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Wie bewerten Sie Bewertungen im Netz?

Was meinen Sie?

  • das Review-system bei Amazon lese ich, wenn ich mich für einen bestimmten Artikel interessiere, gerne, weiß jedoch, dass sich auch dort Konkurrenten wie Verkäufer tummeln.
    Am besten sehe ich als Vorabinformation Testberichte, dann kommen die Reviews der vermeintlichen "Nutzer", den Vorzug vor all dem gebe ich jedoch der persönlichen (natürlich fundierten) Erfahrung eines Bekannten.

    Das größere Probleme empfinde ich - gerade beim Produktkauf - , dass ich im Einzelhandel, bsw bei den großen Elektronik-Ketten wie Mediamarkt, Saturn, Conrad,.. als versierter Käufer, mit meinem im Internet angelesenem Wissen oftmals mehr weiß, als der "Fach-Verkäufer" vor Ort, ( der weiß heutzutage gerade noch wo im Markt die Ware zu finden ist und ansatzweise was sie tun sollte .. ) weshalb auch diese als kompetente und vertrauensvolle Ratgeber - zumindest für mich - entfallen.
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  • Ich habe in meinem Leben neben ei paar positiven Bewertungen fünf negative geschrieben: 2x Zahnarzt, 1x Anwalt, 2x Restaurant. Sie sind alle fünf von Seiten des Seitenbetreibers auf Aufforderung des Bewerteten gelöscht worden. Jetzt gebe ich mich mit Bewertungen im Internet nicht mehr ab.
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  • Wir brauchen einen web-Personal-Ausweis! Mit einem solchen könnte man viele Probleme im Internet lösen, wowie auch glaubwürdige Bewertungsportale aufbauen, in denen jeder hinter seinen Aussagen stehen muss und zur Rechenschaft gezogen werden kann, aber auch unrechtmäßig gelöschte Bewertungen wieder einklagen kann.
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  • Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen! Das ist reinste Zeitverschwendung!
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  • Normalerweise gebe ich nur bei negativen Erfahrungen eine Bewertungen ab. Wenn alles zu meiner Zufriedenheit war, sehe ich keinen Grund mir die Mühe zu machen, eine positiven Beurteilung zu schreiben. Bei schlechten Erfahrungen jedoch will Ich meinen Ärger Luft machen, also Dampf ablassen. Wenn andere Nutzer dieser Bewertungsportale dies ähnlich handhaben, dann kann nur den negativen Bewertungen getraut werden. Positive Wertungen sind somit meist gekauft um ein Gleichgewicht herzustellen.
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  • Bei Technik nutze ich gern ausführliche Youtube-Reviews etc.

    Man muss sich halt der Schwächen der Bewertungssysteme bei Amazon und Co bewusst sein.
    Lese mir dort vor allem auch die geschriebenen Dinge durch, dort erfährt man (gerade bei den negativen Bewertungen meist mehr).

    So fand ich bei einem Fernsehr mal eine negative Bewertung vor (1 Stern), deren Kritik war, dass das Bild auf dem Kopf steht.
    (Bei diesem Modell konnte man das Bild im Optionsmenü drehen ...)
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  • Ich lese gerne Bewertungen im Netz, vor allem was Elektrogeräte betrifft. Die User haben ja schon durch den Kauf Erfahrungen gesammelt, seien sie positiv oder negativ.
    Auf Bewertungen in Urlaubsportalen gebe ich nichts, da diese meist sehr subjektiv sind. Da frage ich lieber Bekannte nach ihren Urlaubserfahrungen.
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  • Es ist zwar traurig, aber in der heutigen Zeit kann man eigentlich nur das glauben, was man mit eigenen Augen gesehen oder am eigenen Leib verspürt hat. Das fängt bei der Werbung an und hört mit Likes auf.
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  • Jameda.. ein auch mir als "Arztkunde" unliebsames Portal. Die Idee an sich wäre nicht schlecht, doch ich sehe es dort ähnlich wie bei den MDK-Bewertungen der Pflegeheime : alles 1,1-1,4 Bewertungen, die haargenau "nix" aussagen. Die für mich relevanten Kriterien sind teilweise nicht vorhanden, bsw. ob der Arzt den Leitlinien des "deutschen Netzwerks für evidenzbasierte Medizin" zuspricht, andersrum ob er"gekauft" ist - sprich welche fragwürdigen Medikamente er einem aufschwatzen möchte ( Cholesterinsenker bsw.) ,.. Auch interessiert es mich nicht, ob ich im Wartezimmer ausreichend "bespaßt" werde. ich brauche auch kein super schickes Designerinterieur - is mir wirklich total schnuppe, wenn ich mich todkrank zum Arzt geschleppt habe. Ehrlich gesagt von daher ist Jameda schon mal gut, den genau solche Praxen filtere ich raus, schließlich muss das ja auch alles bezahlt werden und der, der das bezahlt, bin ich - und in diesem Metier im ungünstigsten Fall mit meiner Gesundheit.
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  • So lange solche Kommentare anonym sind und sogar gekauft werden können, snd sie völlig wertlos. Der Medienexperte sollte sich mehr auf Mund-zu-Mund-Propaganda statt auf word of mouth verlassen... wenn ich einen guten Zahnarzt suche, frage ich im Freundeskreis und bei Ärzten. Portale, die Geld mit Meinungen verdienen, sind eine moderne Form von Erpressung.
    Fred Kipka
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  • Also der PöbelTon von dem Anrufer, der Bewertungen im I-Net ablehnt, ist voll daneben.
    Ich lass mir auch Empfehlungen geben, ob persönlich oder digital ist meine Sache.
    Nach meinem Umzug hab ich mir im I-Net Informationen über med. Praxen geholt & bin gut damit gefahren & hab auch selbst bewertet.
    Deppen gibt's halt überall!
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  • Während der letzten Weihnachtszeit habe ich bei unserem örtlichen Buchhändler, der zugleich auch einen Bücherversand betreibt, ausgeholfen, weil sie mit der Arbeit nicht mehr fertig wurden.
    Die Inhaberin sagte mir, daß sie für jedes Buch, das ich verpacke 3,50 € draufzahlen, aber das sei nötig, damit sie positive Bewertungen bekommen würden. Und die seien nötig, weil sie sonst bald ihren Laden zusperren müßte.

    In was für einer Welt leben wir denn?
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  • Zwei verschiedene Aspekte:
    – Zur ersten Hörerin, Ärztin mit negativen Fake-Bewertungen. Da muss es die Möglichkeit geben, aus einem Portal sich herausnehmen zu lassen.
    Dass sie eine Angestellte dafür arbeiten lassen soll, halte ich für unzumutbar. Und man darf auch nicht gezwungen werden, ein Geschäftsmodell von Google etc. zu unterstützen.

    – ich lese durchaus Bewertungen, und zwar von Hotels und bei Büchern.
    Bei Hotels fand ich oft interessante Hinweise.
    Bei Büchern sind das oft geradezu Rezensionen darunter.
    Sogar die - oft inhaltlich begründeten - kritischen Besprechungen sind manchmal eine Hilfe.
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  • Solange Firmen für gute Bewertungen bezahlen, ist das vergleichbar mit einer Lobbyarbeit in der Politik.
    Daher ist es zweifelhaft, wie objektiv diese Bewertungen sind.
    Ein Beispiel: Magnessium Mineralizer verspricht weiches Wasser. Allerdings wird die Wasserhärte durch Calcium- und Magnesiumcabonat verursacht.Der entsprechende Kommentarschreiber direkt angeschrieben, zeichnete sich nur durch Nichtswissen aus.
    von So lange man für gute Kommentare bezahlt wird, ist 1/24/2018 11:33:53 AM
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  • Ich kritisiere schon lange ein spezielles Evaluations system das die Qualität von Dozenten sichern soll. Das Problem dabei ist, man fasst die gesammelten Beurteilungen durch die Studenten selbst zusammen und gibt das als Kurzprotokoll ab. Kein Mensch überprüft das "Ergebnis".......
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  • Was ist das nur für eine traurige Welt, in der man z.B. sich nicht mehr mit den realen Menschen über einen Doc austauschen kann? Stattdessen begibt man sich in die Welt der Irrlichter-Sternchen im Web. Ich denke, die Möglichkeiten unseriöser Tricksereien bei Bewertungen kennen die meisten Bewertung-Jünger hoffentlich.
    Ich finde auch traurig, daß man z.B. bei kulinarischen Dingen eher den Sternchen traut anstatt dem eingenen Geschmack.
    Oder eigene Erfahrungen machen. Sternchen, suggerieren die uns nicht, daß die Welt vollkommen easy ist? So à la "ich kann alles konsumieren, was möglichst 5 Sternchen hat".

    Meine persönliche Meinung: Das Web kann ein Werkzeug sein, aber ich denke, es überfordert die Menschen, denn sie sind am Ende keine Maschinen. Ich sehe das Vertrauen ins Web als Vorstufe des Vertrauens in die heaufziehende, wie ich meine Bedrohung, selbstlernende Software (KI) und wirtschaften ohne Menschen mit den sogenannten dunklen Fabriken, Geister-Produktionsstätten.
    Ich glaube, die Bewerterei schafft auch sowas wie eine Art Online-Vorurteils-Unkultur. Hinzu eine seltsame Streitstimmung. Man muss sich ja nur Bewertungen und ihre Kommentierungen ansehen.
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  • Ich arbeite in einem Callcenter und werde daran gemessen, wie mich die Kunden bewerten. Die Kunden haben die Wahl , keine Bewertung abzugeben, oder entweder mit Ja (gut) und Nein (schlecht) zu antworten. Ich muss dazu sagen: Jedes Ja ist hart erkämpft, für jedes Nein muss ich mich gegenüber meinem Vorgesetzten rechtfertigen. Ich frage mich oft, ob den Menschen bewusst ist, was sie mit ihren Bewertungen auslösen können. Auch für mich hat das ganz konkrete, finanzielle Folgen.
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  • negative Bewertung und Androhung von Strafe -a) aus Sicht des Leistungserbringers:nicht empfehenswert ist wohl, mit einer negativen Bewertung zu drohen - ) aus Sicht des Kunden:Druck, eine negative Kritik zurückzuziehen, stellt wohl eine Nötigung dar. Sich dagegen zu wehren, ist allerdings sinnlos: "Hiervon dürften Sie jedoch letztlich wenig Nutzen haben, da zum einen wahrscheinlich ist, dass die Staatsanwaltschaft Sie auf den Privatklageweg verweisen würde, weil die Sache schlichtweg "nicht wichtig genug" ist; zum anderen dauert ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren sehr lange und in Ihrem Fall dürfte es vorrangig darum gehen, schnelle Maßnahmen zu ergreifen, um die Veröffentlichung der angekündigten Kommentierung zu verhindern."--auch sachliche Kritik ist eine Mutprobe - aber das ganze Leben ist halt ein Risiko
    von Martin Schön bearbeitet von tagesgespraech 1/24/2018 11:45:32 AM
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