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Teilzeit - Gleitzeit - Freizeit: Passt Ihre Arbeitszeit zu Ihrem Leben?

Was ist Ihre Meinung?

  • Struck spricht locker von "mehr arbeiten als man muss" & unterschlägt die vielen Teilzeitarbeitsverhältnisse in der Wissenschaft, in denen unbezahlt Vollzeit gearbeitet wird! Als Arbeitswissenschaftler äußerst bedenklich!
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  • Bei uns im Büro hatten wir nie eine Stechuhr.
    Aber an der Tür hing ein Schild :
    "Die Mitarbeiter, die morgens zu spät kommen, werden gebeten , sich ganz rechts zu halten, damit sie nicht mit denen zusammenstoßen, die abends früher gehen."
    Diese Regelung reichte völlig aus, um größtmögliche Pünktlichkeit zu gewährleisten.
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  • kann diese firma nicht noch einen physiker brauchen?
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  • Ich habe einige Jahre Teilzeit gemacht, um andere Ambitionen zu verwirklichen.
    Ich würde es nicht mehr machen, es sei denn, man hat einen sehr fairen Chef.

    Bei mir war es so, dass diese halbe Arbeitszeit z.B. ein Jahr einfach auf 5 Tage verteilt wurde. Damit war man natürlich viel flexibler einsetzbar als bei Vollzeit.

    De facto war es dann gar keine richtige Teilzeit mehr.

    Ich hätte natürlich dagegen klagen können, und würde es vielleicht aus heutiger Sicht aus machen.
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  • ich arbeite in der Pflege - in einer Oase der Pflege - könnte man sagen. ich betreue / assistiere Klienten mit körperlicher Behinderung. Je nach Behinderung gibt es dort Schichten bis zu 24 Stunden. Diese sind zwar körperlich anstrengend, dafür habe ich dann aber mein Wochenpensum in 48 Stunden runtergerissen und habe den Rest der Woche frei. Ich bin heilfroh, raus aus dem (gefühlten) Hamsterrad Klinikbetrieb zu sein, obwohl ich hier weniger verdiene. Doch stellte sich dort bei mir recht schnell das Gefühl ein, dass ich nur noch für den Job lebe. Hier ist die W-L-Balance wesentlich besser. Eigentlich schade, denn es wäre auch anders möglich. In Österreich gibt es bsw. Stationen auf denen 12 Stunden-Schichten gefahren werden. Das hat den Vorteil, dass bei einer Wochenarbeitszeit von π x Daumen 48 Stunden, anstelle von 5 Tagen bei einer 8 Stunden Schicht, man nur 4 Tage / Woche arbeitet und 3 freie Tage / Woche hat, was bei einem so kräftezerrendem Job wie Krankenpfleger gerade im Hinblick auf Burnout extrem wichtig ist.
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  • Arbeite seit 30 Jahren bei einem großen Bayerischem Automobilhersteller in Zweischichtbetrieb. Bedingt durch das Pendeln von täglich 3 Stunden besteht mein normaler Wochenarbeitstag nur aus Arbeiten, pendeln und schlafen. Freizeit pro Tag nur noch 4 Stunden. Hobbys, Familie, das Leben verschiebt sich auf das Wochenende und dem Urlaub.
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  • Also bei uns haben sie fraktionierte Bereitschaftszeiten eingeführt, das sind 8 Stunden pro Woche, aber die Tätigkeitszeit darf trotzdem nicht mehr als die Vollarbeitszeit sein: Das heißt also 43 Wochenstunden, davon 8 Bereitschaftstsunden, die max zu 50% mit tätigkeit gefüllt sein dürfen, macht also insgesamt wieder 39 Wochenstunden Tätigkeit. Nur haben die genau gewusst, dass bei unserem Auftragsvolumen dann die ganze Bereitschaftszeit auch durchgearbeitet wird und so haben sie 4 Stunden pro Woche unbezahlte Arbeit rausgeschunden.
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  • Ich finde, man sollte mal grundsätzlich darüber nachdenken, ob Wirtschaft & Industrie unsere Gesellschaften derart massiv dominiern darf, daß man regelrecht drum betteln muss, Zeit für seine Familie zu haben. Wie wir von Jahr zu jahr deutlicher sehen, sind Wirtschadft, Industrie und Geldkreisläufe zerstörerisch für unsere Erde und ihre Bewohnbarkeit. Lernen wir mehr von Naturvöllern, in denen es keine Industrie gab und gibt.
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  • Entfremdung: Das hat schon Karl Marx thematisiert. Wäre man in der modernen Arbeitswelt nicht vom ursprünglichen Arbeitssinn entfremdet, könnte man sich die ganzen Diskussionen ersparen. Bei Naturvölkern genügen ca 2 Stunden "Arbeit" pro Tag, um den Lebensunterhalt, also Nahrung, Kleidung, Wohnung zu sichern. Den Rest des Tages haben sie für soziale Kontakte, Familie, Spiritualität und Vergnügen zur Verfügung. Sie brauchen auch keinen Staat, der sie verwaltet. Sie leben frei nach den ursprünglichsten Bedürfnissen des Menschen.
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  • Es wundert mich kaum, dass sich hier nur positive Beispiele am Telefon melden, diese Menschen haben ja Zeit :)
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  • Ich bin Kinderkrankenschwester und habe mehr als 10 Jahre in diesem Beruf auf einer Kinderintensivstation in München gearbeitet. Ich habe mit Vollzeit gestartet und dann später wegen der Kinder (jetzt 7,4 und 2) auf Teilzeit reduziert. Der Schichtdienst und die ständige Sonn- und Feiertagsarbeit war aber auf Dauer mit der Familie nicht mehr tragbar und so habe ich parallel zur Arbeit und Familie im Selbststudium das Abitur nachgeholt und anschließend ebenfalls parallel zu Familie und Arbeit Wirtschaftspsychologie im Fernstudium studiert.

    Ich sehe bei Freundinnen und Bekannten dass es meist relativ unproblematisch ist, von einem bestehenden Vollzeitjob die Arbeitszeit zu reduzieren und in Teilzeit zu gehen. Dies habe ich in der Klinik auch selbst so erlebt.

    Nun jedoch suche ich in meinem neuen Berufsfeld eine Anstellung im Personalmanagementbereich und erfahre, dass es nahezu unmöglich ist, im Einstieg bei einem neuen Arbeitgeber an eine Teilzeitstelle zu kommen. Ich suche schon seit fast einem Jahr ....

    Frauen und vor allem Mütter in meinem Umfeld nehme ich als sehr belastungsfähig und hoch arbeitswillig wahr. Oft sogar leistungsbereiter als manche Männer. Diese Arbeitnehmerinnen leisten überdurchschnittliche Arbeit, wenn die Arbeitszeitgestaltung zum Privatleben passt. Das wirkt sich dann positiv auf die Motivation der Arbeitnehmerinnen, deren Arbeitsergebnis und letztlich auf den Unternehmenserfolg aus. - Win-Win.

    Leider leichter gesagt, als getan.
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  • Die Vorschläge der Gewerkschaften und mancher Professoren mit ihren selbstgefertigten Studien bringt die Gesellschaft dazu, immer weniger Bereitschaft zu zeigen für langes und schweres Arbeiten. Die Gesellschaft wird durch solche Beiträges Ihres Stodiogastes und diverser Forderungen der Gewerkschaften zusehends verweichlicht. Ich bin selbstständiger Schreinermeister und habe eine kleine Firma ohne Angestellte. Damit es halbwegs umgeht, muss ich minimum 70 Stunden die Woche arbeiten, meistens sind es 80-90 Stunden, in Ausnahmefällen fast 100! Meine Frau geht, damit es finanziell umgeht, auch noch 20 Std. die Woche arbeiten und zieht unseren Sohn (7 Jahre) groß. Die "Vollarbeitszeit" eines BMW- oder Audimitarbeiter der IG Metall wäre für mich ein glatter Halbtagsjob!! Meiner Meinung nach wird zu viel auf viel zu hohem Niveau gejammert und geweint....
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  • Geht bitte nicht immer der Forderungen der Gewerkschaften nach, die die Leute dazu nur animieren, immer weniger zu arbeiten. Fragt lieber mal selbstständige Handwerker mit Kleinstfirmen!
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  • Es ist immer noch so,dass drei Jahre Berufsausstieg möglich ist,dann hat jede Frau Anspruch auf ihren Arbeitsplatz.
    Durch das neue Elterngeld,welches gut verdienende begünstigt un nur 1Jahr gezählt wird,ist dies hinfällig geworden.
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  • alle Beiträge zeigen, es kann nicht auf Aushandlung der
    arbeitnehmerinnen bleiben!!!!!!!!!!!!!!!!!! Gratuliere, dass die IG- Metall den ersten Schritt tut!!!!!!!!!!!!!
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