höhere Löhne sind auch aus Gründen der Angleichung der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Eurozone ohnehin angesagt.– Abbau des Niedriglohnsektors, Ausbau des Anteils sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverträge– Tatsächliche Erhöhung des Renteneintrittsalters in Richtung 64 und 65 Jahre durch Verbesserung der Chancen Älterer."Die bisherige Behauptung, der Beitragssatz werde durch Einführung der Privatvorsorge festgehalten, ist ja ein glatter Betrug, eine Lüge, auf die Medien wie auch die betroffene Öffentlichkeit hereingefallen sind."
    von Verbesserungsvorschläge: bearbeitet von tagesgespraech 6/8/2018 10:42:31 AM
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    Die Lohnzurückhaltung der Unternehmen in den letzten Jahrzehnten hat dazu geführt, dass auch die Rentenbeitragszahlungen absolut nur marginal gewachsen sind. Wenn junge Menschen ihr Leben lang schlecht verdienen, obwohl Unternehmen Rekordgewinne einfahren, können sie natürlich auch keine höheren Beitragseingänge erwarten. Da hilft auch keine Arbeit bis 75.
    Dass die "junge Rentenkommision" auf Grund ihrer Nähe zu "jungen Unternehmern" und der INSM das naturgemäß anders sieht, überrascht doch niemanden.
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    In der Rentenkommission sitzen Menschen, die nicht von der gesetzlichen Rente abhängig sind!
    Mit dem Gehalt einer Pflegekraft und bei den hohen Lebenskosten in den dt. Großstädten ist es kaum noch möglich, mit Familie, noch privat vorsorgen zu könnn.
    Das ganze Gefasel von Renditen regt mich furchtbar auf!
    Gerade diese Renditen werden, wie viele andere Einkommensformen, nicht zur gesetzlichen Rente herangezogen!!!
    Alle Einkommensarten, Einnahmen aus Mieten, Börsenspekulation, Selbstständige, Politikerdiäten, ... gehören zur gesetzlichen Rente herangezogen.
    Das ergäbe erst mal einen hören Durchschnitt.
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    Ich kanns nicht mehr hören.
    Rente ---Gerechtigkeit--- lachhaft.
    Nur mal ein paar Gedanken. Derzeit Wahlgeschenke an die 20 Mio Rentner mit utopischen Steigerungen. Private vorsorge nur eine Gelddruckmaschine für Versicherungen.
    Z.B.Riester muss ich nach Rentenbeginn mehr über 30 Jahre leben um meineinbezahltes Geld rauszubekommen
    Muss also 100 Jahre alt werden. Ein witz. Wiedervereinigung!!!

    Und dann die Beamte(Z.B.Bundesbeamte Mindestpension1600Euro (Google).. Wenn ich mir die durschnittspensionen der Beamten anschaue wird mir schlecht.

    Stoppt endlich das Geldverschicken ins Ausland.

    Bildet endlich Rücklagen z.B.für Die Beamten und auch für die Rentner.!! nicht immer gleich alles verteilen.
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    Nicht wir lügen uns in dieTasche - die Politik hat uns angelogen und die großen Konzerne verhalten sich unsozial.
    Die Problematik mit der Rente begann mit der wirklich hirnlosen Wiedervereinigung, was lediglich der Befriedigung der Kohl'schen Psychoneurosen diente. Damals hatte ein Herr Weigl (auch wenn ich kein Unions-Fan bin) vor dem Kohl'schen Prozess gewarnt, wurde aber zugunsten seiner Herrlichkeit Helmut Kohl mundtod gemacht, so wie später auch ein Herr Lafontaine durch seine Herrlichkeit Gerhard Schröder.
    Wie soll die wundersame Vermehrung eines Volkes bei gleichzeitiger Reduzierung der Beschäftigungsrate eine Rentenhöhe aufrecht erhalten werden.
    Dann gibt es da die großen Konzerne, die ihre Steuern in Ländern entrichten, in denen der Steuersatz möglichst niedrig ist, nicht dort, wo sie ihre Umsätze generieren. Würden wir all diese Steuern einziehen, dann könnten wir nicht nur die Rente unserer Bürger sicher finanzieren, wir könnten auch unser Pflege- und Erziehungskräfte gerecht bezahlen.
    Wir werden seit Jahrenbelogen und betrogen. Mit Demokratie und Gleichberechtigung hat das nichts mehr zu tun. Das Ergebnis sehen wir den sehr nachdenklich machenden Rechtrucken, die gerade weltweit in der Politiklandschaft stattfinden.
    Interessanterweise erfolgt seitens der angeblich demokratischen Politik keine vernünftige Reaktion - ganz im Gegenteil, sie rückt sogar selbst nach rechts, was der Schwachsinn schlechthin ist!
    Und das was der Anrufer gerade erzählt über die Privatversicherungen ist genau das Problem. Vielen Dank her Schröder. Ihr Schärfchen ist im Trockenen und als Putinfreund können sie im Notfall ja auch nach Tschetschenien auswandern.
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    Diskutiert man in öffentlicher Runde das Thema Renten, dann fällt das Beispiel vom Dachdecker der eben nicht mehr kann usw. Das ist grundsätzlich richtig, aber so leicht lösbar das man dem einbringenden Diskutanten unterstellen darf, er hat sich nie wirklich mit dieser Thematik befasst. Diese sinnlose Neudiskussion raubt uns jedes mal einen erheblichen Zeitanteil.

    Daher möchte ich die Lösung mal breiter unter die Leute bringen.
    "Dachdecker" steht stellvertretend für auch für andere Knochenjobs

    Nun stellen wir uns eine Dachdeckerfirma vor. Da gibt es außer dem Chef ein paar Bürodamen die noch nie aufs Dach gestiegen sind, ein paar Hilfskräfte ohne dachdeckerischen Fachverstand und meist mit Arbeiten wie der Materialab- und Anfahrt beschäftigt und dann gibt es eben auch diesen berühmten Dachdeckerfacharbeiter der grundsätzlich nur bei über 30° im Schatten oder unter 10°minus auf Dächern mit mindestens 45° Schräge arbeitet.

    Ich will damit sagen, die Berufsausübung in einer Dachdeckerfirma ist nicht durchgehend mit exorbitanter Belastung gleichzusetzen, sondern es trifft den einen oder anderen Mitarbeiter ganz speziell.
    Wir haben doch auch in der Lohnabrechnung kein Problem, Sonntag- Feiertags- Schmutz- oder irgendwelche wie auch immer genannten Zuschläge abzurechnen!
    Warum also machen wir dann nicht einen Dachdeckerzuschlag, der dann bezahlt wird wenn wirklich eine außergewöhnliche Arbeitsbelastung auftritt? Der bezahlt aber nicht ausbezahlt wird, sondern auf sein Rentenkonto fliest.

    Ein wertfreies Beispiel:
    Macht der Dachdecker eine erschwerte Arbeit, dann bekommt ein einen Zuschlag von sagen wir 1,-€.
    Dieser Zuschlag wird aber nicht mit dem Lohn ausbezahlt, sondern fliest auf das gesetzliche Rentenkonto, d.h. im Klartext es sammeln sich dort zusätzliche Renten-€ an. Beim Malocher mehr, beim Gelegenheitsdachdecker weniger, kurzum es spiegelt sich eine Gerechtigkeit wieder.
    Irgendwann kommt für jeden Dachdecker individuell die Zeit wo er nicht mehr kann oder können will und ihn interessieren dann nicht die 67 oder gar Schäubles 70 Jahre, sondern der Blick auf sein Rentenkonto ob er sich einen Abgang leisten kann.
    Einfacher und gerechter geht es wohl kaum!

    Wie hoch solch ein Zuschlag sinnvoll wäre und ob dieser nach Schwierigkeitsgraden unterschiedlich ausgestaltet wird, da sollen sich die Tarifpartner und Fachverbände profilieren.

    Mußte einfach mal laut gesagt werden von
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    Tickende Zeitbombe. Mit der CDU nicht lösbar. Und ein Studiogast, der das Problem offenbar gar nicht richtig versteht.
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    Wie sollen denn die vielen Menschen, die im Nieriglohnsektor arbeiten, wechselnde Arbeitgeber wegen befristeten Arbeitsverträgen haben oder in der Leiharbeit oder in Werkvertragsarbeit stecken, soviel durch ihre Beiträge Rentenpunkte erwerben, dass es irgenwann in der Rente mal reicht?
    Für diese Gruppe wäre die private Rentenvorsorge wichtig, aber wenn mann im Erwerbsleben schon seine Fixkosten und Lebenshaltungskosten tragen kann, kann man diese Vorsorge nicht leisten.
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    Wann wird denn derzeit in der Bundeswehr pensioniert? Soviel ich weiß werden untere Dienstgrade schon ab 50 in Rente geschickt. Hier wird also der körperliche Verschleiß komischerweise schon berücksichtigt.
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    Digitalisierung macht nicht nur die Arbeit leichter sondern kostet auch Arbeitsplätze.
    Warum benutzt man nicht den Soli für die Renzenversicherung.
    Der ehemaligen DDR müsste nicht mehr Unterstützt werden .
    Und was mich noch mehr aufregt ist, wir sollen später in Rente gehen . Da blockieren die Alten die Arbeitsplätze für die Jugend . Wie soll da Geld in die Kassen kommen . Ich bin 58 Jahre
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    Was ist mit den Jungen Menschen die es nicht bis 67 schaffen sondern beispielsweise mit 40 krank werden und nicht mehr in die Arbeit vermittelbar sind weil sie keine 40 Std. arbeiten können ? Sollen sie Ihr ganzes Leben lang Allmosen erhalten ?
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    Die Rente gehört komplett reformiert... Jeder muss einzahlen. Und es ist möglich! Das Argument dass die babyboomer generation auf die Barrikaden gehen würde ist Quatsch und so zu beweisen: Papa, Mama, eure Kinder Wollen später nicht in die altersarmut! Steckt ein bisschen zurück und eure Kinder und enkel werden es euch danken Und noch was: warum sitzen in diesem Gremium nur jung Unternehmer?? Also diejenigen, die die Rente am ars* vorbei gehen kann ??
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    Sehr geehrter Herr Bogdan, ich warte noch immer die Frage, wie man vom Mindestlohn, selbst bei Vollzeit, noch Geld in die private Rentenvorsorge gesteckt werden kann.
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  • Ist schon erstaunlich dass zum Thema Rente lädt man solche Leute ein. Es ist einseitig wie hier berichtet wird. Es kommt überhaupt keine Gegenstimme von einem Ökonomen aus einem Lager das nicht den Banken und Arbeitgebern nahstehen. Es geht um die privatisierung der staatlichen Renteneinsprüchen.
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    Wir haben ein riesiges Potential an jungen Menschen , bei denen unsere Regierung alles tut um die vom Arbeitsmarkt und von qualifizierten Ausbildungen ABZUHALTEN, nämlich die FLÜCHTLINGE, die schon hier sind. Sie könnten ein Teil der Lösung des Generationenproblems sein.....
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    Ich bin weit davon entfernt bspw. den Beamten ihre 70% der letzten Bezüge (neidisch) zu missgönnen (das unterstellen mir nur die üblichen Verdächtigen, etwas einfach gestrickten Linken-Phobiker), es geht mit vielmehr um "gleiches Recht für alle" ...
    Auch Sie sollten m. M. n. konstatieren, dass es politisch gewollt ist, wie gut bzw. schlecht es dem Großteil der Bevölkerung im Alter gehen soll ...
    Kein Arbeitnehmer finanziert irgend einen Rentner, sondern die Renten werden aus der laufenden Wertschöpfung einer Volkswirtschaft bezahlt, und da die Arbeitsproduktivität steigt, und auch der Reichtum der Gesellschaft, können die Renten auch künftig leicht finanziert werden. Denn die Höhe der Rente ist keine Frage der Biologie, sondern ist eine Frage der Politik, nämlich wie wird dieser wahrscheinlich auch weiter wachsende gesellschaftliche Reichtum bei uns, auf die verschiedenen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen verteilt? [vgl.: Prof. Dr. Christoph Butterwegge]
    Es sollte m. E. eben nicht möglich sein, dass sich bestimmte Gruppen (Beamte, Politiker, Medien etc.) mit einem Parallelsystem aus der ursprünglich angedachten "Solidargemeinschaft" ausklinken können, zumal dann nicht, wenn sie selbst durch Steuern und Gebühren der Allgemeinheit alimentiert werden ...

    MfG
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    Mich stört immer, daß Leute die nie eine Rente beziehen werden, über das Thema beraten. Genau so wie der heutige Studiogast, der später eine Pension beziehen wird.
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    Der Ruf nach privater Vorsorge ist völliger Unsinn: Die Menschen, die eine zu niedrige Rente haben, sind meistens froh, mit ihrem Gehalt überhaupt über die Runden zu kommen und sind nicht in der Lage, für private Vorsorge Geld für eine Rente abzuzweigen.
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