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Weihnachtsgeschenke per Mausklick: Was handeln wir uns damit ein?

Was meinen Sie?

    Ich kaufe grundsätzlich im Geschäft ein, informiere mich aber zuvor im Internet, um überhöhte Preise beim Kauf zu vermeiden. Es geht um Haptik, ich muss die Dinge, die ich kaufe, sehen und in die Hand nehmen. Da vermeide ich Fehlkäufe und musste auch noch nie etwas umtauschen. Die Paketboten tun mir von Herzen leid.
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    Nun auch hier das Thema Onlinehandel, lies: Amazon, hier am Beispiel Weihnachtsgeschenke.
    Wobei mir unklar ist: geht's um die Weihnachtsgeschenke oder geht's grundsätzlich um den Onlinehandel?
    Weihnachtsgeschenke: Seit über zwanzig Jahren gebe ich an Weihnacht keine zusätzliche Mark, Pardon: keinen Euro für Weihnachtsgeschenke etc. aus. Weihnachten kostet mich keinen Cent, wenn man von etlichen Bonifikationen bzw. Spenden absieht. Das geht von unserem Zeitungsmann über Spendenaktionen der Süddeutschen Zeitung, etc. ... bis zu unserem Tierheim. (Ich habe ein sehr gutes Auskommen und ich benötige für mein Leben sehr wenig, also ist es klar, dass ich helfe. Natürlich anonym.
    Aber die kapitalistische Konsumgesellschaft in Ihrer grotesken Zuspitzung des gigantischen Weihnachtsrummel und --geschäftes zu fördern. Nein!
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    Was ich vor Ort bekomme kaufe ich vor Ort. (Bücher etc)

    Wenn ich 30km oder mehr in den nächsten größeren Ort für etwas fahren muss, bestell ich es.

    Habe meine Geschenke allerdings schon ende November gekauft.
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    Meine Frau gefiel eine Uhr in einem Innenstadtkaufhaus für 149€.Daheim wollte sie mir diese Uhr im Internet zeigen und wir stellten fest das die selbe Uhr dort nur70,55 € kostete.Bei diesen Unterschied war schnell klar wo wir kauften!
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    Rechtzeitig überlegen, was man und wem man etwa schenken will. Weniger schenken, gar nichts schenken. Ich persönlich will nichts geschenkt haben.
    Früher habe ich immer Bücher geschenkt - das wollen junge Leute nicht mehr. Früher habe ich immer Bücher geschenkt bekommen. Jetzt stehe ich vor dem Problem: Wohin mit meiner Privatbibliothek?
    Onlinehandel ... das hat sich die Gesellschaft selbst eingebrockt.
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    ich kaufe leidenschaftlich gerne im I-net ein . wenn ich in ein geschäft gehe haben die meist nicht das da was ich suche und bekomme dann gesagt" wir können das für sie bestellen" -- danke - das kann ich selber und bekomms gebracht .. und für den lieferdienst, die sich abhetzen , hab ich auch immer ein paar euro als trinkgeld neben der tür liegen !!!!
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    Ich wohne parterre in einem 4-Etagenhaus mit 16 Wohnungen, und jeder Zusteller (UPS, DHL, Hermes) freut sich mich zu treffen. Der Mieter unterm Dach beschwert sich, daß seine Pakete bei mir abgegeben werden ;-)
    Seitdem das Lottolädchen in der Nachbarschaft die Räumlichkeiten des danebenliegenden Friseurgeschäfts übernommen hat, um als DHL-Filiale mehr Lagerkapazotät zu haben ist das DHL-Aufkommen bei mir zurückgegangen, der chronische Obline-Bestel im Haus, ein junges Pärchen, lässt jetzt lagern. Im Vorjahr bekam ich von denen für meine Dienstleistung eine Tafel überlagerte Schokolade, die junge Familie ims läßt mir ab und zu mal Sonntags von der Tochter einen teller mit selbstgebackenem Kuchen bringen.
    Spaß beiseite.
    In der Innenstadt gibts schon lange nur noch 1€-Shops, Handy-Geschäfte, Goldankauf, Backshops und leerstehende Geschäfte. Fachgeschäfte gibts kaum noch. das fing aber schon vor dem online-Hype an. Schließlich kriegt man ja 2x im Jahr bei ALDI&Konsorten das nötigste, man darf den termin halt nicht verpassen. Wo kauft man z.B. Wäscheklammern, Nähzeug?
    In der Wissenschaftsstadt Darmstadt schloß letztes Jahr die Hochschulbuchhandlung, damit gibt es keine der klassichen Buchhandlungen mehr, nur ein paar Fillialen von großen Ketten, und in Stadtteilen Stadtteilbuchhandlungen.
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    Zum Thema Umwelt!
    Was ist besser, ein Paketauto das 100 paar Schuhe in die Wohnungen bringt, oder 100 Leute sie mit ihrem Auto in die Stadt fahren?
    Ich denke die Antwort ist einfach!
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    Bevor ich etwa nach München fahre (Zeitaufwand, Umweltbelastung bzw. Bargeld, gegebenenfalls Parkplatz, Suchen nach speziellen Dingen und dann eben die meistens für den Endverbraucher überhöhten Preise ...) dann lieber Onlinehandel.
    Ich sehe hier allerdings das Problem, dass die örtlichen Händler nach und nach alle aufgeben.
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    Manuel aus Würzburg

    Hallo,

    Ich habe seid kurzem das Hobby der Modelleisenbahn für mich entdeckt. In Würzburg gibts hierzu noch einen Fachhandel, den ich gerne unterstütze und dessen Fachwissen ich sehr schätze.
    Natürlich bekäme ich online so ziemlich jeden Artikel
    Günstiger, aber gerade das ausprobieren, die detaillierte Ansicht sind unersätzlich. Und teilweise ist der Fachhandel da sogar günstiger bzw nur unwesentlich teurer.

    Andererseits nutze ich den Onlinehandel für mein 1:1 Hobby sehr gerne. Ich restauriere leichte LKW Oldtimer und wenn ich dazu bestimmte Kleinteile wie spezielle Schrauben, Glühbirnen etc. brauche, haben Fachhändler für diese, vergleichsweise geringen Beträge, wenig bis gar keine Lust sich zu bemühen.

    Dazu kommt, das ein gedruckter Katalog, den man in Händen hält einen Onlinekatalog nicht ersetzen kann, besonders wenn es um reichhaltige Sortimente geht. Da ist ein Online/Virtueller Katalog eine qual

    Grüße aus Würzburg

    Manuel Wagner
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    Jeder wie er mag, entsprechend seinen Möglichkeiten
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    Im Internet vorinformieren: über das Produkt + den Preis + die Artikel-Betellnummer + die Öffnungszeiten von dem Laden; eventuell telefonisch (oder gar persönlich) im Laden vorbestellt; die Buszeiten vom Stadtbus; Fußweg zur Bushaltestelle; (= bei Schnee + Matsch / bei Fahrradwetter mit dem Rad). Am Bushäuschen eine Bekannte getroffen & schöne Feiertage gewünscht. Im Innenstadt-Laden ein sehr nachhaltiges Gespräch mit der Verkäuferin gehabt. Mit freundlichem Gruß.
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    Ich will Service, darunter verstehe ich Lieferung in meine Wohnung, riesige Auswahl. Die Münchner Fußgängerzone ist am Wochenende verstopft mit den auf dem Land lebenden SVU-Fahrerinnen. So schnell sterben dort die Läden nicht aus. Die Läden von Amazon könnten vermutlich ja auch als Packstation dienen, somit muss ich dann auf andere Anbieter wechseln. Wann soll ich denn mit einer 50 Stundenwoche meine Einkäufe erledigen, wenn nicht bequem in der Bahn.
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    Bei uns fast totale Verweigerung von Onlinekäufen, totale Verweigerung von Käufen bei Amazon.
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    Da ich gehbehindert bin, habe ich dieses Jahr zum ersten mal Weihnachtsgeschenke im Internet bestellt, dadurch brauchte ich meinen Mann oder Freundinnen nicht um Hilfe bitten. Ich vermeide allerdings, aus besprochenen Gründen, bei Amazon einzukaufen. Aber das Bestellen hat mir in diesem Jahr sehr geholfen.
    Grüsse
    Nicola Delius
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    Diese völlig unreflektierte und unkritische Konsumiererei nach dem Motto: "Mein Bauch, lieber Bauch" geht vielfach auf Kosten z.B. der Umwelt ect. Es wäre schön wenn das mehr berücksichtigt werden würde.
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    was ist das denn für eine Sendung, der Umweltaspekt Verpackung, das zig Lieferfirmen mehrmals am Tag in die selbe Straße reinfahren wurde überhaupt nicht thematisiert
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    Mir erleichtert oder ermöglicht überhaupt erst das Internet in vollem Umfange eine gründliche Produktinformation unter Einbeziehung von Alternativen aus dem Marktumfeld sowie die Beobachtung der tendenziellen Preisentwicklung. Zudem ist es im Unterschied zum Einzelhandel bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich möglich, die Ware ein paar Tage zu Begutachten und gegebenfalles ohne Angabe von Gründen wieder zurückzuschicken. Das ist einerseits sehr kundenfreundlich.
    Ich schätze andererseits sehr die fachkundige Beratung des Einzelhandels, erlebe aber des öfteren einen verengten Blick des Personals nicht über seine Bezugsquellen hinaus. Mir erscheint der Einzelhandel alter Prägung als limitierender Flaschenhals. Ein internetaffiner und beratungsfreudiger! Einzelhändler erhält von mir den Zuspruch.
    Ob Kaufen, wo auch immer, das Weihnachten erst zu dem werden lässt, was es sein könnte, sollte jeder für sich selbst herausfinden.
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    Nur am Rande gestreift: Mittelzentren (in großen Dorfern und kleinen bis mittleren Städten werden veröden. Nicht nur wegen dem online-Handel - aber auch!
    Der online-Handel bietet riesige Vorteile, für diese sollte man aber auch entsprechend bezahlen müssen.
    Die Verödung der Klein- und Mittelzentren kann ja gewollt sein - aber wie sieht dann das Zukunftskonzept aus?
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    Was heißt keine Steuern zahlen?
    Mehrwertsteuer werden sie ja wohl zahlen und Gewerbesteuer fällt für Amazonstationen sicher auch an.

    Oder etwa nicht?
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