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Warum ist es so schwierig, gute Arbeitskräfte zu finden?

Was meinen Sie

    Weil die Unternehmen und Arbeitgeber die eierlegende Wollmilchsau möchten und möglichst wenig bezahlen wollen. Außerdem halte ich es für ein Gerücht, daß man wirklich so viel Schwierigkeiten bei der Suche hat, und wenn, dann ist das hausgemacht. Stichwort: Fast jeder zweite angebotenen Job ist befristet. Die Menschen brauchen aber Sicherheit für sich und ihre Familien, bzw. für eine Familiengründung.
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    wenn die Löhne inkl. der Mindestlohn so niedrig ist, dass die Gastarbeiter, die Ausfahrer, die ausländischen Pflegekräfte schon einen Bogen um Deutschland machen, muss man sich nicht wundern, wenn der Spargel am Feld ausschießt, die Pakete verspätet geliefert werden und der inkontinente Opa Pawelke halt 5 Stunden in nassen Unterhosen rumhockt.

    ganz einfach das Ganze : Ursache und Wirkung . Punkt.
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    Mag sein, dass es Regional und Branchen bezogen einen Fachkräftemangel gibt. Sicher gilt das auch umgekehrt, dass nämlich in bestimmten Regionen Fachkräfte vergeblich einen Arbeitsplatz suchen. Und was ist eigentlich mit den mindestens 2,5 Millionen Arbeitslosen? Wobei jeder doch weiß, dass bei den offiziellen Statistiken, ob bei der Arbeitslosenquote oder eben auch bei angeblich offenen Stellen gemogelt wird. Wenn es hierzulande wirklich zu wenige Fachkräfte gibt, dann liegt das sicher auch am Bildungssystem, inklusive der Berufsausbildung. Da sollte man ansetzten und nicht indem man billige Fachkräfte aus dem Ausland holt, die dort dann übrigens fehlen.
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    In meinem täglichen Umfeld bekomme ich mit dass im Handwerk dringend Leute gesucht werden. Nach meiner Meinung liegt es daran dass, gerade durch Politik und Medien, und ja auch B2 verbreitet, ein Schüler ohne Abitur und Studium nichts zählt. Dabei ist ein guter Geselle oder Meister genau so gut und wichtig wie ein Ingenieur oder Doktor. Gerade bei den Professoren habe ich oft das Gefühl, sie wissen viel und können nichts.
    Dann werden in den Medien auch sehr oft unproduktive Berufe hochgelobt, wir Schauspieler, Künstler, Tänzer, Philosophen usw. Wenn wir weiterkommen wollen muss das Handwerk, pflegende und pädagogische Berufe gefördert werden und im Gegenzug die Kunstsubvention zurückgefahren werden. Wer sich selbst verwirklichen will soll das auf eigene Kosten machen.
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    Warum finden die Unternehmen keine Mitarbeiter ??
    Gute Frage. Falsche Frage !!

    Die Unternehmen sollten sich mal eher fragen warum man heutzutage niemanden mehr mit geld ködern kann.
    Immer nur arbeiten und immer erreichbar sein und ständiges zuballern mit anforderungen macht die leute mürbe. ich hab für mich entschieden in teilzeit zu gehen obwohl ich weniger verdiene nur damit ich endlich wieder mehr zeit für mich und meine familie habe. Fachkräftemangel ist selbstgemacht !!. ich weis doch warum ich nimmer mag: man hört nur noch :: "Efizienzsteigerung, Produktionsoptimierung, Personalmanagement verbessern und Efektivitätserhöhung"
    mir wird ganz schlecht wenn ich von der geschäftsleitung das gefühl vermittelt bekomme das ich nur noch ein kostenfaktor bin der maximal ausgenutzt werden muss.
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    Es fällt mir eher schwer zu glauben, dass die ´Fachkräfte´per so fehlen; viel leichter ist es , mir die farge zu stellen ( die ich an den zugeladenen Experten gerne weitergeben möchte) dass auf Grund des immens gestiegenen Erfolgsdrucks , den Fachkräften nicht die genügende Zeit gegeben ist, sich nach einer Spezialausbildung ( Uni, Fachhochschulen und oder Geselle/ Meister-Zeit) sich in die jeweiligen sehr konkreten Realitäten des Unternehmens einzuarbeiten ohne umgehend grossem Erfolgsdruck INNER-betrieblich ausgesetzt zu sein: die Frage also, welchen ethischen Standard Teambildung in einem Unternehmen hat, das Mangel beklagt, scheint mir mehr im Vordergrund zu stehen in Zeiten und Zeitgeistzeiten von ´hire & fire....
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    Nachfrage und Angebot regeln den Preis, das gilt auch am Arbeitsmarkt.
    Übrigens: Wenn eine Handwerker mit Frau und zwei oder drei Kinder unterm Strich von der Arge mehr bekommt als wenn er sich abschuftet braucht sich niemand zu wundern, wenn er das Faulenzen vorzieht.
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    Die Unternehmen machen es sich selbst schwer, die geeigneten Fachkräfte zu finden. Es sind wirklich mehr als ausreichend Fachkräfte vorhanden. Nur will die die Wirtschaft nicht, ich vermute mal wegen unüberwindbarer Arroganz!
    Alles, was jenseits der 50 ist, wird abgelehnt. Das musste ich vor einigen Jahren trotz exzellenter Qualifikation selbst erfahren.
    Beispiel: Stellen werden ausgeschrieben, ich bewerbe mich, erhalte trotz zusätzlicher Qualifikation über die Forderung hinaus eine Absage (teilweise mit haarsträubender Begründung: Qualifikation nicht erfüllt, noch besseren Kandidaten gefunden, etc. - lesen die eigentlich die Bewerbung oder nur das Geburtsdatum?). Nach etwa 4 Wochen sind diese Stellen erneut ausgeschrieben.
    Wenn ein Mangel an Arbeitskräften besteht, dann sollte sich das laut dem Gesetz von Angebot und Nachfrage auch im Gehalt (das von diesen, den neoliberalen Kapitalismus vertretenden, Damen und Herren stets ins Feld geführte Gesetz des sich selbst regelnden Marktes darf in diesem Fall natürlich nicht gelten) widerspiegeln - tut es aber nicht. Denn die Firmen wollen ihre Mitarbeiter/innen so gering wie möglich entlohnen, und das funktioniert nur mit jungen, unerfahrenen Arbeitskräften, oder solchen, die aus dem fernen Ausland kommen. Ähnliches hatte Schröder schon mal mit seiner Inder-Green Card versucht, nur wussten die halt, was sie sich wert sind.
    Ich halte diese Menschen mittlerweile für ein verlogenes Pack.
    Andererseits werden natürlich viele Berufe, die noch vor wenigen Jahren gerne erlernt wurden, als sehr unattracktiv, weil die Arbeitszeiten unangenehm sind, weil die Bezahlung oder das Image nicht passen. Nur ein plackatives Beispiel: wer absolviert schon gern eine Bäckerlehre, wenn ihm/ihr nicht klar ist, ob es diesen Beruf bzw. seinen Arbeitgeber in naher Zukunft überhaupt noch geben wird, weil viele kleinere Betriebe durch großindustrielle Organisationen niedergemetzelt werden - denn es geht nicht mehr um das Produkt, sondern nur noch um den Profit!
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    Sicher eine komplexe Angelegenheit.
    Ein Aspekt (so die Erfahrung in meinem Umfeld): Können die so gesuchten "Fachkräfte" von ihren Löhnen leben, heiraten, eine Familie gründen und gegebenenfalls Kinder haben? Dies unter dem Aspekt der Mietkosten etc.
    Klar; der Bauernsohn, der zuhause lebt und ernährt wird (und nichts von seinem Lohn abgeben muss), wird mit 1500 Euro netto zufrieden sein; Taschengeld für ihn, mit dem er seinen BMW auch noch finanzieren kann. Eine junge Frau, die etwa in München 1200 bis 1400 Euro bekommt (Die muss sie erst einmal erhalten), steht etwas 'blöd' da ...
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    Das Anspruchsdenken der Arbeitgeber ist gestiegen, nicht aber die Löhne, und das Arbeitsklima ist auch nicht gerade dazu angetan, morgens mit Freude zur Arbeit zu gehen.
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    als selbständiger Unternehmer bin ich der Meinung, dass es dafür 3 Gründe gibt:

    33% zu schlechte Bezahlung der Unternehmen

    33% hoffnungslose Überregulierung in der EU und besonders in Deutschland

    33% Ergebnis einer 50 Jahre langen langsamen schleichenden und zersetzenden Kapitalismus- und Leistungsgesellschaftskritik der sogenannten "68er". Jeder, vor allem Jüngere, sucht daher inzwischen den gutbezahlten Traumjob ohne viel Verantwortung und ohne zu viel Stress damit zu haben ...
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    Es hat wohl mit dem

    a) Einkommen/Lohn
    b) "Ansehen", Image
    c) Arbeitsplatzsicherheit
    d) körperlicher Beanspruchung
    e) fehlende Lobby der Arbeitnehmer

    zu tun.

    Noch zwei Anmerkungen:

    1. Lehrervertreter, Polizei-Gewerkschafter, etc. sind immer wieder in den Medien (TV, Radio, präsent). Arbeitnehmervertreter oder Arbeitnehmer aus dem Zimmerer- oder Malerbereich sehe ich da nie.
    2. Handwerker müssen ihren Lohn im "Wettbewerb verdienen". Für andere Arbeitnehmer werden "Stellen geschaffen" für die das wettbewerbliche Prinzip nicht gilt.
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    Ich glaube, die Leute haben es glüklicher Weise erkannt, daß es nichts bringt, immer der beste sein zu müssen und daß die Prioritäten für ein erfülltes Leben nicht in der Akkumulation von Geld und materiellen Gütern liegen.
    In diesem Wettlaufen, das allgemein herrscht, sehen viele
    einfach keinen Sinn mehr. Vielleicht sollte die Politik mal darüber nachdenken wie man dem ganzen einleuchtenden Sinn verleien könnte. Wundre mich auch sehr, daß von den Philosophen dazu kaum Aussagen kommen.
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    Die Münze hat wie immer 2 Seiten. Seit Jahren höre ich dass es einen Fachkräftemangel gibt. Von der anderen Seite kann ich berichten. Ich bin 54 Jahre, langjährige Berufserfahrung im Projektmanagement und einem MBA. Wenn ich mich bewerbe bekomme ich hauptsächlich Absagen. Bei großen Konzernen brauche ich mich gar nicht bewerben, da es nur Absagen gibt. Kleine Firmen sind hier flexibler. Von Zeitzeitarbeit brauche ich gar nicht reden.

    Mein Appell an die Firmen: flexible Arbeitszeiten auch möglich machen und Arbeitnehmer über 50 Jahren auch einstellen. Vielleicht muss die Qualifikation nicht immer 100% übereinstimmen!!
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    Hallo Studiogast, das kommt nicht vor, das ist die Regel! Wo bitte leben sie? Hinter welchem Schreibtisch und in welchem Elfenbeinturm verstecken sie sich? Natürlich, wenn man sich in den Kreisen bewegt, in denen sie sich bewegen, hat man natürlich keine Probleme, denn da muss man sich nicht bewerben, da werden die Jobs "verschenkt"!
    So viel heiße Luft, es ist unfassbar!
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    Fachkräftemangel in München? Das wäre wohl kein Problem, wenn es Wohnungen gäbe. Wenn aber der Lohn für die Miete draufgeht, arbeite ich doch lieber dort, wo die Mieten noch bezahlbar sind.
    Bäcker?
    Handwerksbäcker arbeiten nachts, und haben scharfe Konkurrenz durch Teiglinge aus der Ukraine, die hier dann in Backshops oder beim Discounter fertiggebacken werden. Außerdem gibts die Brotfabriken, 500g geschnitten Brot für 59ct. Bei meinem Bäcker zahle ich für einen 500g Laib 1.85€, für das Kilo 2.95€. Und natürlich findet sich kaum jemand, der eine kleine Bäckerei weiterführt, das Risiko ist zu hoch, die Immobilienwerte sprechen eher dafür, was anderes als Bäckerei zu machen, Wohnungen bauen, Büroflächen..
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    Anmerkung zur laufenden Diskussion:
    Problem für viele Unternehmen mit älteren Arbeitnehmern in Deutschland ist nicht deren Alter, Leistungsfähigkeit oder Preis/Lohn, sondern deren hoher Risikostatus im deutschen Arbeitsrecht.

    oder anders gesagt, mit dem falschen älteren Arbeitnehmer kannst du dir in Deutschland richtig schwierige Probleme ins Unternehmen holen, die du so schnell nicht mehr los bekommst.
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    Warum es so schwierig ist, Arbeitskräfte zu finden?

    Weil man sie nicht anständig bezahlen will.
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    Bevor alle zu lamentieren anfangen, möchte ich einmal unsere Landrätin zitieren: "Schuld am Fachkräftemangel sind wir selber. Wir haben keine Kinder gewollt." (Die Landrätin gehört übrigens der SPD an.
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    Wenn ich in große Betriebe nur über die Zeitarbeit kommen kann und wenn ich trotz Lehre oder Studium nach 2 Jahren in der Zeitarbeit nur als Hilfskraft gelte läuft etwas verkehrt
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    Warum sind eigentlich 4 Millionen Menschen arbeitslos?

    Beispiel Post: Einem Paketfahrer wird heutzutage der Versicherungsschutz entsagt, sobald er eine bestimmte Uhrzeit überschritten hat und noch unterwegs ist. Es gibt aber kein gesetz, das es der Post verbietet, ihm mehr Pakete aufzuladen, als er in der vorgesehenen Zeit abliefern kann.

    Wer bitte soll freiwillig so einen Job machen?
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    die Fachkräfte die heute fehlen, hat man gestern nicht asgebildet!!!
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    Unternehmen brauchen dringend Softwareprogrammierer, aber akzeptieren nur mit Deutschkenntnissen, englisch reicht nicht angeblich nicht.
    Ausländische Entwickler mit englisch werden von nicht mehr als 5% der Unternehmen akzeptiert, egal wie viel Erfahrung der Spezialist hat.
    Durch die Versessenheit auf Sprachkenntnisse verlieren die Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit.
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    Vielleicht möchten die Eltern ihre Kinder nicht rund um die Uhr fremdbetreuen lassen!
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    Ich selbst bin gelernter Kaufmann im Einzelhandel und war danach 10 Jahre in der Gastronomie im Ausland. Seit dem ich hier in Deutschland zurück bin bekomme ich weder in dem einen noch in der Gastronomie im hotel einen Job. In den Supermärkten nehmen sie scheinbar keine deutschen Mitarbeiter mehr, denn da hab ich nur Absagen bekommen und sehe gkglehzeitig nur ausländische Angestellte, also wo konköndann deutsche arbeiten?
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    Da gab's mal eine Doku über zwei arbeitslose Spanier, die hier in Deutschland gut bezahlte Arbeit gefunden hatten, arbeitsseitig war alles optimal. Die verließen Deutschland aber wieder fluchtartig, da sie das Gefühl hatten in einem toten Land zu sein.
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    Jeder Betrieb, der gut bezahlt, findet so viele Fachkräfte, wie er braucht.
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    Leiharbeit, Subunternehmer usw. Entrechten Arbeitnehmer.
    6 Monate Probezeit , um zügig Arbeitnehmer auszutauschen, man darf nicht Krank werden, man darf nicht widersprechen , man soll für zwei Arbeiten, Überstunden , Schicht und Wochenendarbeit , wo ist da die Attraktivität ? Gesungheits Schädigend , und alles für wenig Geld und wenig Rechte
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    Die Chefs vergessen das Prinzip der freien Marktwirtschaft und des Wettbewerbs. Dabei ist es so simpel:

    Wenn eine Firma gute Leute braucht, muß sie nur mehr bezahlen als die Konkurrenz.
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    Vor 20 Jahren habe ich als qualifizierte Bäckerei und Konditorei Fachverkäuferin 19,80 DM verdient, natürlich gab es Sonn- und Feiertagszuschläge... Meine Wohnung (35qm) kostete 350 DM warm. Heute könnte ich meinen Lebensunterhalt mit diesem Beruf nicht mehr bestreiten.
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    Seit über zwei Jahren versuche ich (63 Jahre, hochqualifiziert mit Hochschulabschluss und langjähriger, erfolgreicher Erfahrung als Grafik-Designer) eine neue Anstellung zu bekommen, erhalte aber nur Absagen auf meine Bewerbungen.
    Meine Meinung und meine Erfahrungen dazu sind, dass Arbeitgeber nur junge Menschen einstellen wollen, die wenig Kosten verursachen und leicht zu führen sind. Erfahrung, Leistungsbereitschaft und Können zählen als Einstellungsqualifikation nicht mehr. Laut Politik sollen Arbeitnehmer in Zukunft bis zum Alter von 70 Jahren arbeiten... Wenn man aber mit 63 Jahren bereits keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr hat, was macht Deuschland dann mit den vielen älteren Arbeitnehmern, die davon abhängig sind, ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu müssen.
    P.M. München
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    Es geht um die Lohnhöhe.
    Aber nicht nur um die "absolute" Höhe.

    Wichtig sind schon die "Vergleichslöhne".
    Wenn der Handwerker statt 2.400 netto bekommt und auf 3.000 netto erhöht wird, ist ihm (z.B. auf dem Mietmarkt) nicht geholfen, wenn die anderen alle auch jeweils 25 % mehr bekommen.
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    Angesicht der mangelnden beruflichen Qualifikation vieler Arbeitssuchender muss in Fortbildung und Umschulungen investiert werden. Stattdessen bieten die Arbeitsämter nach wie vor durchweg sinnlose Maßnahmen wie Bewerbungstrainings, Coaching etc. an.
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    Helmut Schmidt hat im Interview mit Sandra Maischberger gesagt: "Wenn die Industrie Fachkräfte haben will, dann soll sie welche ausbilden." Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Selbst hochqualifizierte Bewerber werden abgelehnt, wenn sie eine kleinere Weiterbildung brauchen würden. "Die Industrie" im Sinn von Helmut Schmidts Aussage schmorotzt lieber an staatlichen zuschüssen und zahlt sein Rot-Grün 1998 viel zu wenige Steuern. Unsere Bundesregierung ist unfähig, die Bundesregierungen sei 1998 waren vollkommen unfähig, die Zukunft konstruktiv zu gestalten.Wer braucht solche unfähigen Leute in der Politik? Helmut Schmidt hatte jedenfals ein viel besseres Niveau und war auch nicht so inkompetent, wie die Wortführer in der "modernen SPD" oder der "modernen CDU"...
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    Leider sind viel zu viele Unternehmen zu unfexibel bei der Bewerberauswahl, vorallem bei Studierten. Es wird X mit Y und Z gesucht, und ein Bewerber der X mit Y bietet und „nur“ W fällt durch das Raster. Viel zu wenig Unternehmen wollen die „Gefahr“ eingehen, das sich ein Mitarbeiter entwickel kann und mit der Aufgabe wächst.
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    Ich kann es nicht mehr hören: Ich z.B. werde durchgehend als "überqualifiziert" eingestuft und habe schon massenweise Bewerbungen ohne jegliche Reaktion zurück erhalten, weil ich zwei Fachwirte - mit meinem Hobby (Musik) sogar drei - Fachwirte habe. Was bedeutet das? Die Unternehmen (z.B. mein Chef) wollen nichts bzw. zu wenig zahlen und viele nicht mehr fest anstellen: Viele sind aus den Tarifverträgen ausgestiegen und kochen ihr eigenes Dumpinglohn-Befristungs-Süppchen. Mein Chef weigert sich - trotz Vorschriften der Versicherungswirtschaft - mir eine Fortbildung zukommen zu lassen, weil er Angst hat, mir mehr zahlen zu müssen. Mittlerweile sind wir in einer Art modernen Sklavenhalterei (Schichtsysteme, Dauererreichbarkeit, einer arbeitet für zwei, usw.) angelangt, wenn ich die Gesamt-Situation so anschaue. Arbeitgeber sitzen auf einem hohen Ross und sehen nicht, dass die meisten Arbeitnehmer sich einbringen wollen: Aber entweder, sie nutzen diese dann aus oder sehen nicht, dass man sich auch in anderen Gebieten einarbeiten kann.
    Mein Fazit: Unternehmer, auch Ihr werdet beurteilt!!!!!
    Unterschätzt das nicht.
    Zudem wird den jungen Menschen bei der Berufswahl eingeredet, wie viele Akademiker doch gebraucht werden und dann stehen sie als missbrauchte Praktikanten auf der Straße. So entsteht ein Ungleichgewicht. Handwerk hat eigentlich goldenen Boden. Es soll auch mal gesehen werden, dass Handwerker bei sich selbst in Haus und Hof fachmännisch Hand anlegen können.
    Der Staat zahlt fleißig an Aufstocker und stützt damit das Handeln der Unternehmen, die jammern und jammern und jammern.
    Die Liste der Fehlentwicklungen würde hier den Rahmen sprengen. Ihr Studiogast zitiert Statistiken: Dabei ist zu bedenken, dass man nur der Statistik trauen kann, die man selbst gefälscht hat!
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    Ausländische IT-Fachkräfte, programmierer bekommen statt 70.000-80.000 Jahresbrutto, wie Deutsche, nur 45-50.000.

    Das reicht bei der hohen Abgabenlast von 40% nicht aus. Die ukrainischen webdeveloper werden hier nicht für ein Ei und appAp arbeiten.
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    Irgendwie ist es ein Hamsterrad. Zum einen wollen wir weniger arbeiten (35 Std-Woche) und mehr verdienen. Das heißt aber auch dass wir mehr zahlen müssen für Dienstleistungen und Waren aus Deutschland. Das Problem ist nicht nur der Bundesregierung in die Schuhe zu schieben.
    Mir als Selbstständiger fällt es immer mehr auf, dass viele Arbeitnehmer, selbst nach mehreren Berufsjahren, sich nicht mit ihrtem Berufsfeld auskennen. Hier geht man nur arbeiten, damit man das vereinbarte Geld am Monatsende erhält. Vom Geld verdienen kann man bei sehr vielen Angestellten und Arbeitern nicht mehr sprechen!!!
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    Ein eklatanter Fachkräftemangel besteht in der Politik. Lauter Juristen, die nicht imstande sind, Gesetze zu verabschieden, die nicht entweder vom Verfassungsgericht gestoppt werden, oder Abmahnwälre in Lohn und Brot bringen, selbst wenn man den Mustertext vom Justizministerium verwendet. Pofalla als Bahnmanager, der Aufsichtsrat von BER zeigt das ganze Disaster. Indische Programmierer gibts auch in verschiedenen Qualitätsstufen, und garantiert ohne Loyalität zum Arbeitgeber. Statt indischer programmierer sollten wir indische Politiker einstellen, die sind billiger, und haben dafür gesorgt, daß es soviele indische Programmierer gibt, das brauchen wird doch.Unsere Politiker sorgen doch nur dafür, daß es viele Juristen, Steuerberater und versicherungsvertreter gibt.
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    unsere Politik ist zu teuer, stehen nicht für uns ein, und somit ist der Bruttolohn für Arbeitgeber oft sehr Hoch. Arbeitnehmer haben zu hohe Abgaben
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    ich stimme vielen Kommentaren der vielen Arbeitnehmer durchaus zu.

    es gibt aber auch umgekehrte Erfahrungen.
    Unternehmen, die trotz hohen Bezahlungsangeboten und vielen Extras in den Arbeitsbedingungen keine Leute mehr finden:

    Hauptablehnungsgrund der Bewerber: unattraktiver Standort
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    Der Afganische Asylbewerber wird in seiner Heimat mit Sicherheit dringender gebraucht als in Deutschland, dort kann er sich auch um seine Verwanden kümmern.
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    Ein dickes Lob für @ Hermann - stimmt genau: Der größte Fachkräftemangel besteht in der Politik. Wir werden leider oft von sehr unfähigen Darstellern regiert, die eigentlich für gar nichts zu gebrauchen sind. Besonders nicht für planvolles und intelligentes Vorgehen und eine konstruktive Gestaltung der wichtigen Zukunftsfragen.
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    Ich habe selbst erlebt das Handwerksberufe einfach zu schlecht bezahlt werden.Jeder Bürger kann im Internet nachlesen wie das Durchschnittseinkommen der einzelnen Berufsgruppen ist. das Handwerk liegt an letzter Stelle.Pflegeberufe z.B werden etwa 1000 Euro besser bezahlt. Die Leute wissen das und lernen lieber einen kaufm. Beruf oder gehen in die Industrie. Schade!
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    Ein großes Lob an die Anrufer dieser Sendung. Das beim Experten, der Problemen mit der richtigen Semmel seine Lebensqualität geschmälert sieht mein Tipp: weniger seuseln, mehr Emphatie für die Betroffenen einer irrationalen neoliberalen Dumpfpolitik.
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    Ich würde mir wünschen, dass die Begriffe genauer verwendet werden.
    FACHKRÄFTEmangel ist nicht der richtige Begriff für Bedienungen und KonditorHELFER.
    Das wird leider oft sehr schlampig durcheinendergeworfen.
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    Einheitliche Einkommen für alle, dann läuft das. Wir brauchen den Schreiner und die Putzfrau genau so wie den Anwalt und den Zahnarzt.
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    Ein Aspekt wurde noch nicht angesprochen was ist mit denen Menschen die zwar gut ausgebildet sind ... aber aufgrund einer Erkrankung oder Unfalls keine Vollzeitstelle mehr schaffen ? Die werden lieber in Harz4 gehalten
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    Ich habe ein fertiges Diplom in Wirtschaftsingenieurwesen und möchte weitere Praktika in unterschiedlichen Bereichen machen, um Klarheit zu bekommen wo ich genau hin möchte. Das ist wegen dem Kooperationsvertrag zwischen den Hochschulen und Firmen nicht möglich. Bei jeder ausgeschriebenen Praktiumsstelle steht als Voraussetzung, man muss ein eingetragener Student sein. Auch ein persönliches Gespräch mit einem Personalchef ergab, dass selbst freiwillige Praktika ohne Bezahlung nicht möglich sind. Was kann ich tun?
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    Sehr gut ist die Anruferin, die gerade gesprochen hat. Es geht in vielen Berufsbereichen ja auch um die Konkurrenz mit den EU-Billig-Verträglern aus Osteuropa.Das senkt das Lohnniveau drastisch und vernichtet jeden vernünftigen Rentenanspruch.Aber zunächst stellt sich die Frage: Wie soll ich von solchen Löhnen als Ortsansässiger meine Wohnung bezahlen?
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    wer geht heutzutage noch Freiwillig zur Arbeit ?
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    Eine Anregung für die Anruferin von eben (Frau Merkel) und alle anderen Frauen im Münchner Einzugsgebiet: es gibt "Power M" zum Wiedereintritt in den Beruf (nach Pausen wg. Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen), gefördert vom Bund und der Stadt München. Mit Kursen, Arbeitsangeboten etc. Man erhält 1/2 Jahr lang kontinuierlich Hilfen von sehr kompetenten Frauen!
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    Warum melden sich denn fast keine Unternehmer? Sind die wohl untergetaucht, weil sie sich ertappt fühlen? Manager, die Firmen an die Wand fahren, findet man genügend und schmeißt ihnen noch Millionen hinterher. Der Fisch stinkt vom Kopf her.
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    Wenn ich mir das alles so anhöre, war die gute alte Planwirtschaft doch gar nicht mal so schlecht. Oder?
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    Wenn ich bis 67 oder länger arbeiten muss - warum kann ich mich dann mit 40 nicht mehr umschulen lassen ?
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    Arbeitslosenzahlen und offenen Stellen von Juni 2007(2006) aus einem c'r-Artikel:

    Datenverarbeitungsfachleute ohne nähere Angabe
    628 (1242) Arbeitslose
    39 (151 offenen Stellen

    Systemanalytiker, Organisatoren
    1535 (2094)
    230 (276)
    Anwendungsprogrammierer
    2799
    (3818)
    781 (562)
    Systemprogrammierer
    2482
    (3526)
    1073 (1066)
    Rechenzentrumsfachleute
    7977 (11
    ˇ
    110)
    1071 (915)
    Vertriebsfachleute
    2337
    (2350)
    854 (419)
    Datenverarbeitungskaufleute
    5722
    (8217)
    1040 (1117)
    Informatiker
    6831 (10
    ˇ
    726)
    2337 (1519)
    andere
    1023
    (1236)
    197 (142)
    Datenverarbeitungsfachleute insgesamt
    31
    ˇ
    334 (44
    ˇ
    319)
    7622 (6167
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    Gutes Thema, gute Beiträge heute.
    Moderation auch gut.
    Der Experte ist für mich nicht immer so überzeugend.
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    Früher konnte man wenigstens noch "normal" leben von seinem Lohn. Heute sind sehr viele Branchen(Einzelhandel,Zeitarbeit......) nur noch mit Mindestlohn übersät. Für seine Familie oder Miete bleibt praktisch gar nichts mehr übrig. Die schönen Sätze"Ohne Fleiß......; wer Geld haben will soll arbeiten) funktionieren nicht mehr. Ich bin enttäuscht über Unternehmen und über die Wirtschaft und über die Politik. Arbeit lohnt sich nicht und bei der Rente bekommen sehr viele später Grundsicherung. So sieht es aus bei fast die hälfte. Die andere Hälfte bekommt von den Problem nicht viel mit.
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    Der Kapitalismus hat sich in den letzten gut 20 Jahren leider dergestalt entwickelt, daß die Situation GENAU so ist, wie sie ist!
    Solange Menschen leben, braucht es "Handwerk", auch "einfacheres" Handwerk, das KEIN Abi, wohl aber manuelles Geschick und "nichtakademische" Intelligenz brauchen.
    Die Handwerkerstunden kosten den "Besteller" mittlerweile so viel, daß zB meine Frau (selbstständig arbeitende Fachärztin mit diversen Spezialqualifikationen und über 20 Jahren Berufserfahrung) 2-4 Std arbeiten muß, um EINE Handwerkerstunde zu bezahlen!
    Beim die tatsächliche Arbeit leistenden Handwerker kommt davon allerdings nur ein Bruchteil an, aber deutlich jenseits des Mindestlohns.
    Der "Rest" ist Steuer und "Gewinn".
    Von den Steuern wiederum werden diejenigen, auch VOLLZEITBeschäftigten unterstützt, die so skandalös gering bezahlt werden, daß - auch bei "normalem" Lebensstil - am "Geldende" immer noch viel Monat "übrig" ist.
    Die SOGENANNTE, geringe Arbeitslosenquote ist demnach ein WITZ, da Millionen Angestellte von der Allgemeinheit (Steuern) WIRKLICH bezahlt werden, OBWOHL sie VOLLZEIT arbeiten.
    Vgl. "Zeitarbeit".
    Und je "prekärer" die Bezahlungsverhältnisse im "Massenbereich", desto höher die Spitzengehälter in diesen Unternehmen. Und DIE sind völlig "leistungsentkoppelt", siehe die Hölle der Gehälter der "Top-"Manager, die, teils sogar mit kriminellen Methoden, Milliardenschäden verursachen (wiederum AUSSCHLIESSLICH auf Kosten der Allgemeinheit = Steuerzahler!) und dann sogar noch eine Abfindung in Höhe der vollen Vertragslaufzeitgehälter PLUS BONI (!!!) ausgezahlt bekommen. Weil sie ja so "einzigartig" und anders auf dem weltweit konkurrierenden Sektor der "Spitzen-"Kräfte sonst nicht zu bekommen sind!
    Das ist LÄCHERLICH!
    Gleichzeitig zahlen genau diese "Herrschaften" praktisch keine Steuern,bzw konstruierenUnternehmensmodelle, die Steuern praktisch unter den UStSatz drücken.
    Und da muß nicht nach Panama/Cayman-Islands geschaut werden, solange in der EU Länder wie Niederlande, Luxemburg, Irland, Malta existeiren, "interne" Steueroasen!
    Gleichzeitig ist es natürlich schwierig, jemanden zu "Arbeit" anzuhalten, wenn der Hartz IV-Empfönger unwesentlich weniger hat, OHNE eine Stunde herumzubuckeln!
    Das soll keine Pauschalverurteilung speziell Langzeit-Arbeitsloser sein, kann aber nicht außer Acht bleiben.
    Auch da hat sich eine "Parallelgesellschaft" entwickelt, die teils sogar trickreich "mehr" Unterstützung abgreift und nebenbei "schwarz" noch ein paar Std kassiert.
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    Mindestlohn , warum gibt es keine Obergrenze ?
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    Alle die "Vorteile" der "Globalisierung" können natürlich auch nur von "globalisierten" Unternehmen voll ausgeschöpft und so das dt/europ Gemeinwesen ordentlich BETROGEN werden!
    Ein Klein-/Einzelunternehmer, der nur "vor Ort" leistet, hat da praktisch keine Chance
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    als Krankenpfleger mit einem langjährigem Interesse für IT wollte ich mich Mal für ein Studium bewerben - medizinische Informatik - die trulla aus der Personalabteilung bemängelte dann, dass ich ja nur 19.5 Wochenstunden arbeite und das zu wenig wäre, um durch die berufliche Qualifikationsschiene ins Studium zu kommen.. mein Gott, wie realitätsfern. ich hatte zu dem Zeitpunkt 350 Überstunden... ehrlich gesagt, für diese Bolognagrütze hab ich inzwischen kein Interesse mehr.
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    überakademisierung findet unteranderem auch statt
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