liveblog

Liveblog

Liveblog Liveblog

Der multimediale Ticker mit Kommentarfunktion und Social-Media-Anbindung.

Wissen Sie woher Ihre Produkte kommen?

Was meinen Sie?

  • Vom weltweiten Freihandel profitieren nicht in erster Linie einzelne Länder, sondern die Eigentümer der größten Konzerne der Welt. In einer globalisierten Wirtschaft konzentriert sich das Kapital der Welt bei den Reichsten. Zu Verlierern der Globalisierung werden langfristig die ärmsten 99 Prozent der Weltbevölkerung. Die Globalisierung "funktioniert", weil die globalen Handelsrouten mit militärischen Mitteln "offengehalten" werden.
    Kommentar schreiben ()
  • Freihandelsabkommen begünstigen jene Ökonomien, die ihre Wirtschaft selbst vormals strikt protektionistisch gegen den Marktdruck abgeschottet entwickelten. Nun können sie sich nicht nur durch ihre strukturellen Vorteile am Markt behaupten, sondern versuchen den Markt nach ihren! Regeln zu ordnen, was die eigene Wirtschaft weiter stärken wird. Dies wird nur möglich sein, wenn die Ressourcen für eine dominierende Machtprojektion nachhaltig eingesetzt werden können. China ist dafür in den letzten Jahren das Paradebeispiel für eine gelungene prosperierende Entwicklung vom Entwicklungsland zur Wirtschaftssupermacht und kommenden Weltmacht mit weiterem Potential.
    Entlang der eifersüchtig überwachten globalen Wertschöpfungsketten spielen sich die kriegerischen Konflikte zwischen den Playern unserer Zeit ab.
    Das Machtzentrum gewinnt und die Peripherie verliert. Spieltheortisch gewinnt immer der strukturell mit den größeren Einsätzen...
    Kommentar schreiben ()
  • Natürlich weiß ich, woher meine Produkte kommen. Bei den Lebensmitteln achte ich auf die Herkunft, es gibt auch ein Land, dessen Produkte ich ganz und gar boykottiere.
    Bei Kleidung und Elektrogeräten ist mir meist klar, woher sie kommen, da brauche ich gar nicht erst das Label anschauen.
    Freihandel sehe ich kritisch, da nur wenige davon profitieren.
    Kommentar schreiben ()
  • Der Name "Freihandelsabkommen" ist falsch. Ohne Abkommen die den Handel regeln, also ohne Handelsabkommen, wird es ein ungeregelter freier Markt. Man mag Punkte an TTIP oder TISA kritisieren, die Gegner erreichen dadurch aber nur das Gegenteil dessen, was sie angeblich wollen. Regeln für die Märkte gibt es nur mit "Frei"Handelsabkommen.
    Kommentar schreiben ()
  • Egal, wie, wer mit wem etc.
    'Profiteure' sind vor allem Firmen, Investoren etc., nicht der Endverbraucher ... der ist bloß nützlicher Idiot in diesem Spielchen, geködert mit einem vermeintlichen Vorteil.
    Kommentar schreiben ()
  • Wissen Sie, woher Ihre Produkte kommen?
    ja, steht ja drauf ! ;-)
    Kommentar schreiben ()
  • Achim Bogdahn beginnt das Gespräch mit einem kleinen Versprecher:"In Davos wimmelt es von wichtigen MENSCHEN"
    Eigentlich müsste es heißen:"Von sich wichtig nehmenden MÄNNERN" -;)
    Kommentar schreiben ()
  • Es ist doch nur die Frage, wer konsumiert auf wessen Kosten? Wer bezahlt die Endrechnung?
    Kommentar schreiben ()
  • Die Ausgangsfrage rangiert auf dem Niveau: Welche Farbe hat eigentlich der Panzer, der da schießt?
    Kommentar schreiben ()
  • Die Aufteilung: hier guten Freihändler und da die bösen Protektionisten – das ist eine sehr schlichte Vereinfachung. Deutschland und die Freihändler haben sich einen rechtlichen Rahmen geschaffen, in dem sie auf aggressivste Weise Märkte dominieren können. Ob in Afrika, wo die Landwirtschaft in ganzen Regionen kaputt gemacht wird durch billigste EU-Angebote oder Importregulierungen und auch –verbote für Nahrungsmi ttel aus diesen Ländern. Die Freihändler sind die Profiteure und warum sollten sich alle Länder dies bieten lassen?
    Kommentar schreiben ()
  • mir ist es eigentlich egal wo die Waren herkommen, denn ich muss auf meinen Geldbeutel schauen. Aber bei Kartoffeln aus Ägypten geht mir der Spaß doch zu weit. Und kaufen aus der Region ist auch so ein Witz. Der Senf aus einer 10km entfernten Senffabrik ist dreimal so teuer wie anderer. Alles Nonsens.
    Kommentar schreiben ()
  • "Alle in Deutschland verkauften Waschmaschinen, egal welche Marke, kommen aus Polen" war die Antwort des Fachberaters eines großen Elektronik Fachmarkts,auf meine diesbezügliche Frage . Wenn jetzt die Chinesen den Europäischen Markt mit billigen Waschmaschinen flutet, wird die EU sicherlich auch mit Strafzöllen reagieren. Doch dann werden diese Strafmaßnahmen positiv in der Presse behandelt. Jetzt wo Trump dies macht ist selbstverständlich alles schlecht. Wenn Trump über Wasser laufen würde wäre die Schlagzeile:"Nicht mal schwimmen kann er"
    Kommentar schreiben ()
  • Immer wieder der Vorwurf an den Endverbraucher, nicht billig zu kaufen. Kurios, in dieser sogenannten Marktschaft schaut alles auf den Preis: der Produzent, der Verteiler, der Handel, die eigentlichen Profiteure ... Nur der Endverbraucher soll so tun, als wenn Geld für ihn keine Rolle spielt. Es ist grundsätzlich unklar, wie Preise zustande kommen. Wer sind die eigentlichen 'Gewinner'?
    BIO .... Verzeihung, kein 'Etikett' ist irreführender und verlogener (gemessen am moralischen Anspruch!) als dieses Etikett!
    Kommentar schreiben ()
  • Das Kilo Tomaten kostet übrigens teilweise 18 €. Wieso wird hier immer wieder der Kunde in Haft genommen. Wer also wenig Geld hat soll teure Waren kaufen, tolle Logik.
    Kommentar schreiben ()
  • Wäre das schön, wenn der so genannte Freihandel verschwinden würde. Die Erde würde nicht mehr mit eigentlich völlig überflüssigen Sachen wie Smartphones und/oder kurzlebigem Plunder à la eingebaute Obsoleszenz vermüllt. Weil das Zeug dann vielleicht endlich das kosten würde, was es eben kostet: Wirklich faire Arbeitslöhne und vor allem eingepreiste Umweltvernichtungskosten, wozu auch der unsinnige Transport über Weltmeere und mit Flugzeugen gehört.
    Kein Freihandel würde bedeuten, daß man sich auf's Wesentliche konzentrieren könnte, nämlich lediglich für den Selbsterhalt vor Ort zu produzieren. naturnäher leben könnte man dann auch.
    Ohne Freihandel würden unsere Politiker auch nicht mehr so stark Erfüllungsgehilfen sein müssen für Sozialpiraten-Unternehmer, die wahrscheinlich den billigsten Arbeitern noch nicht mal den Dreck unter'm Fingernagel gönnen. Denn nicht umsonst ziehen sich Viele aus China zurück, weil es in Indochina nun noch billiger geht.
    Handel und Geldgeschäfte sind der Untergang unserer Welt, insbesondere im Hinblick auf maßlose, rücksichtslose Verschwendung von Rohstoffen.
    Der Freihandel müsste eigentlich endgültig verschwinden, denn er ermöglicht es den Krämer- & Wechslerseelen sich den wahren Kosten zu entziehen oder gar Umweltstandards auszuweichen. Oder noch schlimmer, sie können sogar bei uns verbotene, weil schädliche Stoffe weiter herstellen – etwa für Brasilien immer noch Conterganhaltiges.
    Aber im Hinblick auf Trump: Der denk sicher nicht so, aber seine Idee der Handels-Abschottung könnte positive Auswirkungen haben.
    Grenzen im Handel bedeutet allerdings nicht, daß die Menschen sich nicht weiterhin begegnen können.
    Kommentar schreiben ()
  • Wir können uns all diese Produkte auch nur leisten, weil wir wissend die minderbezahlten Leistungen der Produzierenden akzeptieren. Wenn wir die Produktionsbedingungen und die Bezahlung in diesen Ländern auf den Stand unserer Zivilisation bringen würden, würden wir und diese Arbeiter sich die Produkte ebenso leisten können wie wir, oder eben ebenso nicht.
    Kommentar schreiben ()
  • Ich kann die Frage von Herrn Andreas Kick beantworten:
    1. Intensivieren der Nutzung eines Konsumgutes durch gemeinsame Nutzung.
    2. Verlängern der Nutzungsdauer durch Reparatur.
    3. Eigenproduktion: Vom Konsument zum Prosument
    Das sind einfachste Grundzüge einer Postwachstumsökonomie.
    Kommentar schreiben ()
  • Hallo,
    ich glaube, dass die Haltung "Jeder möchte alles so billig wie möglich" keineswegs jeder hat. In meinem Bekanntenkreis geben viele gerne mehr Geld aus, wenn sie dafür sicher sein können, woher die Lebensmittel oder Geräte kommen. Viele Leute möchten lieber einen kleineren Radius: weniger Transport- und Verpackungskosten. Das Zauberwort heißt: Selbermachen und Reparieren! Kein Fertigessen, das ist zu teuer, hat komische Inhaltsstoffe - wichtig ist: Einkaufen nach Saison: Wer im Januar Erdbeeren will, KANN nicht billig und nicht umweltgerecht handeln! Kleider so lange wie möglich tragen, nicht einfach nach einer Saison wegwerfen! Und: Wir brauchen nicht mit dem Finger auf anderen zeigen: Bayerische Bauern haben einen Rekord-Export von Milch nach China und Japan erzielt! Super - die Dollarzeichen regieren auch uns. Und: toll, welche Autos im morgendlichen Stau auf der Autobahn stehen: Vier Auspuffe, riesen Geschosse - Umweltschutz ist doch in Deutschland ein Witz - leider ein schlechter....
    Kommentar schreiben ()
  • Ich habe bei meiner Arbeit bei Discoutern, in Supermärkten, im Bio-handel, bei Bäckern mitbekommen, was allein alles weggeworfen. Das alles bezahlt der Käufer.
    Deswegen wohl nicht auf den Preis schauen .... ;-)
    Kommentar schreiben ()
  • Es geht doch nicht nur um Arbeitsplätze und Wohlstand. Es ist schlichtweg idiotisch, Waschmaschinen in China zu bauen und dann um die ganze Welt zu schiffen oder Äpfel aus Peru nach Deutschland, während wir unsere eigenen Äpfel nach Russland verkaufen. Das ganze ist doch nur ein weiterer perverser Auswuchs des kapitalistischen Wirtschaftssystems und es wird am Ende die Umwelt vernichten und die Völker in Kriege führen. Was ist dann der Arbeitsplatz oder der Wohlstand noch wert?

    Hier wird wieder der völlig falsche Ansatz diskutiert. Das Wirtschaftssystem muß grundlegend geändert werden, sonst sind alle anderen Maßnahmen vergeblich. Das weiß man jetzt schon seit 150 Jahren und seit 50 Jahren sehen wir uns mit den konkreten Auswirkungen konfrontiert, aber man will es einfach nicht kapieren.
    Kommentar schreiben ()
  • es gibt keinen Freihandel! in diesen Abkommen schützen sich Industrien der beigetretenen Länder. Und so lange alleinig der Preis das entscheidente Argument ist wird es nicht wirklich besser - was isr mit exteren Kosten die wir am Ende alle tragen - Ob Flugzeug oder Schiff hinten kommt Dreck raus den wir alle zahlen auch die Schnäpchenjäger
    von Freihandel - was das bedeutet sehen wir in Afrika 1/25/2018 11:35:03 AM
    Kommentar schreiben ()
  • Ich habe ein Smartphone von der Firma FAIRPHONE. Meine Jeans kaufe ich bei Manomama. Zwei tolle Beispiele von Firmen, die sich bemühen zu fairen Preisen seeeehr transparent zu produzieren. Davon sollte es mehr geben. Und Gemüse natürlich saisonal und regional, aber da muss man sich an die eigene Nase fassen und das ist zwar der kürzeste Weg aber der schwierigste ;-)
    Kommentar schreiben ()
  • Wer redet uns eigentlich ein, den ganzen Käse zu brauchen?
    Ich fahre ein 28 Jahre altes Auto, kaufe meine Designerklamotten und allernötigsten elektronischen Geräte gebraucht bei ebay und habe so genug Geld, Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs biologisch bzw. fairtrade zu kaufen. Geht doch!
    Kommentar schreiben ()
  • Schon amüsant hier : an der Fragestellung vorbei, gehen die Kommentatoren inzw. dazu über, sich selbst und ihr ach so nachhaltiges im privaten Handeln zu beweihräuchern.. is ja schön und gut - ändert aber nix daran, dass sich in vielen Märkten die Produktion schon längst von der Nachfrage verabschiedet hat - konnte man schon vor Jahren am Beispiel Hitparaden gut sehen, da wurde produziert , fleißig en grosse aufgekauft, um dann in Lagerhallen zu vertauben. Das gleiche kann man heutzutage auch hierzulande anhand der Autoverkaufszahlen sehen, die nun mit weißer Folie überall in maßen in der Gegend rumstehen.. Hauptsache die Rankings stimmen..
    Kommentar schreiben ()
  • Ich kann mir selbst mein Urteil bilden und selbst entscheiden.
    Ich brauche nicht die Bevormundung staatlicherseits oder von irgend welchen Wichtigtuern.

    Wir leben in einer Marktwirtschaft und das ist gut.
    Die Leute sollen souverän selbst entscheiden (dürfen).
    Kommentar schreiben ()
  • Ich kaufe Kleidung möglichst Second-Hand und schau sogar da auf die Etiketten was natürlich auch keine Garantie für nix is, aber die Nachhaltigkeit ist etwas besser. Bei Lebensmitteln bin ich mittlerweile mit dem Lesen der Verpackungsaufdrucke länger beschäftigt als mit dem Konsum und wäge ständig ab: Fair trade, Bio und regional (falls vorhanden), Bio und wenigstens in der EU produziert oder dann lieber konventionell und regional, usw. usw. usw. Also so richtig Spaß macht das teilweise nicht mehr...
    Kommentar schreiben ()
  • Für die Arbeiter in Mexiko ist es auf jedenfal positiv in einer VW Fabrik zu arbeiten. Dort sind die Löhne und Bedingungen auf jeden Fall besser als in anderen Mexikanischen Firmen
    Kommentar schreiben ()
  • Das eigentliche Problem ist die Ökonomisierung der Gesellschaft, was Fluch und Segen zugleich ist
    Kommentar schreiben ()
  • Diese Frau im Studio vertritt immer noch die absurde Idee des freien Marktes, welcher letztenendes alles zum Guten regeln wird. Die weiteren Zusammenhänge wie etwa begrenzte Resourcen blendet sie vollkommen aus. Durchhalteparolen gibt sie aus: Erst mal noch 50 Jahre lang zugucken, wie sich´s entwickelt.

    Warum lädt BR2 nicht mal Leute von Attac oder z.B. Frau Wagenknecht zu solchen Themen ein?
    Kommentar schreiben ()
  • Zurück zu regionalen und nationalen Wirtschaft, das ist das Gebot der Stunde.
    Vor 20 Jahren war es noch anders, aber die Entwicklung seither hat alles geändert.
    Kommentar schreiben ()
  • auf den Kanaren wird der Bananenanbau eu-subventioniert . Ein Kilo Bananen braucht 1000l Wasser zum wachsen. wer schon mal auf den Kanaren war und das Klima dort kennt, weiß, dass das selbst mit noch so viel Subventionen nicht wettbewerbsfähig ( geschweige denn sinnvoll ) sein kann. Deswegen habe ich auch noch nie in einem deutschen Supermarkt eine Banane von den Kanaren gesehen. Was könnte man anstelle dessen auf den Kanaren sonst noch alles anbauen ? aber nein, lieber eine Frucht, die dort absolut nicht hinpasst, dazu sogar noch den Wasserhaushalt der gesamten Insel negativ beeinflußt, anbauen... hauptsache nix am Status quo ändern, das wär ja mühsam.
    Kommentar schreiben ()
  • Wozu braucht man jetzt wieder eine neue "Bewegung"?
    Diese wird sich sowieso nicht durchsetzen.
    Kommentar schreiben ()
  • ich achte bei jedem Kauf darauf, woher die Waren kommen, Herstellungsmethoden (bio). - Aber 80% der Konsumenten achten kaum-gar nicht darauf.

    - Deswegen müßte man negative EXTERNE EFFEKTE einpreisen und NACHHALTIGE Produktion zur Norm machen.

    Zwei Maßnahmen dazu:
    1.) Produkte, die nicht nachweislich nach den nachhaltigen Bedingungen genügen (z.B. Bio, Mindestlöhne, keine Gewässerverschmutzung, ...), werden mit einer Ökosteuer beaufschlagt und damit so verteuerte, dass sie für Verbraucher ebenso teurer sind, wie faire, nachhaltig produzierte Produkte.

    2.) Transport zu realen preisen = mit den Externen Kosten (Klimagase, Lansschaftsvebrauch) (Flugbenzin zu besteuern)
    Kommentar schreiben ()
  • Ich habe vor Jahren eine Diskussion mit deutschen Winzern und Behördenvertretern verfolgt. Die Winzer waren der Meinung, man sollte Weine, die nach Deutschland eingeführt werden (aus Frankreich, Italien, Spanien usw.) mit Zöllen belegen, um den Absatz deutschen Weind zu fördern. Der Beamte entsetzt: Überlegen Sie mal, was dann mit deutschen Autos, Maschinen etc. passiert. Wir sind die Exportnation schlechthin! Im Prinzip geht es meiner Meinung anch immer darum, eigene, nationale Interessen durchsetzen zu wollen und andere zurückzudrängen. Geradezu obszön. Die globalen Folgen können wir ja unschwer beobachten.
    Kommentar schreiben ()
  • Wer Protektionistisch handelt, gehört zu den Verlierern?
    Nein, definitiv nicht. Wer legt das größte protektionistische Verhalten an den Tag? CHINA!
    Ich kann mir aus China per Post Elektronikbauteile schicken lassen zu billigeren VERSANDKOSTEN als die, die ich von einem deutschen Elektronikdistributor berechnet bekomme. Da gelten wohl noch die alten Postverträge auf Gegenseitigkeit, nach denen die Auslandspost im Inland gratis befördert wird.
    Mein Telefunken-Fernseher von der türkischen Firma Vestel ist made in Korea, mein Samsung-TV ist made in Ungarn, meine Samsung-Waschmaschine stammt nicht aus koreanischer Produktion, die neue Steierung, die ich für 90€ Ersatzteilkosten selbst einbaute stank nach made in China. Der ganze Karton stank... Mein PC ist made in Augsburg..
    Man sollte es mit der Gloablisierung nicht übertreiben. Wo wir übertrieben haben ist bei der Privatisiserung: Weswegen sollte die Deutsche Bundesbahn marode Strukturen in England sanieren? Und weswegen exportieren wir Wohnungen mit all ihren steuerlichen Vorteilen? Die steuerlichen Vorteile sind in Ordnung, schließlich werden Steuern auf güter letztendlich vom Käufer bezahlt, das ist bei Wohnungen nicht der Käufer der Wohnung, sondern der Mieter.
    Aber wenn früher Immobilien als Altersversorgung für einheimische Selbstöndige dienten, gehören sie heute anonymen Firmen in Dänemark, di Schlafplätze zu Wuchermieten an zugezogene Osteuropäer vermieten, sie gehören Heuschrecken, die nur die Miete erhöhen, aber nicht den Schimmel sanieren. Der lokale Vermieter konnte sich nicht so bemen, schließlich mußte er Rücksicht auf seinen Ruf nehmen.
    Kommentar schreiben ()
  • Herr Trump sollte seine Schutzzölle als Co2-Steuer bezeichnen, schon bekäme er z.B. von Herrn Giegold Zustimmung, es kommt ja aufs gleiche raus, weniger Waren werden transportiert. Man sollte sich umstellen, nicht Waren, sondern Wissen und Patente zu verkaufen.
    Kommentar schreiben ()
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform